Welche ETF als Schweizer für ein Sparplan?

EDIT: Hab die „Hauptfrage“ in Dick markiert, für die „too much didn’t read“ Leute :slight_smile:

Guten Tag zusammen,

Ich beschäftige mich nun seit etwas einem Jahr mit dem Investieren. Angefangen habe ich damit, mich bei meiner Bank zu beraten, da ich mich überhaupt nicht auskannte, glaubte ich damals noch das mein gesamtes ersparte in einem Fond meiner Bank am besten aufgehoben ist. Von ETFs hörte ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht.

Nun habe ich mich selbst etwas weitergebildet in diesem Thema. Vor kurzem auch mehr mit dem Thema ETF.

Ich wollte mit einem ETF Sparplan anfangen. Vieles habe ich von deutschen Bücher oder Seiten gelesen, musste nun aber feststellen dass es sowas wie ein Sparplan in der Schweiz nicht wirklich gibt.

Ich suchte nach einem ETF wie der Vanguard FTSE All-World, welcher aber auch thesaurierend ist, um auch von dem Zinseszins zu profitieren, denn die anfangs geringen Dividenden selbst wieder zu investieren sind so gering, dass die Transaktionskosten nicht mal ansatzweise decket wären.

Gefunden auf YUH habe ich nur den Ishares MSCI World CHF Hedged der zumindest als ACC angegeben ist, enthält aber keine Schwellenländer.
Natürlich könnte ich auf YUH dann einfach auch die ETF kaufen für China welche YUH anbietet, was dann aber auch die Transaktionskosten in die höhe treibt. Dass könnte dann natürlich für den FTSE All-World sprechen, auch wenn er Ausschüttend ist. Aber dann kann ich aufgrund meines Laienwissens nicht sagen, ob der Zinseszins der ganzen ETF sich am ende mehr lohnt, auf lange Sicht, als der Ausschüttende FTSE All-World.

Ich habe auch noch ein Konto bei Selma, wo aber nur 4’000 CHF drauf sind. Also keine Monatliche Überweisung bis jetzt. Die kosten, wenn ich einfach Selma machen lasse, sind zwar höher, dafür aber bequemer für mich und dort ist es, so viel ich weiss, Thesaurierend. Sie suchen also nur ETFs, welche auch Thesaurierend sind.

Billiger wäre es denk ich dennoch, würde ich meine eigene Portfolios managen, was ich auch gerne möchte, denn ich finde das Thema spannend und auch der Gedanke, diese zu führen. Aber vielleicht wäre es sinnvoll vorerst die Mehrheit Selma machen zu lassen, bis ich mich mehr eingelernt habe? Um nicht den Anschluss zu verpassen, meine ich.

Wie ihr seht, kommen bei mir einige fragen auf, bevor ich anfangen kann. Denn einmal angefangen kann ich es ja nicht mal schnell rückgängig machen ohne größere Verluste einzubüßen.

Darum bin ich momentan etwas verloren bei meinem Plan ein ETF Sparplan aufzubauen.

Ich habe auch einen etwas größeren Betrag zu investieren, dazu aber vielleicht ein separates Thema später.

Der Beitrag ist etwas durcheinander, tut mir leid.

Freue mich auf euren Rat!

Gruss

Also ganz Kurz:
Suchen nach ETF zb. Just ETF oder Finanzen.ch oder Suchmaschine deines Vertrauen
Filter: gemäss deinen Wünschen.

Thresauriend findest du auch Vanguard FTSE All-World UCITS ETF USD Accumulation
VALOR 48616202 / ISIN IE00BK5BQT80

ETF Sparplan in der Schweiz sind mir leider auch keine Bekannt.

Du musst die Dividenden nicht in separaten Transaktionen investieren. Wenn du z.B. monatlich einen Betrag anlegst, dann macht du bei der nächsten Investition nach der Ausschüttung einfach eine etwas grössere Transaktion (Sparbetrag + Dividende). Damit sollten die zusätzlichen Transaktionskosten minimal sein.

Wenn du nur einmal pro Quartal investierst, dann würde es Sinn machen, die Anlagezeitpunkte kurz nach der Dividendenausschüttung zu wählen. Bei VWRL sind die Ausschüttungen jeweils Ende März, Juni, September und Dezember.

Für eine langfristige Investition empfehle ich bei Aktienfonds kein Hedging. Ich würde VWRL (Vanguard All-World) empfehlen.

Falls du die TER optimieren möchtest, wäre die Kombination von 90% VEVE (Vanguard Developed World) + 10% VFEM (Vanguard Emering Markets) günstiger mit 0.13% statt 0.22% p.a. Aber je nach Anlagebetrag und Broker lohnt sich das wegen höheren Transaktionskosten nicht.

Nein, Selma benutzt (auch) ausschüttende ETFs. Aber Dividenden werden normalerweise automatisch wieder gemäss Anlagestrategie investiert.

Selma wäre sicher etwas einfacher. Eine Frage ist, ob du dabei wirklich viel lernst, um später selbst bei einem Broker zu investieren. Eine Alternative wäre z.B. ein Swissquote Demokonto zu eröffnen. Damit könntest du ohne Risiko etwas Erfahrung sammeln. Swissquote ist teilweise relativ teuer, aber weiss nicht, welche Broker sonst noch ein Demokonto anbieten. Du kannst nach der Demo-Erfahrung natürlich auch ein richtiges Konto bei einem anderen Broker eröffnen.

Hier wären die Kosten für den Währungswechsel zu beachten. Z.B. bei Swissquote oder Yuh würde dich das bei jedem Handel 0.95% kosten. Mit IBKR natürlich kein Problem und auch bei Degiro wäre es vermutlich akzeptabel.

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IBKR und FlowBank bieten auch Demo Accounts an.

Bei Swissquote gibt es diesen ETF. Ist zwar ein ESG ETF aber würde diesen mal anschauen.

Vanguard ESG Global All Cap UCITS ETF (USD) AccumulatingISIN IE00BNG8L278

Guter Vorschlag, für den habe ich mich vor einigen Monaten auch entschieden :slight_smile:

Aber ist das nicht am Ziel vorbei geschossen? Ist ja schön und gut, dass er thesaurierend ist und somit die Dividende nicht rumliegt, aber in USD bedeutet grad bei SQ hohe Umrechnungskurse und Gebühren. Da kann die Dividene eines Ausschütters noch recht lange rumliegen.

Sehe ich genau so. Und in CH für die Steuer auch noch einfacher.

Bei SQ kann man ihn in CHF bei SIX einkaufen.

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Danke für all die Beiträge.

Denke auch dass ich die Dividende dann einfach seperat mit dem nächsten Betrag dazunehme. Bei YUH gibt es aber ja diese neue Option „Wiederkehrendes Investieren“. Dann müsste ich aber eher selber jeden Monat kaufen, damit das mit den Dividenden re-investieren funktioniert? Bzw halt, falls das geht, im Monat wo die Dividende ausbezahlt werden, kurz die menge ändern und dann wieder auf den üblichen Monatsbetrag zurück ändern.

Swissquote kommt für mich so oder so nicht in frage da es sich da ja nur lohnt grosse Beträge zu investieren. Sprich 1000+ CHF im Monat. Soviel habe ich leider nicht.

Gibt es sonst denn andere lohnenswerte Broker für ein Depot, bezüglich kosten und Angebote?

Wie gesagt finde ich in YUH nur den US9220427424, Vanguard total world stock (VT) und das in USD. Also dann noch mit umrechnungskosten. Wenn ich das so richtig verstanden habe kommen dann, wenn ich Anteile kaufe, die 0,9% umrechnungskosten dazu? Neben den 0.5% transaktionsgebühr?

Das wären dann ja recht ne menge…

Irgendwie scheint mir da sowas wie Selma oder VZ dann doch die günstigste Optionen? Nur dass ich da eben nicht selbst gross mitbestimmen kann.

Wenn du weniger als 1000 CHF im Monat investieren willst dann spielt es sowieso kaum eine Rolle, den die Dividendenzahlungen werden relativ klein sein. Ein bisschen Cash auf dem Trading Account braucht man sowieso damit man die Kosten für Trading und ggf. sonstige laufenden Kosten zahlen kann und ob da jetzt 10 CHF mehr oder weniger drauf sind kommt es nicht drauf an. Wenn du Yuh verwenden willst kannst du den Wert statisch lassen und wenn du merkst du hast zuviel Cash auf dem Account (wird am Anfang kaum ein Problem sein), dann kannst du immer noch 1-2 Mal im Jahr Extra Käufe machen. Würde das nicht allzu kompliziert machen alles.

SQ würde sich erst so ab 4-6k CHF pro Transaktion lohnen je nach dem was man kauft. Bei ETF Leadern geht es auch schon mit 3-4k CHF vielleicht, wenn auch nicht empfehlenswert.

IBKR ist mit Abstand der beste und günstigste. Degiro gibt es auch noch allerdings wenn man schon einen ausländischen Broker nimmt dann würde ich gleich IBKR nehmen. Gibt eigentlich keinen Grund Degiro zu bevorzugen. Wenns ein Schweizer Broker sein muss gibt es noch FlowBank, ist zwar noch relativ neu aber wenn man nicht gleich Millionen investiert denke ich akzeptabel. Ansonsten eben noch Yuh für kleine Beträge.

0.95% + 0.5%, ja.

Gibt es nichts anderes? Ich dachte da ist nun einiges neu dazu gekommen?

Im Ernst jetzt? Ich habe langsam das Gefühl ich werde verarscht und hier wird getrollt :slight_smile: 0.68% bzw. 0.55% + Zusätze und das alles auch noch pro Jahr, als die ‚günstigen Optionen‘ anpreisen, also da fehlt mir echt jegliches Verständnis dafür. Das sind mit Abstand die teuersten Angebote überhaupt, nur noch Inyova ist teuerer und dann kommen danach eigentlich nur noch die regulären Angebote bei den Banken und selbst da gibt es wohl noch Banken die günstiger sind. Zudem wurde das doch jetzt weiss ich wie oft schon diskutiert und die Kosten aufgezeigt und dennoch findet immer mal wieder jemand wie günstig diese Angebote seien.

Also ich weiss ja nicht aber wenn man investieren will dann braucht es doch zumindest ein Mindestmass an Gefühl für Zahlen und vielleicht auch ein bisschen Aufwand um diese zu vergleichen. Da verschlägt es mir ganz ehrlich etwas die Sprache und ich weiss gar nicht mehr was ich dazu sagen soll.

Oder noch einfacher und auf thesaurierend ausgelegt., wenn du siehst, dass immer x Franken auf dem Konto übrig sind, dann durch 12 rechnen und Sparplan um x Franken anpassen.
Also 20 CHF pro Jahr Dividende auf sicher und bereits 20 CHF Sockel als „Garantie“ ==> Sparplan um 1.50 CHF pro Monat erhöhen oder so in der Art.
Denke aber auch, dass am Anfang primär Peanuts rausschauen und du damit evtl. die Spesendenken solltest.

Naja, ich persönlich sehe immer noch einen Unterschied zwischen EU und US. Für mich war Degiro der Sieger, weil die Aufstellung der Gebühren bei IBKR sowas von unübersichtlich sind (Meine Meinung) und ich im Notfall (was wohl eher nie eintrifft) lieber mit einem Unternehmen aus der EU Probleme habe als einem aus den USA. Primär weil unsere Gesetzt doch sehr stark an EU angepasst wurden und noch werden.

öhm, ich weis jetzt gar nicht wie ich das hier schreiben soll, dass meine Zustimmung so rüberkommt, dass diese zu 1’000’000’000’000’000% besteht. :slight_smile:

Es war ja die Frage nach EINEM ETF.

Machs nicht zu kompliziert. Ehrlich, du kannst aus x verschiedenen Welt ETFs wählen und 99% davon werden besser sein am Schluss als ein Robo. Das Reinvest der Dividende ist zwar wichtig aber holt dir auch keine 0,5% Robo Gebühr raus. (Meine Meinung)

Was ich machen würde, wenn ich die Ausganslage von dir hätte:

  1. Melde dich bei einem günstigen Broker an. IBKR oder Degiro und so. Eigentlich egal welcher
  2. Definiere einen Welt ETF deiner Wahl der dort verfügbar ist mit einer TER <= 0.25 (egal ob thesaurierend oder ausschüttend)
  3. Definere deine montatliche Investionssumme und mach einen Dauerauftrag bei deiner Bank
  4. Mach einen Terminserie im Kalendertool deiner Wahl und log dich 3 Tage nach dem Dauerauftrag Termin ein und Investiere alles bis auf einen Sockel von 50.00 vom Brokerkonto
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Kann man so argumentieren ja.

Für mich wäre einfach der Wegfall von US ETFs desaströs :wink: Müsste meine ganze Strategie neu erfinden und ähnliche Produkte gibt es nicht als IE ETF.

Ja das mag sein IBKR ist nicht der übersichtlichste Broker aber wenn die Gebühren fast irrelevant sind dann spielt das auch nicht mehr so eine grosse Rolle. Ich mein wenn ich auf 10’000 CHF vielleicht 1 CHF Transaktionskosten zahle und pauschal 2 CHF für Währungswechsel nach USD, dann ist es mir egal wie undurchsichtig das Ganze ist :slight_smile:

Find ich jetzt nicht sehr taktvoll mich als Troll zu bezeichnen, gerade weil ich recht neu bin und hier meine ersten Schritte plane für meine ersten Investment. Ich dachte, ich könnte hier Tipps bekommen von Leuten mit mehr Erfahrung. Mir ist bewusst dass die roboadviser teurer sind, diese aber günstiger für einen Neuling ist, da man ja beim kauf von Aktien schnell mal was falsch macht, da eben viele, teils nicht sehr offensichtliche, Kosten dazukommen können.

Bei der Menge an Möglichkeiten verliert man schnell den Überblick. Man soll ja von den Erfahrenen lernen und keine Scheu haben diese zu fragen aber dann beschuldigt zu werden ein Troll zu sein oder „kein Mindestmaß an Gefühl für Zahlen“ zuhaben, ist, finde ich, kein guter Ansatz mit einem Neuling umzugehen.

Man hätte es ja auch anders Ausdrücken können. Z.b.: „Da hasst du denke ich ein Rechenfehler gemacht. Bei 0.68% bzw. 0.55% + Zusätze und das pro Jahr macht diese Option am teuersten…“

Aber ich bedanke mich für die Tipps welche mir weiterhelfen. Z,b. dachte ich, sei es wichtig, der Broker lieber in der Schweiz zu haben. Wurde mir zumindest geraten.

Aber ihr habt vielleicht Recht, vielleicht mach ich mir dazu ein bisschen zu viele Gedanken, gleich von Anfang an alles richtig machen zu wollen. Da ich mit kleinen Beträgen starte (einfach um mich auch etwas rein zu fuchsen), kann ich nicht all zu viel kaputt machen.

Grüsse

Da hast du sicherlich recht, allerdings hat dich niemand als Troll bezeichnet (im Sinne von „du bist …“), sondern lediglich die Frage/Zweifel in den Raum gestellt ob diese Aussage ernst gemeint ist. Gerade hinsichtlich der Tatsache das dies schon gefühlte 100 Mal hier erläutert und vorgerechnet wurde wie teuer diese Produkte sind und wieviel Geld man auf Dauer damit verliert im Vergleich zu Alternativen, und auch der extremen Offensichtlichkeit dass 0.65% oder 0.55% pro Jahr unmöglich günstig geschweige denn die günstigsten Optionen sein können wenn man sie auch nur oberflächlich mit Alternativen vergleicht, dann sind die geäusserten Zweifel nicht ganz unberechtigt, auch wenn du am Ende natürlich recht hast bzgl. Taktlosigkeit.

Du kannst eigentlich fast alles machen was du willst und wirst kaum teurer sein als mit Roboadvisorn ausser du gehst zur einer Grossbank und sagst hier nehmen Sie all mein Geld und machst bei denen ein Vermögensverwaltungsmandat mit aktiv gemanagtem Portfolio. Oder du nimmst den teuersten Broker auf dem Markt der günstigeren Broker z.B. SQ und kaufst da Aktien in 20 CHF Tranchen so dass die Hälfte dann in Gebühren verschwindet, aber das müsste dann ja eigentlich auffallen. Wenn man mit gesundem Menschenverstand vorgeht kann man eigentlich Robos kaum übertreffen bzgl. Kosten.

Sie sind daher nicht günstig, auch nicht günstiger und auch für Neulinge nicht.

Das Problem an Aktien ist, dass man zumindest etwas die Grundlagen der Portfoliotheorie verstehen sollte, d.h. wenn du einfach 3-4 Aktien kaufst die dir gefallen ohne zu wissen warum du diese Aktien kaufst, dann wirst du dir damit mit grösster Wahrscheinlichkeit keinen Gefallen tun. Das liegt daran das nur etwa 4% aller Aktien hauptsächlich für die Rendite verantwortlich sind und mehr als die Hälfte davon gar Verluste machen. D.h. wenn du Aktien kaufst musst du wissen welche ansonsten machst du Verluste. Und das weiss man nicht einfach vom raten her sondern da brauchst es einerseits einiges an Theorie dazu die man verstehen muss, dann viel Aufwand für Analysen und zudem auch Kenntnisse der Portfolio Theorie (Stichwort Diversifikation).

Daher sollte sich ein Anfänger auch gar nicht erst mit Aktien beschäftigen sondern rein auf passive ETFs setzen bei einem günstigen Broker. Würde sogar sagen unter 500’000 CHF würde ich gar nicht ernst an Einzelaktien denken auch als Fortgeschrittener nicht und generell für 95% der Anleger sind passive ETFs sowieso besser geeignet. Man kann natürlich trotzdem Einzelaktien kaufen allerdings muss man sich dann bewusst sein, dass das eher ein Hobby ist welches einem Geld kosten wird und man damit mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit weniger Profite macht als wenn man einfach einen einzelnen Index ETF kaufen würde. Man man sich dem im Klaren ist und es trotzdem macht weil man sich einfach mit einer Firma identifiziert oder einfach Freude am Sammeln hat, dann kann man das natürlich trotzdem machen.

Vorschläge zu günstigen Brokern und auch ETFs die allgemein im Trend sind findest du zu Genüge hier im Forum. Bei konkreten Fragen kannst du natürlich jederzeit Fragen stellen.

Finde ich jetzt nicht. Klar es gibt gewisse politische Risiken mit einem EU / US Broker aber das wir jetzt uns dermassen verkrachen mit der EU oder der USA dass man Konten von CH-Bürgern sperrt ist jetzt eher unwahrscheinlich. Rein von der Qualität oder der Sicherheit her sind Schweizer Broker nicht besser und nicht schlechter, einfach wesentlich teurer. Und auch mit einem Schweizer Broker ist man natürlich nicht 100% risikofrei.

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Hallo Pascal, willkommen im Forum auch von meiner Seite.

Also muss meinem Vorredner zu stimmen das wort Troll ist nie gefallen.
Sie legen nur die Fakten auf den Tisch. Auch wenn Sie hart klingen, aber die Vorredner haben viel Ahnung. Das merkst du wenn du dich durchs Forum liest.

Du darfst dich durch das nicht angegriffen fühlen.

Aber jetzt noch zu deinem Thema.
Ich bin auch so wie du noch Neuling. Lese mich immer wieder hier durchs Forum. So wirst du schnell feststellen das dir immer wieder zu einem World ETF geraten wird.
Was ich auch gemacht habe, weil mit Einzelaktien fange ich gar nicht an bis ich mal einen Wissensstand habe und überhaupt Geld dazu. :sweat_smile:

Ich denke du musst für dich mal entscheiden ob du einen ausländischen Broker willst oder nicht.

Ich habe mich vor 7 Monaten dagegen entschieden. Weil es mir ein besseres Gefühl gibt. Aber wie oben erwähnt. Sind sicher nicht die günstigsten.

Und wegen den sehr kleinen Beträge, bei mir 200.- pro Monat die ich investiere ist für mich dann YuH gerade recht gekommen. Zu anderen Broker kann ich nicht viel sagen, da müsstest du dich informieren.

Für mich passt es, da ich nur die 0.5% Gebühren pro Kauf habe und meine Investitionen wie eine Rechnung mit dem Sparplan auf YuH Hand haben kann = Wenig Aufwand.

Und Baue jetzt so Schritt für Schritt mein Depot auf. So habe ich auch weiter Zeit mich in das Thema ein zu lesen und trotzdem eingefühl zu bekommen wie es mit Aktien (World ETF) ist.

Hoffe dir ein wenig geholen zu haben.

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Durch die ganzen Details in deinem ersten Beitrag bin ich zumindest davon ausgegangen, dass du schon länger investierst, weshalb die Reaktion wohl stärker und auch mit mehr unglauben geschrieben wurde. Sorry für das.

Für kleine Beträge und zwingend CH Broker?
Dann würde ich zu YUH gehen, schaue dort einfach darauf, dass der ETF in CHF ist.

Wenn es aber kleine Beträge sind, dann stellt sich die Frage, ist es wirklich noch so ein hohes Risiko zu einem ausländischen Broker zu gehen? Ich meine die Eintrittswahrscheinlichkeit bleibt gleich, das Schadensausmas ist aber dann eher tief. Du wärst dort was die Auswahl der ETFs angeht und der Kosten einfach optimaler unterwegs

Ich habe selber durch Broker wechsel 500 CHF in den Sand gesetzt, da ich zuerst die falsche Wahl getroffen habe. Auf der anderen Seite habe ich den Monaten beim falschen Broker auch gut 5’000 CHF Rendite gemacht. Anders gesagt, wenn ich gewartet hätte auf die göttliche Eingebung, dann wäre ich ärmer dran.

Machen ist wie wollen, nur viel krasser. :slight_smile:

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Ne alles gut. Ich muss mich entschuldigen.

Ich war an dem Tag wirklich etwas sensibel denke ich.

„Investiert“ habe ich nur mit hilfe meiner Bank und 4000 bei Selma.

Interessiert habe ich nich erst vor eben diese eine Jahr und da ich überhaupt keine Ahnung hatte aber seit Kindheit sehr sparsam wahr und einmal auch was geerbt habe, auf eine grössere Summe gekommen (Stelligen Bereich), wollte ich es nicht einfach nur rumliegen lassen.

Meine erste Ansprechstelle war dann da die Bank, dachte ich.

Nur wenige Monate danach (wo ich mich au bereits viel mehr und lfter damit auseinander setzte, begann also nicht gleich nach dem Fond an) merkte ich dann, dass dies wohl nicht die beste Entscheidung war…

Erst danach begann ich mich mehr für das Thema zu interessieren und lernte so dass es eben viel Günstiger geht.

Ich denke das ist der Grund warum ich etwas zu sehr verbissen darauf schaue.

Wie ich mit diesem Fond, wo nun der grössteil meines Vermögens drinsteckt (- notfallpolster und liquide Mittel für die Steuern) ist dann auch wieder eine andere Frage.

Aber ich werde nun nochmals ganz genau vergleichen, tendiere aber eher zu YUH, für den Anfang.

Depottransfer ist ja noch eine Option.

Bei Yuh scheint dies leider nicht möglich zu sein. Gemäss FAQ:

Nein, aktuell besteht keine Möglichkeit, Wertpapiere von anderen Finanzinstituten auf Yuh zu übertragen oder Yuh mit deinem Swissquote- oder PostFinance-Konto zu verknüpfen.

Das bezieht sich zwar auf eingehende Titelübertragungen, aber ich finde nirgends eine Erwähnung von Titelauslieferungen. Mindestens bei den Gebühren müsste dies erwähnt sein. Es ist natürlich möglich, dass es in Zukunft möglich sein wird.

Stimmt…

Dann hoffe ich, dass dies noch kommen wird.

Ich geb mir noch bis ende Woche bis ich nich dann entscheide.

@Pascal92 ich glaube @AlephOne ist meinetwegen etwas frustriert weil ich zero Gefühl für Zahlen habe und dann einfach frei von der Leber wegplaudere und dann erst noch das VZ auf den Tisch gebracht habe :wink:

ich glaube aber auch dass die Frage nach einem passenden ETF hier einfach schon oft gestellt wurde und sich deswegen ein vorhergehendes Durchforsten der bereits bestehenden Themen jederzeit lohnt.

Verstehe ich total, glaube aber dass unsere Beziehung zu Geld in dieser Generation (interpretiere ich deinen Nicknamen richtig und du bist Jahrgang 92?) sehr schwierig ist.
Es wird gepredigt zu sparen für die Zukunft, für Familie und Alter, aber Strategien werden selten bis nie gelehrt.
Mir wurde bsp. auch nie beigebracht, etwas zu wagen und dann ggf. Verlust zu fahren. So wächst die stete Angst gegenüber diesem Etwas namens Geld, und es ist total destruktiv. Du bist ja auch nicht lebenslänglich an etwas gebunden: Sobald du merkst, dass ein Produkt/Anbieter zu teuer ist, wechselst du wieder.

… Diese Einstellung zu erlangen war für mich aufgrund der Erziehung ultra schwierig. Ich habe keine Zweifel daran, dass du das besser hinkriegst.