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Minimalismus Extrem, wo seid ihr Extrem?

Wohl bei den Kleidern, weniger als 70 KleidungsstĂŒcke inkl. Socken und Unterhosen.

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Nahrungsmittel. Da versuche ich durch meinen Beruf zu profitieren. Dadurch zahle ich weniger als 10Sfr am Tag im Durchschnitt.
Beim Telefon/Internet bin ich auch bei (fast) unschlagbaren 29sfr pro Monat auf Lebenszeit.
Und natĂŒrlich noch mit der obligatorischen Krankenversicherung (bei der man die Franchise immer noch nicht auf 10000 setzen kann
) bei 216 SFr monatlich.

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Kleider versuche ich auch zu reduzieren,

Ich habe mir dieses Jahr die Challenge gesetzt keine Kleider zu kaufen. Ausser notwendige Anschaffungen wie Arbeitskleider, Socken, UnterwÀsche.

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Zahle ab diesen Monat noch knapp CHF 20.- fĂŒr mein Smartphone Abo in der Schweiz.

Internet/SMS/Telefon alles unlimitiert in der ganzen Schweiz
 Top Angebot und wieder CHF 5.- gespart und das jeden Monat :wink: Auf das Handy zu verzichten
 so weit bin ich noch nicht :smiley:

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Jeden Tag möglichst Regional und Session kochen, wenig Fleisch, Eier vom Bauer und GemĂŒse vom Markt.
Dazu kann ich wöchentlich nur max. 3 Esswahren kaufen, bei denen man die Verpackung nicht recycling kann.
Ich verzichte auch auf ein Auto und gehe jeden Tag mit dem Velo zu Arbeit (.ca 10km hin und zurĂŒck).

Fernseher, Spielkonsole, Netflix usw. besitze ich nicht und geh sehr selten neue Kleider kaufen, von denen ich auch nicht viel besitze. Was ich mir gönne sind FachbĂŒcher und bei Meetings etwas feines zu Essen :slight_smile:

Auf das Handy und den PC kann ich nicht verzichten, weil ich das fĂŒr mein zukĂŒnftiges Business brauche :slight_smile:

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Guter Beitrag :wink: Naja ich wĂŒrde das was ich mache nicht als Extrem bezeichnen, sondern ich brauche halt einfach nicht mehr. Vielfach hat man das GefĂŒhl mehr zu brauchen da es ansonsten keine QualitĂ€t hat oder das man „dabei“ ist. Aber am Ende kommt es nur drauf an was es wirklich braucht um die wirklichen BedĂŒrfnisse die man hat zu decken. Wenn ich mir was wirklich kaufen will dann kaufe ich es mir auch, aber ich schaue halt einfach dass ich nicht unnötig Geld zum Fenster rauswerfe.

Ein paar Beispiele:

  • Internet: 19 CHF pro Monat, 4G Router unlimitiert / 150/300 Mbps (realitĂ€t ca. 60 Mbps)
  • Handy: iPhone & Abo -> bezahlt Firma. Wenn ich es selbst zahlen mĂŒsste hĂ€tte ich das billigste Pre-Paid und ein China Handy mit Android.
  • Bei Lidl einkaufen, ausser: Schampoo, etc bei Migros M-Budet, Waschmittel bei Coop Prix Garantie. Beim Einkaufen wird das eingekauft was auf der Liste ist. Unnötige Sachen wie SĂŒsses, GetrĂ€nke, etc. vermeiden. Fleisch viel weniger als frĂŒher, teure Steaks eher selten, wenn dann aber dafĂŒr vom lokalen Metzger. Möglichst keine Markenartikel kaufen und wenn unbedingt nötig dann in DE einkaufen gehen einmal pro Jahr.
  • Keine unnötigen Kosmetik / Hygieneprodukte kaufen. Es gibt Leute die haben 100 Cremes fĂŒr keine Ahnung was. Aber meistens reicht Schampoo, FlĂŒssigseife und Zahnpasta.
  • Trading: Möglichst GebĂŒhren vermeiden. D.h. gĂŒnstiges Depot, nur ETF Leader und Investitionen in Tranchen machen, d.h. nicht jeden Monat sondern vielleicht halt alle 2-3 Monate. Mind. jeder Trade 10k CHF. Keine Einzeltitel.
  • GrundsĂ€tzlich zahle ich weder fĂŒr Bankkonten noch Kreditkarten. Lokale Bank die komplett gratis ist inkl. Maestro Karte, dafĂŒr muss aber mind. 25k auf Sparkonto liegen. Ansonsten fĂŒr tĂ€gliche Ausgaben: Neon. FĂŒr 3a Frankly oder VIAC. Kreditkarten: Cumulus, Coop Supercard oder Swisscard Cashbank. Karten immer voll jeden Monat gleich bezahlen, d.h. bloss nicht von der Kreditfunktion gebrauch machen.
  • Wenn man bei Coop einkauft mit Cumulus oder Cashback zahlen. So gibt es Coop Punkte plus Cumulus/Cashback, also doppelt Punkte. Bei Migros genau umgekehrt. Mit Coop Karte oder Cashback zahlen, dann gibts Cumulus Punkte plus Coop Superpunkte oder Cashback. Bei Cashback Karte alles mit Amex zahlen (gibt höheren Cashback).
  • Auto: Ein gĂŒnstiges Modell fahren, kein BMW oder Mercedes o.Ă€. und niemals neu kaufen (1-2 Jahre nach dem grössten Wertverlust). Immer Cash zahlen kein Leasing!
  • Wenn man Haustiere hat (Katze/Hund): 1-2 Mal im Jahr Futter ĂŒber deutschen Webshop bestellen der Adresse in CH hat. 10 Mal gĂŒnstiger als in der Schweiz und durch die grosse Menge auch gĂŒnstiger.
  • Ferien: Nicht ĂŒber CH-ReisebĂŒro buchen sondern selbst auf gĂŒnstigen Portal buchen.
  • Haare schneide: Schermaschine kaufen, auf keinen Fall Coiffeur besuchen, völlig unnötig (fĂŒr MĂ€nner, bei Frauen wirds schwieriger aber es gibt solche die Schneiden sich die Haare grundsĂ€tzlich selber). FĂŒr was 20-50 CHF fĂŒr 20 Minuten Haare schneiden ausgeben? Really?
  • Kleider: Nicht viele Kleider besitzen, möglichst grössere Mengen kaufen einmal die dann eine Zeit lang reichen. Keine Marken oder wenn dann gute QualitĂ€t, meistens lohnt sich das aber nicht, es gibt auch gĂŒnstige Produkte die auch gute QualitĂ€t haben. Wer 60 CHF fĂŒr D&C Unterhosen ausgibt kann ich nun wirklich nicht verstehen. Kleiderkauf ĂŒber Second Hand oder Online via DE oder Alibaba Express oder sonst gĂŒnstigen Shop.
  • Wohnen: gĂŒnstige Wohnung, da braucht es keinen Luxus. Auch der Wohnort ist sehr relevant fĂŒr Steuern. Wenn man fĂŒr das Wohnen jeden Monat 3-400 CHF sparen kann ergibt das ĂŒber die Jahre einen riesen Betrag.
  • Möbel: Über Online Shop in DE bestellen. Kostet die HĂ€lfte als in der Schweiz. Wenn man in der CH kauft, dann wohl am ehesten bei Conforama oder Ikea.
  • Steuern: Unbedingt an einem Wohnort wohnen wo man wenig Steuern bezahlt. Es gibt StĂ€dte und Gemeinden die verlangen doppelt und dreifach Steuern wie andere Orte um ihren Sozialismus finanzieren zu können. Diesen Gemeinden sollte man fern bleiben (Spenden kann man immer, aber das sollte halt freiwillig sein). Auf Comparis kann man vergleichen wo man wieviel weniger Steuern bezahlt. Das macht im Jahr schnell mal mehrere tausend Franken aus. Ich bin z.B. von der Stadt ZĂŒrich weggezogen und zahle jetzt 6000 CHF weniger Steuern pro Jahr am neuen Ort. Das sind 60’000 CHF in 10 Jahren bzw. 120’000 CHF in 20 Jahren und das noch ohne Zinsen/ErtrĂ€ge die man damit erziehlen könnte.
  • Krankenkasse: 2500 CHF Franchise und auch hier gilt, es gibt enormen Unterschiede. Am besten auf dem Land wohnen, da kostet die KK die HĂ€lfte als sie in der Stadt kosten wĂŒrde. Auch hier gibt es regional grosse Unterschiede. Da kann man nochmals den einen oder anderen Tausender sparen im Jahr. Zusatzversicherung weglassen, sind meistens unnötig. Und jedes Jahr den gĂŒnstigsten Anbieter wĂ€hlen und auch aktiv wechseln wenn es einen gĂŒnstigeren gibt. Obligatorische Versicherung ist gesetzlich geregelt und somit die Leistung bei allen KK genau gleich. Wieso also unnötig mehr bezahlen?
  • Versicherung: Hausrats/Haftpflicht & Auto. Das ĂŒber Online Versicherungen die keine teuren VerkĂ€ufer bezahlen mĂŒssen. Mehr brauchts in der Regel nicht.
  • Subscriptions: Man hat immer mehr und mehr Subscriptions. Die meisten davon braucht es nicht oder es gibt gĂŒnstigere Alternativen. Wichtig ist eine Liste zu fĂŒhren mit allen aktiven Subscriptions/Abos etc. die man bezahlt und sich regelmĂ€ssig zu fragen ob es das wirklich noch braucht bzw. welchen Mehrwert man davon hat. So können gut einmal 10-20 verschiedene Sachen gekĂŒndigt werden die sich ĂŒber die Jahre angesammelt haben und man immer schön bezahlt.
  • Hobbies: Klar Hobbies sollen Spass machen, aber auch hier darauf achten, dass man sich nicht die Superteueren Hobbies zulegt. Sport kann man auch gĂŒnstig machen z.B. joggen.
  • Keine Schulden/Kredite: Nichts auf Kredit/Leasing oder sonst was kaufen.
  • 3a: Jedes Jahr 3a voll einzahlen. Bevor 3a nicht bezahlt ist wird keinen Rappen in andere Investitionen gemacht.
  • Das sollte eigentlich selbstverstĂ€ndlich sein, aber z.B. rauchen, exzessiver Alkoholkonsum, ĂŒbertriebener Ausgang etc. sind ein No-Go. Wer heute noch raucht soll sich das sofort abgewöhnen.
  • Zu Hause essen, Restaurants sind zu teuer. Es gab zeiten da war ich 3-4 Mal pro Woche im Restaurant und das ist einfach zum Fenster raus geworfenes Geld. Daher möglichst zu Hause essen/kochen und zur Arbeit was mitnehmen oder allenfalls in der Kantine essen. Restaurantbesuche also nur noch zu speziellen anlĂ€ssen oder halt einfach seltener. Beim Restaurantbesuch auf Trinkgeld verzichten. Das ist eine unsĂ€gliche moralische aufgedrĂ€ngte Pflicht. Faktisch aber ist der Service in der Schweiz inklusive und mit dem Lohn abgegolten. Das ist fĂŒr viele vielleicht schwierig wie z.B. jetzt auf das HĂ€nde schĂŒtteln zu versichten, doch zusĂ€tzlich Trinkgeld zu geben ist einfach schlecht. Es ist nicht die Sache der Konsumenten die Tiefen Löhne der Angestellten auszugleichen (den Arbeitgebern ists natĂŒrlich recht so). Meistens wird zudem auch Trinkgeld nicht versteuern, was wiederum unfair ist gegenĂŒber all den Steuernzahlern die dazu genötigt sind ihre vollen Löhne zu versteuern.

Ja ich glaube das waren so mal die wichtigsten Sachen die mir mal in den Sinn gekommen sind. Es gibt aber sicherlich noch mehr.

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