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Hilfe bei broker Auswahl für Anfänger

Ihr Lieben

Ich bin neu in der trading Welt. Vor 1 Jahr habe ich mich schon mal etwas beschäftigt damit. Leider bin ich an der broker Auswahl gescheitert… und fand es zu kompliziert. Ich habe daher dann nichts gemacht… :sweat_smile:.

Nun ich habe im Forum schon von smartbroker und einem günstigen CHF in Euro Welchsrlopttion gelesen.

Zu meiner Situation
Ich bin Deutsche, wohnhaft seit 2013 in der Schweiz. Nur schweizer Konto.

  • 10.000 in ETF (World, europa) möcht ich investieren
  • gern auch einen ETF Sparplan (monatlich ca. 500 CHF)
  1. Frage: Welcher broker lohnt sich für mich. Bin offen für schweizer und deutsche broker. Sollte halt einfach zu handhaben und preiswert sein…:wink:
  2. Wenn schweizer broker, lohnt sich da ein Sparplan?
  3. Was haltet ihr von smartbroker? Die Lösung mit dem günstigen transferieren von CHF in Euro die im Forum erwähnt ist, tönt umständlich.

Vielen Dank für eure Tipps

Liebe Grüße
Nora

Gerade wenn es nicht kompliziert sein soll und du eher kleinere Beträge investieren möchtest, könnte sich Yuh durchaus lohnen. Kein Depotgebühren, 0.5% pro Transaktion, d.h. auch mit kleineren Beträgen möglich bzw. oftmals günstiger als andere Broker wenn man mit sehr kleinen Beträgen handelt. Yuh ist auch sehr einfach in der Handhabung und hat einen guten World und Europe ETF in der Auswahl. Somit sollte das deine Anforderungen eigentlich abdecken. Wenn du dir noch die Wechselkursgebühren sparen willst bei Yuh kannst du noch Revolut dazunehmen da hast du 1250 CHF pro Monat Freibetrag ohne FX Gebühren, passt also mehr als perfekt in deinen monatlichen Rahmen und dann bezahlst du gar keine Umrechnungsgebühren.

Schweizer Broker lohnen sich eigentlich eher ab grösseren Beträgen, z.B. Swissquote wird ab 150k CHF interessanter und IB und Degiro hast du ja mit der Anforderung CH/DE ausgeschlossen. Zu Smartbroker kann ich nichts sagen habe ich noch nie gehört.

Nein.

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Wenn du dir noch die Wechselkursgebühren sparen willst bei Yuh kannst du noch Revolut dazunehmen da hast du 1250 CHF pro Monat Freibetrag ohne FX Gebühren, passt also mehr als perfekt in deinen monatlichen Rahmen und dann bezahlst du gar keine Umrechnungsgebühren.

Vielen Dank AlephOne.

Kannst du mir das mit Revolut nochmal erklären? Wann wäre das hilfreich? Wenn ich noch ne Aktie kaufe die nicht auf dem schweizer Markt ist? (Hab da noch keinPlan)

Noch eine Frage:
Yuh wird auch von Post Finanzen unterstützt. Bei denen habe ich mein Konto. Brauch ich noch ein Yuh Konto oder kann ich den nur als broker nutzen?

Du hast ja gesagt du möchtest einen World und einen Europe ETF kaufen. Wenn du den Schweizer ETF kaufst ist der in CHF, d.h. es gibt keine Währungsumrechnung. Der World ETF ist in USD, d.h. es wird umgerechnet von CHF in USD, und der Europe ETF ist in EUR, d.h. es wird umgerechnet von CHF in EUR. Ausser du hast die entsprechenden Währungen bereits auf dem Konto. Yuh bietet ein Multiwährungskonto wo du all diese Währungen direkt halten kannst. Wenn du die Währungen nicht hast, kannst du manuell in der App umtauschen oder einfach die ETF kaufen und dann wird da dann direkt umgetauscht. Das funktioniert eigentlich bei den meisten Brokern so ähnlich allerdings werden bei dem Umtausch Gebühren verrechnet (das wird nicht bei allen Brokern so transparent erläutert). Bei Yuh ist das 0.95%.

Du kannst diese Gebühren jedoch sparen wenn du z.B. einen Betrag CHF auf Revolut einzahlst und dann dort in EUR wechselst und dann denn Betrag zurücküberweist auf Yuh. Bei Revolut ist das kostenlos möglich bis zu 1250 CHF pro Monat ohne Aufschlag. Dann hast du die Währungen direkt richtigen auf deinem Yuh Konto in EUR, CHF, und USD und kannst die ETF direkt in der richtigen Währung kaufen ohne dass du umtauschen musst. Das ist einfach ein Prozedere um die 0.95% zu sparen wenn dir das zu kompliziert ist kannst du es am Anfang auch lassen und direkt in Yuh wechseln.

Du kannst direkt mit deinem PostFinance Login in Yuh einloggen und profitierst so von einem schnelleren Anmeldeverfahren, im Prinzip kannst du mehr oder weniger direkt loslegen. Es wird dann auf Yuh ein neues Konto erstellt für dich mit welchem du eben verschiedene Währungen halten kannst und auch ETFs, Zertifikate, Aktien etc kaufen kannst. Zum kaufen musst du das Geld erst auf Yuh transferieren, aber im Prinzip steht es dir frei ob die ein Grossteil deiner Barmittel auf PostFinance lässt oder nach Yuh transferierst. Auf Yuh hast du auch Spartöpfe wo du Projekte erstellen kannst und auf Sachen sparen kannst wenn das etwas hilft, muss man aber natürlich nicht verwenden wenn man nicht will. Du kannst Yuh auch nur als Broker verwenden und da deine Wertschriften halten, aber eben, das Multiwährungskonto wird als Verrechnungskonto so oder so benötigt zum kaufen/verkaufen.

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Ah super. Hab jetzt mehr Durchblick. Klingt fast so als wärst du auch dort :sweat_smile:

Wenn sich monatliches Besparung von ETF nicht lohnt, investieren die meisten dann aller 3 Monate einen größeren Betrag in ihren ETF?

Ich bin momentan bei Swissquote, habe aber auch einen Yuh Account. Da ich grundsätzlich sowieso nur in ein paar wenige ETFs investiere und die Bedienung von Yuh sehr angenehm ist im Vergleich zu SQ und anderen Brokern steht das im Raum zu wechseln. Ich würde es halt auch cool finden alles in einer App zu haben. Werde aber erstmal das Pricing 2022 abwarten bevor ich umziehe, da sollen dann zusätzlich zur Gratis Variante noch Abo Varianten dazu kommen. Ich hoffe dass man mit den Abos dann nochmals ein paar Vorteile dazu bekommt wie z.B. dass die FX Gebühren abgeschafft werden, aber mal schauen.

Es lohnt sich halt meistens nicht weil die meisten Broker z.T. fixe Gebühren oder betragsabhängige Gebühren haben die erst ab höheren Beträgen rentieren. z.B. die ETF Leader bei Swissquote sind 9 CHF fix plus 0.85 CHF Echtzeitdatengebühren, ca. 2-3 CHF Börsengebühren etc. plus 0.15% Stempelsteuer.

Für deine 500 CHF würdest du dann also ca. 13 Franken zahlen an Gebühren pro Transaktion, was ca. 2.6% wären. Als Faustregel sagt man, dass keine Transaktion mehr als 1% kosten sollte sonst sind die Gebühren zu hoch. Je weniger natürlich desto besser. Yuh kostet dich fix 0.5% also 2.50 CHF damit bist du automatisch immer unter der 1% Grenze. Bei höheren Beträgen kann man die Kosten natürlich optimieren und dann bei Brokern mit Fixpreisen noch mehr rausholen. Eine Variante ist eben in dem man Gelder sammelt und dann konsolidiert investiert alle paar Monate. Ich hab auf SQ z.B. alle 3 Monate ca. 10k CHF investiert, das kostet dann um die 28 CHF was 0.28% ist also ein guter Wert, weniger als bei Yuh dafür kommen dann noch die wiederkehrenden Depotgebühren auf den Gesamtwert dazu und bei Yuh nicht.

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Wow wahnsinnig hilfreich. Ich probiere dann Yuh aus und probiere mit Revolut die Währungen zu tauschen. Darf ich fragen wie lang du dich schon mit traden beschäftigst?

Für ETF World und Euro meinst du bestimmt die beiden Vanguards ETF? Der World Vanguard hat ein TER von 0.08. Das ist krass wenig. Coole Tipps. Vielen Dank.

Beschäftige mich seit ca. 2-3 Jahren mit dem FIRE Ansatz und da ist das natürlich Teil davon und habe vorher eigentlich eher das Geld zum Fenster rausgeworfen wie es in der normalen Konsumgesellschaft so üblich ist (gut für uns). Bin aber beruflich sehr nahe dran daher ist mir der Einstieg sicherlich auch etwas leichter gefallen.

Der VT ist von Vanguard und der europäische von Lyxor (STOXX50).

Ja Vanguard bzw. amerikanische ETF haben im Vergleich zu europäischen oder schweizerischen ETF in der Regel tiefere TER, Nachteil ist halt sie sind in USD. Denke der VT ist einer der besten ETF überhaupt, leider nicht überall erhältlich da ihn Broker wegen EU Regulierung nur auf Execution-Only Basis anbieten dürfen in der Schweiz, in der EU soweit ich weiss gar nicht. Kenne aber einige Leute die investieren zu 100% in den VT, nichts anderes, und wenn man die Performance anschaut ist die wirklich gut langfristig. Der STOXX50 ist auch nicht schlecht, halt höhere TER, in EUR und eher etwas spekulativ mit weniger breiten Diversifikation.

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Ahhh👍
Was heiß Execusion-only Basis? Warum ist ein ETF in USD ein Nachteil (wegen Währungen wechseln)?

Es gibt ein Gesetz in der EU (und die CH macht leider bei all dem EU BS mit) welches besagt dass für angebotene Produkte gewisse Assessments gemacht werden müssen und diese dann in dokumentierter Form dem Kunden zur Verfügung gestellt werden, da geht es um Risikoabschätzungen / Kundeninformation. Die USA interessiert es aber nicht was die EU will und stellt keine solche Dokumente zur Verfügung in dem Format wie es die EU will, somit dürfen die Produkte in der EU nicht mehr gehandelt werden. In der Schweiz gibt es aber eine Ausnahme, sofern die Banken und Broker diese Produkte nicht aktiv anbieten und den Kunden diesbezüglich nicht beraten. Sprich, wenn der Kunde selbstständig dafür verantwortlich gemacht wird, dass er sich informiert über Risiken etc. und den Entscheid bzgl. einem Investment selbstständig trifft und lediglich dem Broker den Auftrag gibt und dieser lediglich 1:1 die Bestellung des Kunden ausführt ohne zutun (execution only), dann dürfen die Produkte weiterhin angeboten werden.

Einerseits eben wegen dem Währungswechsel der ggf. mit Kosten verbunden ist. Klar man kann es umgehen aber ist nicht so komfortabel wie einfach CHF Produkte kaufen. Dann gibt es natürlich das Währungsrisiko. Wenn in 10 Jahren der Wert des USD gegenüber dem CHF sich verdoppelt hat hast du Glück gehabt, wenn das Gegenteil passiert hast du Pech gehabt. Das Risiko hat man auch wenn man ETF in CHF kauft in gewisser Massen da ja da auch teilweise Produkte in USD etc. gekauft werden. Es gibt ETF die sind CHF gehedged um das Währungsrisiko abzusichern dafür zahlt man aber in der Regel zusätzlich daher verzichtet man meistens auf gehedgede ETFs. Weiterhin kommt noch dazu dass man auf US Dividenden automatisch eine withholding tax bezahlt so eine Art Verrechnungssteuer die automatisch von den Ausschüttungen (0.3%) abgezogen wird, sprich dein Gewinn mit Dividenden schmälert sich ein bisschen. Auch das ist aber wieder relativiertbar, denn mit ETFs macht man hauptsächlich Profite durch Kursgewinn und nicht durch die Dividenden. 0.15% kann man durch das Doppelbesteuerungsabkommen in der Steuererklärung als bereits bezahlte Steuern wieder abziehen, die anderen 0.15% sind verloren wenn der Broker die Hinterlegung des W8-BEN Formulars nicht unterstützt, wenn es unterstützt wird, kann man es ausfüllen und hinterlegen, dann werden automatisch nur noch 0.15% abgezogen. Yuh unterstützt die Hinterlegung von W8-BEN zur Zeit nicht wie viele andere Broker, SQ würde es unterstützen wenn mir recht ist. Aber eben, wir reden von max. 0.15% rein auf die Dividenden, ist jetzt kein Drama wenn man sonst schaut das die Gebühren tief bleiben. Bei sehr hohen Beträgen kann es sich aber schon lohnen darauf zu achten.

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Wow super da lese ich mich noch bisschen mehr ein. Die yuh app ist schon mal einfach zu bedienen und enthält auch Anfänger Tipps. :+1:

Darf ich fragen, was du als größerer Portfolio Halter gern noch hättest bei you? (Einige Aktien und vielleicht das Limit für den Aktienkauf?)

Limit Order wäre schön aber ist denke ich für langfristige Anleger jetzt nicht das wichtigste. Aktien interessieren mich eigentlich nicht gross, denke das ist nicht das richtige Anlageinstrument für Kleinanleger. Das Problem an Aktien ist, dass man eine grosse Anzahl davon braucht um ein einigermassen diversifiziertes Portfolio zu erhalten. Weiterhin lohnt es sich kaum einfach nur 1 Aktie zu kaufen da so die Trading Gebühren viel zu hoch sind (ok bei Yuh stimmt das jetzt nicht). Bei SQ müsste wenn man sagen wir mal 100 verschiedene Titel kauft a 10’000 CHF pro Position sind wir schon bei 1m CHF und 100 Aktien ist zwar okay aber jetzt auch nicht soo breit diversifiziert wenn man z.B. jetzt einen ETF mit 8000 Titel drin vergleicht. Ich weiss es gibt einige Leute die Aktien kaufen weil sie sich mit den Firmen identifizieren oder sie unterstützen wollen, an die GV wollen und ggf. das Aktionärsgeschenk, so ist es quasi ein Hobby, aber aus der Perspektive eines Investors sind gerade für kleinere Anleger wie wohl die meisten hier im Forum ETFs vermutlich die bessere Wahl. Was ich mir daher wünschen würde:

  • Mehr Auswahl an ETFs, vor allem auch etwas mehr in CHF (z.B. MSCI World in CHF)
  • Degressive Gebühr, d.h. das die 0.5% bei höheren Beträgen runtergehen, z.B. 0.4% bei Beträgen ab 50’000 CHF, 0.3% bei Beträgen über 150’000 CHF und 0.2% bei Beträgen über 500’000 CHF. Die Überlegung dabei ist ist, dass man irgendwann das Ganze auch wieder verkaufen muss und wenn man dann ein Portfolio mit sagen wir mal 1.5m CHF zusammen hat und dann das mit 0.5% verkaufen muss, kostet das 7500 CHF. Klar immer noch viel günstiger als z.B. Roboadvisor oder Broker mit hohen Depotgebühren wo man diesen Betrag dann automatisch jedes Jahr ohne Gegenwert abliefert, aber finde da hätte Yuh sicherlich noch etwas Spielraum.
  • Die 0.95% Währungsumrechnungsgebühren müssen weg. Das ist eigentlich für mich der absolut wichtigste Punkt von allen, wenn das nicht kommt, werde ich nicht bereit sein eine Abogebühr zu zahlen. Bin nicht bereit Abogebühren für rein kosmetische Aspekte zu bezahlen wie z.B. eine Holz- oder Metalkarte oder irgendwelchen CO2-Ablasshandel-Nonsense welcher Neon jetzt macht. Wenn die 0.95% gestrichen werden wäre ich bereit sogar das Abo für 7.90 zu lösen, ansonsten nicht.
  • Hinterlegung von W8-BEN für US Verrechnungssteuer hinterlegen wäre praktisch
  • E-Bill und Daueraufträge eigentlich auch ein Muss damit sich Yuh etablieren kann
  • Zahlungen auf andere Bankkonten auch in USD möglich (zur Zeit nur CHF und EUR)

Mir ist halt einfach wichtig, dass wenn 2022 Abogebühren kommen, dass sich das auf die Kosten auswirkt, d.h. das ich damit andere Gebühren sparen kann. Wenn nur rein kosmetische Gimmicks kommen oder irgendwelche Versicherungen die ich nicht brauche, oder eben so Schwachsinnige Ablasshandel Sachen wie Neon jetzt macht mit Neon Green, dann sind die Abos für mich nicht interessant. Yuh hat jetzt die Chance ein einmaliges Angebot in der Schweiz zu etablieren, mal schauen was sie daraus machen.

Wenn das alles kommt würde ich ggf. Yuh sogar als Hauptbank für alles nutzen und alles andere kündigen.

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Guten Tag in die Runde

Yuh klingt ja sehr vielversprechend. Danke für die Infos.

Ich bin kompletter, wirklich kompletter Neuling auf diesem Gebiet und der einzige Grund, warum ich mich „umsehe“ ist, dass die Postfinance mir ein „nettes“ Briefli geschickt hat, mit dem Hinweis auf drohende Negativzinsen ab 1.7.2021.

Also Kapital wegfressen lasse ich mir nicht. Und irgendwelche „luschen“ Anlageprojekte habe ich in den letzten Wochen zuhauf gefunden. Mit Zinsversprechungen von 4.5 bis über 10%. Erscheint mir seeeeehr unseriös - und ist das Kapital erst mal transferiert, dann folgt wohl das grosse Staunen. Nicht so mein Ding.

Aber Yuh - doch - das könnte was werden. Ich muss in einer ersten Tranche rund 90’000 CHF anlegen. Wie würdet Ihr da vorgehen? Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Liebe Grüsse, Markus

Negativzinsen bezahlt man nur auf das Barvermögen (investiertes Kapital zählt nicht dazu) und bei Postfinance soweit mir ist ab 100’000 CHF. Hast du denn wirklich mehr als 100’000 CHF in Cash rumliegen? Wenn es dir einfach darum geht keine Negativzinsen zu bezahlen legst du das Geld einfach auf verschiedene Bankkonten und gut is.

Wenn du das Geld investieren willst ist Yuh sicherlich keine schlechte Wahl aber ich hab in einem anderen Post gelesen, dass du bereits in 5 Jahren in die Pension gehst. Beachte in diesem Fall, dass Yuh zur Zeit nur eine eingeschränkte Auswahl an Titeln zur verfügung stellt und es in deinem Fall möglicherweise nicht die richtige Strategie ist 100% in den VT zu investieren. Überlebe dir welche Risiken du bereit bist einzugehen, welche Risiken du eingehen kannst (bist du auf das Geld oder eine Rendite daraus angewiesen?) und was dein Anlagehorizont ist. Möchtest du es auch nach der Pension investiert lassen für längere Zeit, dann geht VT durchaus, wenn du es aber nach der Pension nach und nach beziehen möchtest, ist es vielleicht ungünstig in 100% Equity zu gehen und dann dummerweise gerade eine Krise ist. Beachte auch, dass Yuh vor allem bei kleineren repetitiven Einlagen günstig ist. Bei 90000 CHF auf einmal würdest du 450 CHF zahlen ohne Währungsumrechnung (käme nochmals 0.95% dazu und der VT ist in USD). Das kriegst mit Swissquote viel günstiger (kommt drauf an wieviel du nachher noch investierst etc.) und mit mehr Auswahl, falls du ggf. noch Bonds dazunehmen möchtest. Wenn du den Wechsel CHF-USD über dem Umweg Revolut machst triggerst du mit dem Betrag garantiert die AML Prozesse von Revolut, und das kann einige Zeit in Anspruch nehmen (User berichten von Wochen/Monaten). Es gibt keine Strategie und eine App die für alle passt, ich sage nicht es ist grundsätzlich der falsche Weg aber stell einfach sicher, dass du dir all diese Sachen überlegst bevor du handelst.