Ich sehe ab und zu Posts vom Gründer auf Linkedin, und alleine diese reichen mir, um zu wissen, dass ich mit dem Laden nix zu tun haben will.
Schade. Hätte ich das Geld lieber mal in meinen ETF investiert😂 als in Nikin
Ganz ehrlich ich glaube noch daran ![]()
Jedoch bin ich ja nicht nur in NIKIN Investiert, sonst würde ich mich auch darüb ärgern.
Schade - eigentlich eine tolle Marke, ABER dann so seine Community übers Ohr hauen. Hoffe die kommunizieren mit ihren Aktionären nun sehr transparent…. Ich vermute als die das Investment holten, war die Bilanz schon nicht mehr gedeckt und ein Teil wurde für zuvor angehäufte Verluste verwendet. Davon war im Crowdfunding nie die Rede und ein Statement zur Situation wäre von Nikin wohl angebracht. Sonst wird dann wohl bald einer der betroffenen Aktionäre mal ein paar aktuelle insights (sofern es die gibt) veröffentlichen….
Naja ich denke eben das die allermeisten es eben genau nicht so eine tolle Marke finden. Mit Öko Fundi Brands können nun mal die wenigsten was anfangen, bzw. den meisten wäre es wohl eher peinlich damit rumzulaufen.
Ich denke generell bei solchen Brands und Produkten wird oft der Markt völlig falsch eingeschätzt.
Liegt wohl daran dass aufgrund der medialen Darstellung und auch in den sozialen Medien, der Eindruck erweckt wird als wäre jeder ein Klimafanatiker der die Welt retten möchte.
Viele Firmen haben gemerkt das Cancel Culture sehr schlecht für den Umsatz sein kann wenn man im Internet von einem kleinen aber fanatischen Mob angegriffen wird. Und viele Menschen folgen leider Blind allen Trends und Darstellungen in den (sozialen) Medien, d.h. wenn jemand oder etwas als schlecht dargestellt wird, wird das nacher in Umfragen von sehr vielen Menschen mitgetragen und als schlecht empfunden selbst wenn sie die Person, die Firma, die Sache etc. überhaupt nicht kennen und keine Ahnung haben darüber. Irgendwelche viral gehende Kampagnen können dann schnell mal drastische Umsatzeinbussen und für kleinere Firman auch den Bankrott bedeuten.
Darum stellt man dann lieber jemand an der das Image gegen Aussen etwas poliert, quasi einen Lobbyisten. Das nennt sich dann Sustainability oder Diversity Officer, und die Person hat dann nichts anderes zu tun den ganzen Tag als im Intranet, in den sozialen Medien und sonst wo irgendwelches Klima and Inclusion Zeugs zu schreiben. Von vielen Firmen liest man daher mehr über ihre tollen Klima, ESG, Sustainability, und Diversity Programme als über ihre eigentliche Kernthemen, gerade in den sozialen Medien.
Das erweckt dann halt bei vielen den Eindruck als wäre es ein riesen Thema überall, aber ich denke in den meisten Boards ist das eben einfach etwas was man macht um den Umsatz zu schützen. Das Gefasel ist billiger als Umsatzeinbussen durch Mob Kampagnen. Auch bei den Mitarbeitern stelle ich immer wieder fest da werden mega Sustainability Programme angekündigt im grossen Stil wo sich Mitarbeiter beteiligen können und dann verstauben diese Portale dann irgendwo im Intranet praktisch ungenutzt und man hört nie wieder etwas davon. Das Management kann aber im Jahresbericht das als grossen Erfolg verkaufen.
Von daher denke ich durch diese massive Imagepflege erscheint dieser Markt viel grösser als er eigentlich ist. Aber wenn sich nur ein kleiner Bruchteil der Bevölkerung dafür interessiert wird es eben schwierig. Würde vielleicht funktionieren wenn diese fanatischen Anhänger auch bereit wären tief dafür in die Taschen zu greifen aber ich denke eben auch bei der Sustainability Anhängerschaft geht es eben meistens nur ums Mitläufertum statt tatsächlicher Überzeugung. Man macht mit solange es einem selbst nichts kostet. Das sieht man ja auch sonst relativ gut, z.B. der Umsatzanteil der Bio Lebensmittel in der Schweiz ist immer noch verschwindend klein, knapp 10% hab ich kürzlich gelesen. Die Leute wollen einfach kein Geld für etwas ausgeben was es auch billiger gibt rein aus ideologischen Gründen.
Bei Bio würde ich es ja sogar noch verstehen wenn man mehr Geld ausgibt wenn es gesündere Lebensmittel sind aber das meiste von diesem Nachhaltigkeitsgetue welches überall gepredigt wird hat ja nicht wirklich einen Impact und ist rein ideologisch und Selbstdarstellung von moralischer Überlegenheit (= besser fürs eigene Ego). Man könnte die ganze Schweiz abschaffen, d.h. alle Menschen weg, alles abreisen und aus der ganzen Schweiz einen Wald machen und es würde rein gar nichts messbar am Weltklima verändern. Da muss man nicht so tun als würde man etwas bewegen in dem man 50 CHF für ein T-Shirt ausgibt.
Ich reise auch relativ viel und war erst kürzlich wieder verblüfft (und etwas erleichtert) wie wenig das Thema in anderen Orten der Erde ein Thema ist. Das gibt etwas Hoffnung das dieser Hype hoffentlich bald wieder zu Ende geht.
hier noch was der Tagesanzeiger schreibt: Gemäss einer Nachricht an die Aktionäre, die dieser Redaktion vorliegt, lag der Umsatz dort diesen Januar 26 Prozent und im Februar sogar 40 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresmonat. Im März lag der Umsatz deutlich unter der eigenen Umsatzerwartung.
Somit ist wohl klar, dass die Marke es nicht schaffen kann bzw. im Geschäftsjahr das in wenigen Tagen endet wohl eher schon unter CHF 7 mio Umsatz sein wird und wohl weiter Verlust macht. Oder gibt es hier noch einen Aktionär, der jetzt noch daran glaubt?
Die Frage stellt sich schon wie sowas mit rund 40mio Franken bewertet werden konnte. Abgezockt wurde hier die eigene Nikin Community.
Ich bin zufriden, die Zahlen stimmen zwar noch immer nicht aber mich stört es nicht.
Ich bereue es mittlerweile da Geld investiert zu haben. Gibts irgendwann die möglichkeit diese “Anteile” zu verkaufen?
Nicht mal das Waldfest kriegen sie gebacken was anfangs ja gross davon die rede war.
Ja, ein Verkauf ist möglich. Melde dich am besten direkt bei funding@nikin.ch
Vorläufig brauchst du hierfür die schriftliche Zustimmung aller Aktionär*innen und musst die Aktien zuerst der Gesellschaft, dann den Aktionär*innen mit mehr als 5% Firmenanteil und dann allen Aktionär*innen anbieten. Darum investiere kein Geld, das du zum Leben brauchst. Wir werden jedoch verschiedene Möglichkeiten näher anschauen, so dass Aktien in Zukunft allenfalls auch individuell verkauft und übertragen werden können.
Ahh danke. Das wusste ich tatsächlich nicht. Nicht das ich das Geld zum Leben bräuchte aber meine Interessen haben sich geändert und würde es lieber wo anders investieren.
Habe gerade Kontakt aufgenommen und Nein ein Verkauf ist nicht möglich. Schade. Aber die Antwort im FAQ ist dann etwas irreführend.
Ich könnte die Aktien übertragen/verkaufen an Bekannte aber da weiss ich das niemand der Interesse hat.
Beim Kauf deiner Aktien war die Bude mit rund CHF 40mio bewertet. Das war damals m.E. sehr luftig und nur für eine Fancommunity möglich. Heute ist Nikin immer noch ein Startup mit weniger Umsatz als damals, mit jahrelangen Verlusten, ohne Wachstum…… und ich denke die Negativspirale hält an; ODER sagt der neueste Quartalsreport etwas anderes??? Du wirst die Aktien wohl NIE verkaufen können bzw. ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Aktien je wieder ein Bewertungslevel von 40mio erreichen. Dazu würde die Bude nicht 7mio Umsatz brauchen sondern wohl eher 40mio Umsatz mit 4mio Gewinn. Oder sieht das hier jemand anders? Wie würdet ihr das Unternehmen aktuell bewerten?… bin gespannt auf Antworten auch von jenen die das Investment damals empfohlen hatten….
Gibt es hier Updates zur Nikin Aktie?
Irgendwann dann wohl eher bald Insolvenz ODER ist jemand da, der das anders sieht?
