Vanguard All-World Währung

Hallo zusammen

Ich bespare den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF IE00B3RBWM25 bei VZ.
Neu bietet YUH diesen auch an.
Sehe nicht ganz durch wo ich diesen weiter besparen soll.
Ueber VZ wird der ETF in CHF an der SIX CH Börse gekauft.
Bei YUH in Dollar an der SETS in London.
Bin ich richtig in der Annahme dass mal abgesehen von den Depotkosten und der Courtage der Kauf über YUH lediglich die 0.95% Kurs-Wechselgebühr hinzukommt?

VZ 20 Jahr halten:
Kauf Betrag CHF 4000.- inkl. Stempelgebühr + Börsengebühr.
Courtage: CHF 39.-
Depotkosten CHF: 40.-/Jahr + 0.1% Verwalt.- Gebühr = 800.-+80.- = 880.-
Total: 39.-+880.-=919.-

YUH 20 Jahr halten:
Kauf Betrag CHF 4000.- inkl. Stempelgebühr + Börsengebühr.
Courtage 0.5%: CHF 20.-
Wechselgebühr 0.95% CHF 38.-
Depotkosten CHF: 0.-/Jahr + 0.0% Verwalt.-Gebühr = 0.-
Total CHF: 20.-+38.- = 58.-

Was die Sicherheit betrifft, spielt es keine Rolle VZ vs YUH?
Ausser dass man YUH bei allfälligen Gebührenanpassung ausgeliefert ist, weil man ETF nicht übertragen kann auf anderes Finanz Institut.

MFG Reto

Hi. Ich habe deine Zahlen jetzt nicht nachgerechnet aber die Logik scheint mir korrekt.

Schau dir vielleicht auch mal IBKR und Degiro an, da wärst du nochmals billiger als bei YUH.

Mir scheint als ob sie bei Yuh irgendwie absichtlich immer genau die Produkte/Versionen anbieten bei denen sie dann nochmals irgendwo abkassieren können zusätzlich zu dem 0.5% Transaktionskosten.

Also immer genau die Version wie in diesem Fall hier in UK wo man dann nochmals 0.95% obendraufschlagen muss obwohl eigentlich das gleiche Produkt in CHF an der SIX verfügbar wäre.

Das gibt dem ganzen irgendwie einen gewissen faulen Beigeschmack.

Man sollte zudem auch mal schauen das man den Broker nicht regelmässig wechselt da so auch immer Gebühren entstehen. Wenn du VZ als Vergangenheitsfehler ansiehst kannst du ja schonmal korrigieren aber wenn du dich mal bewusst für eine Lösung entschieden hast würde ich mal bei der bleiben auch wenn ein anderer mal ein bisschen günstiger ist. Es wird immer Veränderungen im Markt geben mit neuen Produkten und Preisstrukturen aber wenn man immer wechselt wird das auf Dauer teuer.

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Habe ich auch gedacht. Eigentlich eine komplete schweinerei! Da könnte Yuh ganz eifnach den Markt der Schweizer robo advisor aufmischen und so mehr Kundschaft holen. Aber ja, isch schreibe Yuh jedenfalls noch.

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Was ich bei YuH auch gemerkt habe ist, das Sie den Vaguard Total World ersetzt haben durch den Vaguard FTSE all World. Habe Ihnen mal geschrieben wieso, aber bis jetzt noch kein Antwort erhalten.

Und sorry weiss gehört nicht ganz zum Thema.

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Tatsächlich. Taucht nicht mehr auf wenn man mit ETF Filter sucht. 1:1 ersetzt. Unter Global Blue Chips (USD) taucht jetzt der All World auf nicht wie vorher der Total World. Nachkaufen / kaufen Button meiner bestehenden Vanguard Total World Position ist momentan noch aktiv, ob das so bleiben wird…
Deswegen wird YUH wohl vorerst weiterhin als Zweitdepot hinter VZ dienen, ausser ich bin irgendwann mal deutlich über 200K, dann evt. Swissquote, denn was bleibt ist immer dieses Gefühl, dass bei YUH irgendwas im Hintergrund abläuft und keine gerade Linie hat.
Auch das Knowhow bei den YUH Ansprechpersonen ist begrenzt. Bei mir wurden mehreren illegale Transaktionen gemacht, Geld wurde abgebucht von meinem YUH EUR Konto, von Firma mit Firmensitz Zypern. Keine Ahnung, war auch nie in Zypern. Ich vermute Zusammenhänge mit Aliexpress Einkäufen, denn kurz danach begannen die Abbuchungen. Neu werde ich bei Revolut Digitale Einweg Karten generieren, Problem erledigt. Anyway, YUH Mitarbeiter hatte keine Ahnung, wiedersprach sich selber immer wieder und konnte mir nur raten, im App auf Karte gestohlen klicken.
Und ob ich das Geld zurückbekomme kann er nicht versprechen, aber sie versuchen es. Bis auf EUR 19.80.- kam inzwischen alles Geld zurück von Zypern. Machte YUH drauf Aufmerksam dass noch EUR 19.80 fehlen und warte ab…

und was spricht gegen ausländische Alternativen?

Ich kaufe den FTSE ALL WORLD bei Finanzen Zero in EUR. Wechsel nach EUR über Revolut kostenlos.

Alle trades über 500 EUR bei FZ kostenlos. Win?

Trotz aller Globalisierung usw. ist mir ein CH Broker irgendwie lieber.

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Kann ich ja grundsätzlich verstehen ist aber auch der Grund das wir aktuell in CH immer noch so teure und unflexible Broker haben. Sie müssen sich nicht verändern weil sie mit der Swissness immer noch reichlich Kunden anlocken und behalten.

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Ist für mich auch nicht nachvollziehbar, dass Yuh den Vanguard FTSE im Ausland bezieht, obschon dasselbe Produkt in CHF erhätlich wäre und man sich die ohnehin überteuerten 0,95% Wechselgebühren sparen könnte. Leider lassen sich diese via Revolut auch nicht ganz vermeiden, da Revolut beim Transfer auf das Yuh-Konto eine Gebühr verrechnet. Bei kleineren Beträgen lohnt sich ein Währungsumtausch über Revolut daher meistens nicht. Am Günstigsten käme wohl ein Wechsel über Transferwise. Weiter stört mich der absolut unverständliche Ersatz des Vanguard VT unter Beibehaltung derselben Bezeichnung auf Yuh (Global Blue Chips Usd), obschon eigentlich ein anderer ETF eingeführt wurde. Das Vertrauen in den Anbieter sinkt dadurch. Kommt hinzu, dass ein verlässliches Besparen einer Anlage so gar nicht möglich ist.

Wenn sich Yuh durchsetzen will, müssen solche Umstände tunlichst vermieden werden. Mangels Alternativen sehen die wohl zurzeit aber noch keinen Handlungsbedarf…

Schade, dass es in der Schweiz noch keine echten Alternativen gibt. Da ist uns bspw. Deutschland schon Meilen voraus, v.a. was Sparplan-Anbieter angeht (wie Traderepublic, Scalable etc.).

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Leider habe ich von Yuh noch nichts gehört wegen dem Tausch der beiden ETFs, das einzige was ich bis jetzt erfahren habe, ist nur aus dem Monatsupdate von Thomas, wenn es euch interessiert. Zeitstempel 5:15 - 6:25.

Naja Meilen voraus ist vielleicht etwas hart ausgedrückt. Insgesamt im Bereich Banking sicher nicht. Was vielleicht Billig-Broker angeht schon. Man muss aber etwas das Gesamtbild anschauen.

Die Frage ist für was möchte die Schweiz stehen bzw. der Finanzplatz Schweiz. Man kann sich hier im wesentlichen zwischen Kostenführerschaft und Qualitätsführerschaft entscheiden und die Schweiz setzt hier klar auf Qualitätsführerschaft und das erfolgreich. Wir möchten nicht das Land sein welches bekannt ist für Billig-/Discount Produkte.

Wir sind weltweit ein Spitzenreiter im Bereich Wealth Management für HNWI-/UHNWI-Kunden (und auch im Bereich Investment Banking btw.).

Mit Retail Banking für Kunden die relativ wenig Vermögen haben mit vielleicht ein paar zehntausend auf dem Konto oder noch weniger, ist das Geschäft in der Schweiz einfach nicht attraktiv und bei einigen Banken kaum kostendeckend. Wir sind auch ein relativ kleiner Markt und somit profitieren die Banken auch weniger von Skaleneffekten was in grösseren Ländern wie Deutschland vielleicht etwas anders ist. Zudem sind bei uns die Lohnkosten sehr hoch, Infrastruktur Kosten sind auch hoch und wir sind auch relativ stark reguliert (was aber auch zur Sicherheit beiträgt).

Bei vielen Billig-Brokern im Ausland würde ich aber auch kein Geld investieren, es gibt sicherlich auch gute wie IBKR etc. aber bei einigen Angeboten wäre ich vorsichtig da werden einige krumme Sachen gemacht um die Kosten tief zu halten. Da würde ich mich nicht wundern wenn z.B. einmal bei einem Konkurs das ganze Depot weg wäre weil da gar nie wirklich richtig Aktien im Namen des Kunden gehalten wurden sondern diese nur virtuell dem Kunden zugeordnet wurden aber aus einem zentralen Pool der Bank gehalten wurde, oder ähnliche krumme Dinge.

In der Schweiz schlägt sich das dann leider auch etwas auf die Qualität nieder in dem z.B. für solche Apps Leute angestellt werden die nicht mal eine Bankausbildung haben (siehe Stelleninserante einiger Fintechs). Wer vielleicht schon mal das eine oder andere Fintech kontaktiert hat, hat das vielleicht auch schon gemerkt dass da z.T. relativ wenig Ahnung vorhanden ist. Irgendwo muss das Geld ja gespart werden.

Ist aber auch umgekehrt verständlich wer mit Bankausbildung möchte schon in einem Call-Center arbeiten? Das ist ja der totale Karrierekiller. Als Kundenberater würde ich möglichst schnell ins Wealth Management wollen mit vermögenderen Kunden, ist interessant und man verdient auch mehr.

Somit ist auch klar weshalb dieses Geschäft kaum ausgebaut wird.

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Warum Yuh die Welt ETF getauscht hat, weiss ich nicht. Es ist aber so, dass die Fondsanbieter im umkämpften US Markt sehr wenig Marge haben und deshalb darauf achten, dass US Fonds nur in Amerika vertrieben werden. In Europa ist die Marge höher und deshalb legt man hier eigene Fonds auf.
Kann sein, dass Vanguard ähnlich scharf wie Blackrock darauf achtet, dass europäische Banken primär ihre irischen und luxemburgischen ETF traden.

Kommt dazu das ich irgenwo gelesen habe, dass solche US ETFs in der CH zwar angeboten werden dürfen aber nicht beworben werden dürfen und nicht aktiv beraten. Weil die meist nicht UCITS konform bzw. abgenommen sind. In der EU ist glaube ich sogar der Handel komplett untersagt.

Sollte ich jetzt mit einer Aussage nicht falsch liegen ist es natürlich blööd wenn du dann für diesen globalen ETF gar keine Werbung schalten darfst und ihn in der App auch nicht aktiv anbieten darfst.

Hier noch die Antwort von YuH, wieso Sie den VT gegen den VWRD getauscht haben.

Ja aber die Quiz-Frage haben sie damit geschickt umgangen und einfach nicht beantwortet. Nämlich wieso sie den VWRD genommen haben anstatt den VWRL in CHF an der SIX.

Nicht das wir die Antwort nicht wüssten (Spoiler Alert: mit dem VWRL verdienen sie keine zusätzlichen 0.95% für den Währungsumtausch), aber dennoch finde ich die Vorgehensweise ziemlich dreist. Man nutzt einfach die Unkenntnis des normalen Retail Investors aus um zusätzliche Gebühren zu kassieren.

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Habe Ihnen schon geschrieben und weiter nachgebohrt. Mal sehen, was Sie mir jetzt schreiben. Aber wie du sagtest was Sie geschrieben haben ist nicht befriedigend. :sweat_smile:

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Irgendwie muss YUH auch Geld verdienen. Depotgebühren kennen sie nicht, Lombardkredite verleihen sie nicht und short traden kann man nicht.

Ja klar, aber sie haben nunmal die Preise so festgelegt. Müssen sie sich halt vorher überlegen ob sich das Business Modell so lohnt oder nicht.

Wenn sie nicht über die Runden kommen wäre es meiner Ansicht nach fairer und transparenter gewesen wenn man einfach gesagt hätte Transaktionskosten sind generell 1% oder gar 1.5% statt 0.5%.

Dann weiss jeder womit er es zu tun hat. Nicht vornedran 0.5% anpreisen und dann hintendrum mit Produkten in Fremdwährungen abbrechen die es eigentlich auch in CHF geben würde und damit zusätzlich noch 0.95% abkassieren.

Das hinterlässt einfach keinen seriösen Eindruck da sind ja sogar die Grossbanken transparenter mit den Kosten.

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