Bei Selma Geld anlegen?

Guten Tag, ich bin neu in der ganzen Investitionswelt, da ich jedoch nicht gleich mit einem grossen Investitionsbetrag anfangen möchte, wollte ich fragen, was ihr von Selma haltet, da man bei diesem Anbieter ja bereits ab 2 000 anfangen kann. Hat jemand Erfahrungen mit selma gesammelt?

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Hi Zam

Ich selber bin bei Frankly und VIAC und bin sehr zufrieden mit den Vorsorge Fonds. Schau doch mal CASH, habe dir den Link eingepackt unten. Selma ist ziemlich ähnlich.

(Vorsorge mit Aktienfonds - Diese 3a-Fonds performten am besten - Ratgeber 3. Säule | cash)

Von Selma und anderen Roboadvisorn (TrueWealth, Yova, etc.) würde ich dir unbedingt abraten die Gebühren sind viel zu hoch. Bei Selma 0.68% aufs ganze Vermögen jedes Jahr. In meine Augen ist das reine Abzocke. TW ist ein bisschen billiger aber immernoch 5 Mal teurer als ein Depot bei Swissquote.

Wenn du mit kleinen Beträgen einsteigen möchtest und dir jedoch das Ganze aber im Moment noch zu kompliziert ist mit Depot etc. kann ich dir Yuh empfehlen, die neue App von Swissquote und Postfinance. Das ist sehr einfach, Geld überweisen und ETF kaufen mit ein paar Clicks. Die Auswahl ist im Moment noch klein aber nicht schlecht. Die App ist übersichtlich und einfach im Vergleich zu den üblichen Trading Applikationen. Bei Yuh kannst du schon mit sehr kleinen Beträgen Anfangen, d.h. auch mit weniger als 2000 CHF und du bezahlst keine Depotgebühren pro Jahr.

Von den Gebühren her ein Rechenbeispiel:

Nehmen wir an du investierst 500 CHF pro Monat in je 3 Varianten Selma, Swissquote, Yuh. Wir gehen von 4% Rendite aus. Nach 20 Jahren sieht es so aus:

Selma hätte dich ca. 10’600 CHF an Gebühren gekostet.
Swissquote hätte dich ca. 4500 CHF an Gebühren gekostet.
Yuh hätte dich 600 CHF an Gebühren gekostet.

Mit Selma hast du am Ende 166k CHF auf dem Konto.
Mit SQ hast du 172k CHF auf dem Konto.
Mit Yuh hast du 177k CHF auf dem Konto.

Je mehr Geld du einzahlst desto extremer wird der Unterschied. Die Kosten bei Selma explodieren, die Depotkosten bei Swissquote sind gedeckelt bei 200 CHF p.a. d.h. Swissquote wird bei höheren Beträgen interessanter. Selma geht zwar ab 150k runter mit den Prozent ein bisschen aber hat kein Deckel, damit zahlst du irgendwann jedes Jahr tausende von Franken Gebühren, daher besser Hände weg davon.

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Ich habe bisher bei Selma und Yova total rund 15k einbezahlt. Für den Moment belasse ich es so und zahle nicht mehr weiter ein. Grundsätzlich bin ich jedoch sehr zufrieden damit. Die Performance ist super und auch das ganze Handling ist einfach. Strategie erstellen, einzahlen und der Rest wird für dich erledigt. Für die Steuern gibt es jeweils einen Auszug, damit du alles ganz einfach in die Steuererklärung eintragen kannst.
Klar, die Gebühren sind etwas hoch. Jedoch hast du damit einfach gar nicht zu tun und alles wird erledigt. Somit nicht verwunderlich, dass die Gebühren höher sind als z. B. bei Swissquote.

Nun habe ich ein Swissquote-Konto eröffnet und möchte mir dort einen „ETF-Sparplan“ erstellen und regelmässig einbezahlen. Heute bin ich noch auf die Flow-Bank gestossen. Diese hat im Netz jedoch noch nicht allzu viel Lob erhalten.

Bei Yuh ist mir die Auswahl an entsprechenden ETFs einfach noch zu klein. Aktuell sind es lediglich fünf Stück.

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Ich habe vor etwa einem Jahr auch bei Selma angefangen. Meiner Meinung nach ist der Robo-Advisor gut geeignet um mal etwas „verdünnte“ Börsen-Luft zu schnuppern.
Klar, die 0.68% Gebühren fressen dir auf die Jahre einen Teil deiner Performance weg (siehe Rechnung oben), aber ich habe das als Lerngeld gesehen.

Bei Selma kannst du nur schwer dein Portfolio selber zusammenstellen. Du kannst dich mit dem Support besprechen und einzelne Themen etwas anpassen, aber z.B. nicht einzelne Positionen selbstständig verkaufen oder ähnliches. Dir sind somit die Hände gebunden, was aber sehr nützlich sein kann, wenn man nicht viel Erfahrung hat (z.B. während des Chrashes letzten Jahres). Ich habe es genutzt, um erste Erfahrungen zu sammeln (besonders wenn das Depot zum ersten Mal im Minus steht) und hierfür ist Selma (meiner Meinung nach) sehr nützlich und der Support sehr hilfreich.
Jetzt, da ich mehr dazugelernt habe (sowohl inhaltlich, als auch emotional), bereite ich bald meinen Wechsel zu Swissquote vor.

PS: Im Internet gibt es genügend Promo-Codes, damit dir Selma 1 Jahr lang für 5000.- keine Gebühren verlangt. Sind doch schonmal 34.- gespart :sweat_smile:

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Tobias Schreiner Finanzberater und Account Manager ich moechte gerne ein Gespraech mit ihnen

Ich finde es schwierig, wenn nur die Gebühren beachtet werden. Klar ist es bei Selma und Co etwas teurer als wenn man selber die ETF Auswahl macht, aber es kann dabei ja auch höhere Performance geben, wenn man nicht denkt, dass man selber besser investieren kann. Z.B. auch wenn es mal etwas schwieriger an der Börse ist und man evt. schlechte ETF-Auswahl getroffen hat. Auch z.B. mit Anteil wie Gold/Silber.

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Hei chmav

Nimand möchte Gebüren zahlen, Gebüren sind Gift für die Rendite.
Ich persöndlich finde die meisten Neobroker müll, darunter auch Selma, eToro, TrueWealth, Yova, etc.
Einzig was ich cool finde ist das sich mehr Leute mit dem Themen Finanzen auseinandersetzten durch die Neo’s, klar eToro Werbung geht mir sehr auf die nerfen. Egal…

Ich finde SQ kann man mit jeglichen Neo’s vergleichen, ich Persöndlich bin bei einer Regional Bank, SQ so wie für Kryptos bei Swissbourg.

Bei SQ hast du ja auch „Thems Trading“ die mehr Jährliche Verwaltungskosten 0.7-1.5% die regelmässig die ETF im gleichen Sektor mit der Performence schlagen.

Also ich nutze SQ und Execution only von der Spar- und Leihkasse Frutigen AG (SLF)

Bei der SLF bin ich um den zugriff auf den ausserbörslichen Handel Schweiz OTC zuhaben.

Die Depotgebühr beträgt nur 0,15% pro Jahr, jedoch mindestens CHF 50.–. Die Courtage beträgt max. 0,45% des gehandelten Betrages. Bei Titeln aus dem Inland fällt keine Mindestcourtage an, bei Titeln aus dem Ausland mind. CHF 50.-.

Ist ab einem Gewissenvolumen Teurer als SQ da die Kosten nicht bei 200CHF gedeckelt sind.
Jedoch ist die Dienstleistung westenlich besser und Kundenfreuntlicher als bei SQ.

Ich finde das vergleichen wichtig und finde Moneyland dazu recht gut.
Broker-Vergleich Trading Schweiz - moneyland.ch +/- allen Gebüren und Broker vergleich.

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Da sehe ich schon mal ein paar Fallstricke.

  1. Die Roboadvisor sind eben leider nicht nur „etwas“ teurer, sondern z.T. über das 10-fache teurer als ein reguläres Depot.
  2. Du scheinst mir hier ein Roboadvisor mit einem aktiv gemanagten Portfolio mit Vermögensverwaltungsmandat gleichzustellen, was natürlich falsch ist. Bei einem Vermögensverwaltungsmandat wird das Portfolio aktiv gemanaged und Research Informationen beigezogen und die Vermögensverwalter können da aktiv auf Signale, Mikro-/Makro Fundamentals einbeziehen, Titel kaufen/verkaufen, die Asset Allocation ändern z.B. Goldanteile erhöhen, Cash Anteile erhöhen bzw. reduzieren, Märkte / Regionen stärker / weniger Stark gewichten, etc. All das macht ein Roboadvisor nicht. Der Roboadvisor ist im Prinzip nur ein dummer Filter welcher anhand ein paar Parameter die du eingibst dir eine Allocation vorschlägt und ggf. ein paar Sachen die du nicht möchtest rausfiltert und dann am Schluss einfach ein automatisch rebalancing macht auf dem. Nichts weiter. Dafür solch hohe Gebühren zu verlangen sehe ich nicht als gerechtfertigt.
  3. Rein statistisch gesehen, ist die Wahrscheinlichkeit dass ein Roboavisor nur schon den Markt schlägt relativ klein, durch die sehr hohen Gebühren noch kleiner.

Sagen wir mal wir setzen die Kosten eines regulären Depots auf 0.1%, die Depotgebühren sind das was am meisten relevant sind da diese jährlich auf den gesamten Betrag wieder anfallen. Da gibt es natürlich auch Lösungen ohne Depotgebühren wie Yuh, IB und bei SQ sind die Depotgebühren auf 200 CHF gedeckelt, was je nach Betrag dann wesentlich weniger als 0.1% sind aber da kommen nach die Courtagen und Produkte TER hinzu also sagen wir mal das gleicht sich wieder aus und wir lassen es mal auf 0.1% auch wenn das schön optimiert eher zu viel gerechnet ist, aber der Einfachheit halber. Selbst wenn du mit 0.2% rechnest ist der Unterschied immer noch markant.

Dann haben wir Roboadvisor mit Gebühren von 0.5%-1.2% wie Selma, InYova, etc.

Das Problem ist jetzt die Prozentzahlen sehen in der tat als relativ klein aus, wenn man das jedoch relativ betrachtet ist der Unterschied von 0.1% auf 0.2% nicht so klein wie das eigentlich aussieht sondern das ist schon eine Verdoppelung der Gebühr also ein Anstieg von 100%.

0.6% wären dann also schon 500% höhere Gebühren.
Bei 1.2% reden wir schon von 1100% höheren Gebühren.

Wenn wir dann noch den Compound Effect berücksichtigen, stellt man fest dass die Gebühren regelrecht das Vermögen wegfressen und durch den geschmälerten Zineszinseffekt noch höher sind also die 0.5%-1.2%.

Da kann man also nicht mehr von „etwas“ teurer reden.

Wenn wir ein Brot nehmen welches im Laden 3 CHF kostet, würde ja auch niemand auf die Idee kommen wenn da jetzt ein neuer Laden aufmacht bei dem das Brot jetzt plötzlich 18 CHF kostet (+500%) oder gar 36 CHF (+1100%), dort einzukaufen und das jetzt als guten Deal oder nur „etwas“ teurer zu bezeichnen, nur weil der Laden 100 Meter weniger weit entfernt ist. Jedoch genau um solche Unterschiede geht es bei den Roboadvisorn.

Mit einer herkömmlichen Depotlösung fährt man immer besser und wer es einfach haben will kann ja einfach in einen Welt ETF investieren und wer noch Gold dazu haben möchte nimmt noch einen Gold ETF dazu. Wer es unbedingt nachhaltig haben will der kann auf ESG ETFs zurückgreifen. Es ist alles vorhanden.

Die Frage ist nun warum wird immer wieder versucht diese Roboadvisor schön zu reden? Ich kann mir das eigentlich nur dadurch erklären, dass der Mensch dazu tendiert Informationen welche die eigene vorhaltende Meinung bestätigen überzubewerten und Informationen die dagegen sprechen, unterzubewerten (Confirmation Bias). Sprich, man sucht dann im Internet, in Gesprächen, in Foren etc. Aussagen welche die eigene Meinung bestätigen und wenn das dann passiert, wird das dann unreflektiert als die Wahrheit angesehen und man „ich habs doch gewusst“ oder „hab ich ja schon immer gesagt“ etc. und bei Meinungen die dagegen sprechen werden dann unreflektiert klein geredet im Sinne von „ah das wird schon nicht so schlimm sein“ oder „ah das kann ja nicht so schlecht sein“ oder „ah der hat vermutlich eh keine Ahnung“ etc.

Es ist schwierig zuzugeben, dass man vielleicht am Anfang unwissend war und man nun vielleicht einen Fehler gemacht hat, dabei wäre das genau die richtige Strategie. Niemand ist ohne Fehler, alle machen Fehler und das ist auch nicht schlimm, wichtig ist das man daraus lernt. Die gleiche Diskussion findet oft in ähnlicher Weise statt im Zusammenhang mit 3a Versicherungslösungen. Glücklicherweise gibt es da aber auch viele positive Beispiele von Leute die das eingesehen haben, zu sich selber gesagt haben ok ich hab da wohl einen Fehler gemacht ich nehme nun einen gewissen Verlust in Kauf und löse diese Versicherung auf und investiere nun in Zukunft besser.

Wenn die Fakten betrachtet ist die Sachlage relativ klar bzgl. was der Roboadvisor genau macht, Gebühren etc. und du wirst wohl niemand finden der von der Materie etwas versteht der dir sagt, doch Roboadvisor das ist ein super Ding, macht das. Ausser die Anbieter der Produkte und diejenigen die damit Geld verdienen natürlich.

Im Endeffekt aber ist natürlich jeder frei mit seinem Geld zu machen was er will und wenn jetzt jemand umsverrecken in einen Roboadvisor investieren will, ja dann bitte, niemand hält euch davon ab. Stell dir einfach die Frage ob du für ein Brot statt 3 CHF auch 18-36 CHF bezahlen würdest. :wink:

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Besten Dank für deine Ausführungen.
Ich warte schon länger darauf, dass Yuh, wo ich eh schon Konto habe, mehr ETF dazu kommen. :slight_smile:
Ist halt bei Selma und Co die Frage, wie viel Experte man ist und wie viel Zeit man investieren will/kann.
Das Beispiel mit Brot kaufen und Depot mit ETF selber zusammen stellen, würde ich aber leicht anders sehen.
Bei Selma muss ich nicht „backen“ können. Wenn du ein Brot kaufen willst, kannst du es auch selber backen, kommt billiger als es auch für 3 Fr. zu kaufen.
Früher habe ich Anlegen hautsächlich mit Fonds gemacht, dann vor einem Jahr mit Selma angefangen, evt. ist jetzt ja wirklich die Zeit gekommen, es mit eigenem ETF-Depot zu versuchen :slight_smile:

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Wider mal mit einem sehr guten Bild simpel und einfach dargestellt. Jeder hat die Wahl.
Ich bin der Meinung Investiert zu sein ist besser, als nicht Investiert zu sein.

Die Stellschrauben sind klar:

  • wenig Gebüren = mehr Renditen
  • Zeit im Markt schlägt, Zeitpunk
  • Hin und her macht Tasche leer

Die Zeit ist da, ich bin zwar Persöndlich nicht so der Freud von ETF’s.
Jedoch ist es zum Anfangen ein guter Einstig, entweder mit einer Fixen Sparrate oder wie ich angefangen habe mit Fixen Anteilen zb. jeden Monat X anteile eines ETF.

Bei mir zum Beispiel Dümpeln seit einigen Jahren folgende im Depo rum, ein Zeit lang hab ich immer so ca. 10-15x SMI ETF’s und ca. 20-30 World ETF im Monat dazu gekauf.

Die ETF spezialisten werden wider sagen was es für ein müll ETF ist aber ich hab mich damals für diese Entschiden und bin einfach dabei geblieben.

Mein Investoren / Anleger Herz schlägt fürs Handeln egal ob materiell oder immateriell.
Immateriell am liebesten OTC (Over the Counter) Unternehmen, Stammanteile GmbH’s und Aktien von AG’s
Materiell von grosse Maschinen (natürlich Maschinengrün) bis Gameboy’s

Ich bin wohl einer der wenigen Maximalismus anhänger hier im Forum.

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Ich würde den Vergleich noch anders machen um bei diesem Beispiel zu bleiben.

Brot selber backen ==> Aktien selber auswählen (kein ETF)
Brot zum aufbacken ==> ETF selber kaufen/auswählen
Brot beim Bäcker kaufen ==> Robo Advisor
Brot wird beim Bäcker für dich gekauft/geliefert nach vorgängiger Beratung ==> Vermögenverwaltung

Aus meiner Sicht ist ein ETF kaufen etwa gleich kompliziert wie einer Aufbackanleitung bei Brot oder
einer Fertigpizza zu folgen. Die Auswahl kann da schon schwerer fallen aber mit der Pizza Margarita (World ETF) macht man nix verkehrt und kann dann noch Lust und Laune noch Salami oder so (Satelliten) drauflegen, wenn man sich das dann wagt. :slight_smile:

Ich glaube der Robo Advisor dient hier vorallem für zwei Zwecke:

  1. Ich muss echt nix lernen und muss nicht mal 1 Stunde aufwenden um zu lernen was ein ETF ist. ==> Faulheit oder Desinteresse
  2. Fehler andern in die Schuhe schieben können; nicht du hast den falschen ETF gewählt und nicht du hast den falschen Robo Advisor gewählt sondern der Robo war einfach sche…se. ==> Verantwortung abgeben

Ist ja alles Recht, wenn man sich dann trotzdem für den Robo entscheidet. Aber die Kosten als gering zu betiteln finde ich schon falsch. Da stimme ich @AlephOne voll und ganz zu.

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Ja, so passt der Vergleich :slight_smile:
Seit gestern auch ein swissquote-Konto und werde mich da mit eigener ETF-Auswahl näher beschäftigen.

Danke viel Mals, werde mir das auf jeden Fall mal anschauen

Hey, vielleicht ein wenig spät aber wollte mich kurz an der Diskussion beteiligen.

Kleiner Disclaimer ich arbeite bei Selma Finance :slightly_smiling_face:. Bin zwar keiner der Gründer aber schon recht lange mit dabei und stark von der Vision überzeugt.

Unser Hauptziel bei Selma ist es, das Investieren für jeden zugänglich zu machen. Wir legen grossen Wert auf Transparenz und Einfachheit. Ein wesentlicher Unterschied zu anderen Robo-Advisors ist, dass wir für jeden Kunden ein individuelles Portfolio erstellen, das auf seine finanzielle Situation zugeschnitten ist. Es gibt also keine standardisierten Musterportfolios zur Auswahl. Jedes Portfolio folgt jedoch derselben globalen Anlagestrategie, was bedeutet, dass wir nicht in spezifische Länder oder Branchen investieren, sondern versuchen, den globalen Markt abzubilden. Weiters unterstützen wir unsere Kunden mit persönlicher Finanzberatung - wir geben dir also Empfehlungen wie viel ihr Anlegen solltet, wie gross euer optimaler Cash Buffer sein sollte, wie ihr am besten regelmässig anlegt etc. Man hat auch immer die Möglichkeit mit einem Finanzexperten zu chatten oder zu telefonieren.

Das Portfolio wird dann auch automatisch von unseren Algorithmus passiv verwaltet. Das heisst, Selma passt dein Portfolio an Veränderungen im Finanzmarkt aber auch in deinem Finanzleben an. Mehr Infos dazu wie das Portfolio erstellt wird findet ihr (entfernt), mehr dazu wie das Portfolio verwaltet wird (entfernt). Quasi was ein klassischer Vermögensverwalter auch machen würde - nur für einen Bruchteil der Kosten.

Da viele hier von den hohen Gebühren sprechen möchte ich kurz darauf eingehen.

Es stimmt, wir sind teurer als ein Broker, aber wir sind auch kein Broker, sondern ein digitaler Vermögensverwalter. Dein Portfolio wird nicht nur für dich erstellt, sondern auch automatisch verwaltet. Daher ist es sinnvoll, unsere Kosten mit denen eines traditionellen Vermögensverwalters oder eines ähnlichen Dienstes zu vergleichen und nicht mit einer Do-it-yourself-Lösung. Im Vergleich zu traditionellen Vermögensverwaltern sind wir deutlich günstiger.

Also kurz und bündig: Falls du dein Portfolio selbst erstellen willst und das auch selbst verwalten möchtest, dann sind wir eher nicht die beste Lösung für dich. Falls du allerdings, dein Portfolio nicht selbst verwalten möchtest und von Experten unterstützt werden willst, dann ist Selma sicher eine spannende Option.

Falls jemand Fragen hat bitte einfach schreiben.

Gut das ist jetzt etwas ein Widerspruch, entweder wird ein individuelles Portfolio erstellt oder alle folgen einer globalen Strategie. Das ist einfach Marketing wirrwarr. Und sorry aber das ist kein wesentlicher Unterschied zu anderen Robo Advisorn, bei den meisten Robos kann man ja individuelle Angaben machen und gewisse Sachen wählen und anhand von dem wird ein Portfolio zusammengestellt. Hier geht es doch nur um die typische wir sind besser als die anderen Leier. Aber das selbe würde jeder andere genau so von sich behaupten.

Sorry aber sich mit einem klassischen Vermögensverwalter zu vergleichen nachdem von Algorithmus und passiv gesprochen wird finde ich ein totaler Stretch und relativ überheblich.

Aber wie auch immer, soll sich jeder selbst eine Meinung bilden. Immerhin gabs ein Disclaimer zum Werbespot da weiss man wenigstens Bescheid.

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Mal aus Neugier: Die Firma besteht aus „Code-Monkeys“ und „Marketing-Fitzn“. Woher kommt die Logik? Das Kernstück jedes Algos ist das schwierige… nicht der „schöne button“

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Guter Punkt. Die Leute sind ja alle aufgelistet und ich hab mich grad gefragt wo denn die Finanzexperten sind mit denen man dann chatten oder telefonieren kann.

@AlephOne @AlgoTrader

Die Logik hinter dem Algorithmus basiert auf wirtschaftswissenschaftlichen Theorien und der Forschung von den Nobelpreisträgern Harry M. Markowitz, William F. Sharpe und Robert James Shiller. Für die Implementation waren neben den „Code Monkeys” Selmas Finanzexperten Patrik Schär, CFA und Dr. Stefan Jaecklin, CFA und Daniel Trum, CFA zuständig. Stefan Jaecklin hat zu diesem Thema sogar seine Doktorarbeit verfasst.

Wir haben zur Anlagestrategie vor kurzem einen längeren Blogpost veröffentlicht. Bei Interesse könnt ihr diesen (entfernt) (Portfolioerstellung) und (entfernt) (Portfoliomanagement) lesen.

Chatte könnt ihr mit den Finanzexperten (fast) jederzeit, haben einen Live-Chat im Service wo man unteranderen einen Call mit den Finanzexperten buchen kann.

Ja gut prakitsch alles was heute in dem Bereich gemacht wird basiert irgendwo durch auf den Theorien dieser Herren. Einfach jetzt 3 prominente Namen zu posten ist jetzt ein bisschen einfach und am Ende ist das jetzt auch 80 Jahre später nicht mehr wirklich Rocket Science. Ich will damit nicht die Arbeiten der 3 Herren schlecht reden ich sage nur das das Fundament heute praktisch überall im Portfolio Management angewendet wird und nichts neues ist.

Und nun zu den Finanzexperten. Ja klar es hat da sicher zweifelsohne auch ein paar gute Leute die was von der Thematik verstehen dabei, speziell die die sich das Ganze aufgegleist haben, das bezweifle ich auch gar nicht. Und zudem finde ich den Ansatz mit globalem Marktportfolio ja auch gar nicht schlecht, sondern das ist im Prinzip das was wir hier jedem empfehlen in diesem Forum.

Allerdings bezweifle ich es, dass man als Kunde mit sagen wir mal 5000 CHF bei euch, dann vom CEO, CIO (der gar nicht mehr aufgeführt ist und scheinbar seit Oktober nicht mehr bei euch arbeitet) und Lead Investor (der gem. Website nicht mal bei euch arbeitet sondern einfach Investor ist), dann via Chat oder per Telefon beraten wird und man stattdessen eher mit Customer Support Specialists redet und da finde ich dann der Begriff Finanzexperten etwas weit hergeholt ohne jetzt die Leute schlecht reden zu wollen. Kannst mich gerne korrigieren wenn ich falsch liege, aber ich bezweifle es dass der CEO Zeit hat alle Kunden persönlich zu betreuen. Auch hier lässt sich natürlich die Website gut mit diesen Namen schmücken aber sind dass dann auch die Leute mit welchen die Kunden zu tun haben?

Wie gesagt, um Schluss bin ich ja für einen freien Markt und jeder soll anbieten was er will und wenn sich das Geschäftsmodell für euch so lohnt und ihr genügend Kunden findet dann Bitteschön, es sei euch gegönnt.

Ich finde einfach den Preis ziemlich irre und kann das den Leuten hier so einfach nicht empfehlen. Ein passives globales Marktportfolio lässt sich auch ganz einfach via einem einzigen ETF abbilden wenn man nichts tun will und sich null beschäftigen will für ein Bruchteil eures Preises. In die persönliche Situation berücksichtigen ist jetzt auch keine Rocket Science z.B. mit zunehmendem Alter in weniger riskante Investments investieren etc. und dann hat man dann halt 2-3 Positionen was jetzt auch noch nicht super kompliziert ist.

Jetzt kommst du vielleicht mit dem Argument dass ihr ja sonst nach ein paar Anpassungen macht wie z.B. Edelmetalle je nach Shiller PE der anderen Investments. Ja gut erstens ist das ja nicht ein Garant für Erfolg und selbst wenn ihr es schaffen würdet, über einen längeren Zeitraum im Durchschnitt etwas mehr Rendite zu erzielen damit, werden es die Kosten wohl um ein weites wieder auffressen. Zudem auferliegt das Risiko durch dieses aktive eingreifen vollends beim Kunden.

Wenn man das Ganze nun rein rational betrachtet dann erscheint es doch logisch dass der Kunde mit self-made Investment nach passiver globaler Strategie mit 0.2% Kosten wohl besser fährt als mit euch mit 0.42%-0.68% Kosten und zusätzlichem Risiko das euer Model nicht besser performed als der Markt.