Was ist Minimalismus?

Ja, das geht mir auch so. Eine volle Wohnung wirkt auf mich erdrückend.

Ginge mir bei vielen Dingen auch so und ich glaube ich wüsste auch nicht mehr alle Dinge die weggekommen wären. Oft ist es eher sentimentales Zeugs. Aber da baue ich jetzt ab.

Sehe ich auch so. Wobei man konsequenter Weise dann den Betrag auch auf ein „Sperrkonto“ legen müsste, wenn man sich das Objekt kauft. Denn sonst ist ja das x2 nicht wirklich gemacht und kann für x Gegenstände wieder gebraucht werden. :slight_smile:

Ich möchte nicht als Minimalist leben glaube aber sehr, dass ich mit weniger Dingen zufriedener und unbelasteter durch mein Leben gehen kann.

Muss nicht sein - jedenfalls würde das nicht meinem Prinzip entsprechen.

Wen Ich ein Auto für 50’000.- Kaufen möchte und ich mir das ohne Problem gleich ein zweites mal Kaufen kann ohne das ich irgendwelche Kredite aufnehmen müsste, meinen Lebensunterhalt umstellen müsste etc. Dann kann ich mir das leisten.

Wen ich mir jetzt zusätzlich noch ein Motorrad für 10’000.- Kaufen möchte und ich mir das immer noch wie beim Auto auch ein 2x Problemlos Kaufen kann, dann finde ich das in Ordnung.

Es geht ja nicht darum das der 2.Teil weggelegt wird sondern eher darum „Kaufe dir nicht etwas was du dir kein 2x leisten kannst“

Meine No-buy-Challenge umfasst eigentlich alles ausgenommen von Lebensmittel, Verbrauchsgegenständen (z.B. WC-Papier, etc.) und Ersatz von kaputt gegangenen Dingen, die ich zwingend brauche (z.B. Kopfhörer, Staubsauger, etc.). Habe zudem ein paar Kategorien (Kleidung & Schuhe, Kosmetik, etc.) wo ich definitiv nichts kaufen darf, weil ich in diesen Kategorien den Bestand reduzieren will. Mache die No-buy-Challenge schon mehr als 1 Jahr und möchte es bis mindestens Ende des Jahres noch weiterführen. Ist unglaublich wie viel ich gespart habe indem ich keine Impulskäufe oder sonstiges Shopping mehr mache. Versuche zudem jeden Monat eine negative Bilanz zu haben indem mehr Sachen ausziehen als einziehen. Finde da die „1-in/1-out“-Regel noch gut. Wenn etwas neues einzieht, muss im Gegenzug etwas altes gehen.

Kenne diesen Widerspruch. Geht noch mir noch jetzt manchmal so. Habe früher auch alles noch aufbewahrt, weil ich dachte ich kann es vielleicht mal brauchen. Inzwischen trenne ich mich von vielem, weil wenn wir mal ehrlich sind, dann brauchen wir 90% von diesen Dingen nie mehr. :wink:
Finde das Loslassen und Weggeben sooo befreiend und finde es einfach toll, wie die Wohnung schrittweise leerer wird. :slight_smile:

Habe das inzwischen oftmals sogar, wenn ich bei jemandem zu Besuch bin oder Wohnungen im TV sehe. :joy: Bin dann jeweils froh, wenn ich wieder zuhause bin und meine Wohnung „ruhiger“ ist. Finde einige Wohnungen schon toll zum Anschauen, aber wäre inzwischen einfach nichts mehr mit dem ganzen Deko-Wahnsinn den einige betreiben… :see_no_evil:

Sehr gute Einstellung!

Es gibt übrigens keine Definition ab wann man ein Minimalist ist. Viele verstehen unter Minimalismus, dass man nur eine bestimmte Anzahl an Sachen (z.B. 100) haben darf oder extrem leere Wohnungen ohne gross Möbel. Jeder definiert für sich selber, wie viel für Ihn genug ist und ich glaube es geht eher um das Mindset.

Das ist mir klar. Aber dir ist auch klar, dass du dann „einfach“ mal 50k auf die Seite packst und dann hat sich das mit der 2er Regel erledigt, weil dann kannst du wie vorher einkaufen. Hast ja genug „Reserve“ gebunkert.

Ich für mich sehe da eben so, dass ich den Preis dafür künstlich erhöhen möchte.
Also jeder grössere Gegenstand soll mich doppelt soviel kosten und die Kohle lege ich dann auch weg. So ist dieser Effekt immer da, weil ich verknappe mein Geld damit selber.

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Die Idee ist eigentlich gut mit dem kann ich es mir leisten wenn es doppelt so teuer wäre? Muss ich auch mal einführen :slight_smile: Würde aber auch den Betrag dann nicht zur Seite legen noch zusätzlich.

Es gibt aber z.T. bei Banken im Ausland ein cooles Feature welches ich gerne hätte es aber in der Schweiz leider nicht gibt. Ich bin ja ein 100% Kartenzahler und wenn man irgendwo nicht mit Karte zahlen kann gehe ich da nicht mehr hin. Und dann gibt es da ein Feature wo man sich quasi eine „Steuer“ selbst auferlegen kann z.B. 10%. Wenn ich dann einen Fernseher kaufen gehe der 2000 CHF kostet wird die Karte meinem Konto automatisch 2200 CHF belasten und die 200 CHF „Steuer“ einem Sparkonto gutschreiben. So spart man Geld durch den eigenen Konsum und muss das dann natürlich auch in den Preis einberechnen. Schade das es das nicht gibt in der Schweiz.

Das wäre ja auch lustig. Nur noch einmal pro Woche aufs WC und dann bitte nur 4 Einheiten pro Sitzung verwenden und wens geht beidseitig verwenden :smiley:

Finde die Idee mit der No-Buy Challenge cool aber eben geht nicht auf alles. Finde es nur auch schon hilfreich, dass wenn man etwas kaufen will, dass man es sich auf eine Liste setzt und dann eine bestimmte Zeit abwarten muss und es erst dann kauft. Oftmals ändern sich die Prioritäten dann wieder in der Zwischenzeit und dann ist man froh dass man es nicht gekauft hat. Das spart mir heute viel Geld wohingegen ich früher einfach spontan alles gekauft habe was mir grad in den Sinn kann.

Generell versuche ich auch viele Sachen loszuwerden, daher auch die Idee mit dem Zeugs auf Ricardo etc. verkaufen. Finde es etwas mühsam so viele Sachen zu haben. Vieles wird jetzt auch einfach durch eine No-Buy Policy nicht mehr ersetzt wenn es dann mal kaputt ist. So erfolg ein zeitlicher Phase-Out von gewissen Sachen.

Würde mich aber nicht als Minimalist bezeichnen, ich hab Dinge einfach gern simple und einfach und nicht alles mega kompliziert mit 100 Sachen für alles. Ich achte einfach darauf dass ich kein Geld unnötig zum Fenster rauswerfe wo es nicht nötig ist, aber in gewissen Bereichen bin ich gar nicht minimalistisch.

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Feiere deine Schreibweise! :joy: Genau so läuft es bei mir mit der No-Buy-Policy und dem zeitlichen Phase-Out. Das ist mein langsamer aber stetiger Weg in den Minimalismus. Möchte kein krasser Minimalist werden, der nur noch 2 Teller und 2 Gläser hat, aber ich möchte mich einfach noch ein bisschen weiter reduzieren um mir das Leben einfacher zu machen.

Finde durch die Beschäftigung mit dem Minimalismus hat sich meine Denkweise in fast allen Bereichen sehr verändert… Neben dem Finanziellen und zeitlichen Aspekt des Minimalismus, hinterfrage ich meine Beziehungen zu anderen Leuten mehr und versuche Energievampire zu meiden. Wurde noch unkomplizierter und noch bodenständiger (obwohl ich mich schon vorher nicht als kompliziert und nicht bodenständig bezeichnet hätte ;)). Wurde kreativer, weil ich manchmal Problemstellungen lösen muss mit den Dingen dich ich zuhause habe und mir das passende fehlt. :see_no_evil: :joy: Mein neues Mindset hilft mir auch im Job, weil ich neuerdings gerne Altlasten aufräume und Dinge gerne vereinfache, bin kreativer in der Lösungsfindung geworden und wurde noch pragmatischer als ich vorher schon war. :slight_smile: Also alles in allem allem kann ich den Minimalismus oder die Beschäftigung damit nur jedem empfehlen. Jeder aber wie er/sie will und wenn jemand gerne viele Sachen um sich rum hat, ist das auch in Ordnung. Der Welt und Umwelt würden vielleicht ein paar Minimalisten mehr gut tun, aber dafür hätte es dann einen Impact auf die Wirtschaft.

:joy: :joy: Neue Regeln für den Besuch :rofl: :rofl:

In welchen Bereichen würdest du dich als gar nicht minimalistisch bezeichnen?

Hmm in gewissen Firmen eignet man sich so Zeugs leider an. War jetzt nicht mal eine Absicht und mir auch gar nicht bewusst aber wenn ich es so nochmals lese muss ich schon sagen OMG. :smiley:

Das hab ich auch gemacht, habe meine Interaktionen die mir nichts positives bringen bzw. sogar schaden eingeschränkt und die allermeisten Pseudo-Beziehungen zu Leuten die man einfach for the sake of it noch unterhält mehr oder weniger auf Eis gelegt. Trenne auch berufliches und privates viel mehr. Nach 18:00 braucht mich keiner von der Firma mehr anzurufen. Und ich arbeite auch nach Covid mehrheitlich von zu Hause aus. Gehe schon so 1-2 Mal pro Woche ins Büro, mehr nicht. Das können einige Leute gar nicht verstehen warum ich jetzt nicht ach so froh bin, dass ich jetzt endlich wieder mit meinem Kollegen Kaffee trinken gehen kann.

Auch soziale Medien habe ich alle Accounts gelöscht seit ein paar Jahren. Und DAS war wohl einer der besten Entscheidungen meines Lebens. Was Leute da an Zeit und Energie reinstecken ist unglaublich, die allermeisten Beziehungen da bringen rein gar nichts und das Ganze ist im Prinzip nur noch ein Pot aus Angeberei, Neidgesellschaft, Who-is-Who, Ich bin besser als Du, und unnützes Gelaber. Bin so extrem froh das ich da endgültig raus bin und kann es jedem nur empfehlen, das Leben fühlt sich danach um Welten besser an :slight_smile:

Im Prinzip ist das auch gar nicht so schlecht im Nachhinein gesehen, wenn man seinen Freunde-/Bekannten-/Beziehungsskreis etwas fokussierter aussucht. Es spart Zeit und ist auch gesünder (Stichwort Energy Vampires). Und man braucht keine hunderten von Freunden und Bekannte die man dann der Reihe nach alle immer wieder treffen muss und man braucht auch nicht zwangsweise mit irgendwelche Kollegen am Feierabend noch künstlich irgendwelche Sachen zu machen nur weil es zum guten Ton gehört. Ja klar, in gewissen Berufen muss man das, ich nicht. Auch das hat massiv zur Lebensqualität beigetragen, man hat am Ende mehr Zeit für das und diejenigen Leute die einem wirklich wichtig sind.

Hmm, da gibt es sicherlich ein paar Sachen. Im Prinzip über all da wo ich für mich wirklich einen Mehrwert sehe wenn ich hier jetzt dieses Ding habe oder vielleicht nicht die günstigste Option wähle.

Ich hab zum Beispiel in jungen Jahren schon mal einen nicht ganz günstigen deutschen Sportwagen gekauft. Heute würde ich das zwar nicht mehr unbedingt tun, fahre aber auch heute einen SUV und nicht eine Eierschachtel die wenig Benzin braucht. Einfach weil mir grosse Autos besser gefallen, ich find es auch angenehm wenn man etwas höher sitzt und so einen besseren Überblick hat. Und wenn dich ein Auto rammt und du bist in einem SUV der andere in einer Eierschachtel, dann verliert die Eierschachtel und nicht ich.

Dann bei Elektronik Sachen wie Laptop, Computer, Tablet, Telefon hab ich mittlerweile eigentlich nur noch Apple Sachen, auch wenn diese Produkt wesentlich teurer sind. Ich versuche zwar einen minimalistischen Ansatz zu fahren in dem ich nicht mehr Computer, Laptop, Tablet, und Mobiltelefon habe, also 4 Geräte sondern vielleicht nur noch 3: Mobiltelefon, Tablet und Laptop. In Zukunft werde ich vermutlich einen Mac mini oder so haben für zu Hause, iPad Pro für unterwegs und das iPhone. Dafür halt alles von Apple. Ich habe alles andere mehrmals probiert und mir ist das einfach zu blöd mich mit so Zeugs rumzuschlagen. Daher hat das Ganze sicherlich zumindest wieder einen minimalistischen Hintergrund, ich will einfach Zeugs welches einfach funktioniert, simplistisch ist und man nichts basteln muss, auch wenn es teurer ist. Und nicht mehr etliche Geräte sondern halt möglichst wenig dafür welche die einfach funktionieren.

Ferien sind bei mir meistens auch nicht Budget Klasse. Das heisst nicht dass ich nicht auch mal Camping Urlaub mache oder Packpacking, aber wenn ich in Hotels gehe sind es meistens gute Hotels and guter Lage. Auch gehe ich in den Ferien nicht in den Supermarkt und kaufe mir da Brot und Salami für Sandwiches sondern ich gehe ins Restaurant. Spass und Relaxing steht bei mir in den Ferien im Vordergrund und nicht Geld.

Auch zu Hause gehe ich leider etwas zu oft ins Restaurant, gerade vor kurzem hatten wir eine Woche wo wir an 5 Tagen auswärts assen. Das ist eigentlich schon nicht die Regel und eigentlich ist das schon auch nicht so gewollt bzw. geplant aber hejo.

Ich habe auch kein Problem einen 5-stelligen Betrag für eine Uhr auszugeben, eine die man dafür das ganze Leben lang hat.

Dann wohne ich auch in einer Wohnung wo normalerweise eine ganze Familie mit zwei Kindern wohnen könnte an (relativ) guter und steuergünstiger Lage. Das ginge sicherlich auch günstiger.

Auch für so Spa, Sauna, Wellness Sachen gebe ich einiges an Geld aus. Wenn es sonst immer extrem hektisch, chaotisch und turbulent zu und her geht ist das absolut entspannend wenn man einmal pro Woche oder so sich einen Abend Zeit nimmt und in irgendwelchen Pools, Sprudelbädern, Saunen, etc. zur Ruhe kommt und danach gediegen noch etwas Essen geht.

Das sind einfach mal ein paar Beispiele gibt sicherlich noch mehr. Daher bin ich wohl nur selektiv minimalistisch :slight_smile:

Klar, das möchte ich jetzt aber nicht wollen.

Dann müsstest du es ja bei jedem Artikel den du dir Kaufst durchziehen, sonst bringt es dir ja auch nichts.

Du Kaufst dir für 900.- ein neues Handy = 900.- Auf Sperrkonto
Du Kaufst dir für 150.- eine Zahnbürste = 150.- auf Sperrkonto
Du Kaufst dir für 80.- eine Jeans = 80.- Auf Sperrkonto
Du Kaufst dir für 10.- Socken = 10.- Auf Sperrkonto

Das wäre mir zu Dumm und würde den Sinn dahinter nicht verstehen.:sweat_smile:

Es geht mir eher darum abzuwägen „Kann ich es mir zu diesem Zeitpunkt wirklich Leisten oder lasse ich es lieber sein“
Kann ich es mir zum gleichen Zeitpunkt kein 2x Kaufen - Lasse ich es sein.

Wen es 1 Jahr Später geht - ich es mir immer noch Kaufen möchte - dann Kaufe ich es dann.

Hört sich wirklich interessant an.

Kann ich zu 100% unterschreiben. Bin auch nicht mehr aktiv auf sozialen Medien und finde es eine meiner besten Entscheidungen.

Ich wohne auch in einer eher grösseren Wohnung und das ginge bei mir auch günstiger, aber da ich momentan wegen meines Katers praktisch nie in die Ferien gehe und generell sehr viel zuhause bin, finde ich das auch ok dafür mehr auszugeben.

Betreffend selektivem Minimalismus finde ich es ok, wenn man für bestimmte Sachen gerne Geld ausgibt. Du scheinst das Leben zu geniessen und für die Dinge, die dir wichtig sind, auch gerne Geld auszugeben. Das ist doch legitim und auch völlig ok.

AMEN.

Was Social Media angeht finde ich das schon noch spannend, wie Leute sich da reinziehen lassen, aber das sind wahrscheinlich auch die gleichen, welche den Börsenkurs auf dem Handy als erstes bei mir im Restaurant auf den Tisch legen: Der Suchtfaktor ist einfach enorm gross. Und den hatte ich nie.
Stundenlanges Scrollen auf Instagram und co. passiert mir vielleicht 1x im Quartal, und selbst dann ist eigentlich nach 30’ die Sättigungsgrenze erreicht (also nicht mal stundenlang krieg ich hin).
Und für Auslandsfreunde sind Social Media einfach Gold wert, und ich denke ursprünglich lag da auch der Gedanke drin… bin da also sehr bei mir selbst.

Da hat mir die Gastro wohl auch im persönlichen Umfeld geholfen früh auszusondern, welche Art von Beziehungen ich wirklich pflegen will und welche nicht. Arbeit und privat habe ich früher viel mehr getrennt als heute, bin aber sehr zufrieden mit der Bilanz, fühle mich da ausgeglichen.

Ich freue mich wahnsinnig auf Ende Jahr, wenn die WG auszieht und ich endlich alleine leben darf. Ist dann die Frage ob ich bis dann die Finanzen soweit im Griff habe, dass ich mir die ganze Wohnung auch wirklich alleine leisten kann, aber wo ein Wille ist, ist ein Weg. Ahja das erinnert mich dran, @AlephOne , habe mittlerweile das Babylon-Buch durch. Danke :slight_smile:

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Da habe ich vor etwa 3 Jahren auch einen Schlussstrich gezogen.
Habe auch alle Social Mediea Accounts gelöscht und der Kontakt zu Personen welcher eigentlich rein durch Social Media entstanden ist aussortiert.

Bin inzwischen auch Glücklicher und Froh darüber nicht mehr zu dieser Fake-Welt zu gehören und mein halbes Leben mit anderen teilen zu müssen/wollen.

Das ist er Definitiv. Wie du sagst auch bei der Börse/Finanzen.
Inzwischen Investiere ich Täglich viel zeit mich mit meinen Finanzen etc. auseinander zu setzen.
Früher checkte ich am Morgen erstmals die Social Media Apps durch, Heute sind es die Finanzen-Apps. Eigentlich auch eine Art Sucht wie du sagst.

Jedoch muss ich mir sagen das ich Lieber 10x pro Tag in ein Swissquote-App reinschaue anstelle in ein Instagram. :sweat_smile:

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das ist lustig, finde es bringt weder beim einen noch beim anderen was. vielleicht bilde ich die Ausnahme welche weder das eine noch das andere Extrem besonders braucht.

Oder Süchte anders befriedigt (Alkohol und Sport sind da so meine Schwachstellen).

Das Problem hab ich lustigerweise auch nicht. Ich schaue relativ selten mein Depot an oder Börsenkurse. Interessiert mich auch nicht gross, denn ich kann es ja auch nicht wirklich beeinflussen und die täglichen Fluktuation sind mir ziemlich egal. Ist halt so. Was mich mehr interessiert ist wie ich längerfristig meine Investment Strategy verbessern kann oder allenfalls taktische Anpassungen nötig sind. Also da geht es eher so um wie funktioniert die Welt, was passiert gerade, Makro Perspektiven etc. aber auch viele Bücher lesen z.B. Portfolio Theorie etc. aber das alles auch das nicht im Übermass. Das ist auch der Vorteil einer globalen ETF Strategie, da muss man sich nicht drum kümmern was jetzt wie und wo welche Firma macht, deren Bilanzen lesen, die Geschäftsmodelle studieren etc.

Was heisst denn das? 4 Liter Bier jeden Tag und danach 3 Stunden ins Fitness? :slight_smile: Naja, das zweite Problem mit dem Sport möchte ich gerne haben. Ich muss mich regelrecht dazu zwingen sonst funktioniert es nicht.

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Ach das ist relativ einfach du setzt dir einfach eine CHF Grenze wo du das machst.
Der Sinn? Der ist, dass ich weniger konsumiere. Eigentlich einfach.

Das wäre dann das Gleiche nur in einer App verpackt…

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… mit einer 100% „Steuer“.

Ich find den Ansatz eigentlich gut mit irgendwie 10% „Steuer“ oder Leute die eher weniger verdienen vielleicht 3-5% oder so, weil man davon eigentlich praktisch nichts merkt.

Wenn ich in den Migros gehe und da für 200 CHF einkaufe dann merk ich das nicht wenn es jetzt halt 220 CHF gekostet hat. Oder wenn ich einen neuen Laptop kaufe für 3000 CHF und dann kostet der jetzt halt 3300 CHF, dann merk ich das eigentlich nicht. Ich merke zwar das ich eine grössere Ausgabe getätigt habe aber ob der Betrag jetzt 3000 oder 3300 war spielt dann nicht mehr so eine Rolle. Wenn hingegen statt 3000 plötzlich 6000 abgezogen wird dann wäre das schon krass.

Die Idee dahinter ist eigentlich zu sparen ohne das man es merkt. Für kaum jemand in der Schweiz würde es einen Unterschied machen ob er jetzt statt 100 CHF nun 110 CHF ausgibt. Wenn man dann auch noch gleich 10% des Lohnes sofort jeden Monat direkt abzieht wäre so eigentlich sparen für praktisch jeden möglich ohne das er oder sie das überhaupt gross merkt und das wäre der Vorteil des Systems.

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Wo sollte den die Grenze sein? bzw. wie bestimmst du deine Grenze?

Weniger Konsumieren - das kann ich auch ohne das.
Ich regle mein Monatliches Geld welches ich frei zur Verfügung habe so ein dass es für grosses Konsumieren gar nicht wirklich reicht.
Der Rest geht auf Spar/Investitionskonten.

Ist alles mit Daueraufträgen geregelt, das andere wäre mir viel zu aufwendig.

Bei der 2x Regel geht es ja auch eher um grössere Beträge(Käufe).
Dort finde ich es Klug bevor man es sich Kauft kurz die 2x Regel anwendet.

Ich gebe gerne Geld aus für Alkohol sowohl auswärts als auch zu Hause (Weinvorrat im Keller, grosse Bar mit vielen verschiedenen Sprituosen, Flasche Wein zum Essen ist eigentlich auch ein Muss etc.).
Mit dem Job in der Gastro ist die Sauferei halt leider auch eine Branchenkrankheit, der ich aber halt schon fast aus Leidenschaft nachgebe. Ich mag den Geschmack, die Diversität, die Unterschiede und die Geschichte(n) dahinter. Ich bin furchtbar geeicht, und manchmal legt es mir einfach einen Schalter um und dann fängt es morgens mit Champagner zum Brunch an und geht dann aber so weiter bis abends dann geschnäpselt wird.
Nach medizinischer Definition Alkoholismus in einer seiner vielen Formen, nach Gesellschaft voll dabei.

Sport bin ich 3-4x in der Woche im Krafttraining, an den anderen Tagen gibt es Konditionstraining oder/und Yoga. Ich sehe nicht sportlich aus und es ist mir egal, mir gibt es so viel jeden Tag beweglicher und stärker zu werden und ich liebe die Arbeit mit dem Körper.

Und dann ist es eher umgekehrt: Zuerst zwei Stunden Sport und danach direkt zum Apero :sweat_smile:

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Das ist doch super, wenn das jeder machen würde dann könnten wir vermutlich die Gesundheitskosten mehr als halbieren denn dadurch würden die meisten Volkskrankheiten massiv verringert werden.

Ja hab ich auch schon von einem Koch gehört, dass das in der Gastro oft vorkommt und es offenbar auch normal ist dass in der Küche schon morgens angefangen wird mit „gügele“ Weisswein etc.

Der Leber tuts vermutlich nicht so gut aber die kann sich ja regenerieren wenn man ab und zu einen Ramadan einlegt irgendwie 1 Monat im Jahr oder so wo nichts getrunken wird scheint zu reichen damit die Leber keinen dauerhaften schaden nimmt, aber da kenn ich mich zu wenig aus um zu wissen ob das wirklich stimmt.