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Lebensversicherung Rückkaufswert

Hallo
Schleppe noch eine leider abgeschlossene Lebensversicherung umher.
Ueberlege mir diese aufzulösen…Eigentlich sollte dies sich lohnen…?

Rückkaufswert: CHF 7821.-

Szenario1:
Versicherung laufen lassen.
Ich zahle bis 2044 noch jährlich CHF 432.- (total CHF 9936.-) ein. Dann erhalte ich garantiert
CHF 20 000.-. Sollte ich vorher ableben erhaltet meine Frau CHF 20 000.- direkt ausbezahlt.

Szenario2:
Versich. auflösen und die CHF 7821.- zurückerhalten und in ETF / Aktien investieren.
Bis 2044 sollte sich dieser Betrag verdoppeln ?? (realistisch?)
Die CHF 432.- die ich nun nicht mehr als Prämie einzahlen muss werden auch jährlich investiert ETF.
(total CHF 9936.-). Somit sollte aus diesem Betrag ca. CHF 15 000.- erlangt werden im 2044.
Macht 2x7821.- =15642.- plus CHF 15 000.- gleich total CHF 30642.- im Jahr 2044 wenn Weg über die Börse direkt.
Natürlich entfällt die Todesfallsumme bei dieser Variante im Falle meines Ablebens…sind finanziell aber gut aufgestellt und nicht von dieser abhängig.
Somit könnte die Auflösung der Versicherung Sinn machen…?
mfg reto

Also rein aus finanzieller Hinsicht lohnt sich eine Versicherung eigentlich praktisch nie. Die Versicherung gewinnt immer sonst würden sie ja keine Profite machen. Klar, wenn man jetzt wirklich zu den wenigen Pechvögeln gehört welche zur falschen Zeit am falschen Ort das grösstmögliche Pech gehabt haben, dann kann es sich gelohnt haben, aber im Regelfall lohnt sich eine Versicherung finanziell eigentlich nie.

Der Nutzen einer Versicherung ist im Prinzip der Risiko Transfer gegen ein Entgelt, d.h. du gibst ein Risiko an eine Versicherung ab und bezahlst dafür eine Gebühr. That’s it. Die Frage die sich also stellt, ist, kannst und willst du das Risiko selber tragen, dann brauchst du keine Versicherung. Wenn nicht, kann es sich lohnen. Aber wenn du den Versicherungsfall von in diesem Fall 20’000 CHF im Falle deines Ablebens locker selber tragen kannst, dann ist eigentlich eine Versicherung ziemlich nutzlos. Du bezahlst für etwas was du eigentlich gar nicht brauchst.

Ich persönlich würde nie etwas versichern, was ich gut selber bezahlen kann. Somit macht dann eine Versicherung nur noch an sehr wenigen Orten sinn wie z.B. Privathaftpflicht was wenn ich jemandem einen sehr hohen Schaden zufüge von z.B. 1 Mio. CHF? Oder eine Gebäudeversicherung: Was wenn mein Haus abbrennt? Oder ev. eine Hausratversicherung: Was wenn der Nachbar mit einer Zigarette das ganze Haus anzündet: Hab ich dann das Geld alles von A-Z neu zu kaufen? Oder ggf. die Krankenversicherung. Doch selbst bei all diesen Fällen könnte man sich sagen, eigentlich sind diese nicht mal unbedingt wirklich nötig. Denn wenn ich statt der Versicherung einfach immer schön Geld auf die Seite lege, habe ich dann im Bedarfsfall auch das Geld mal einen Schaden aus eigener Tasche zu bezahlen. Am ehesten lohnt sich wohl noch die Krankenversicherung, wenn man da z.B. eine Chemotherapie oder Herzoperation braucht oder so, wird es schnell sehr teuer. Doch auch hier, könnte man argumentieren, dass wenn ich ab 18 bis 85 jeden Monat 250 CHF anstelle an die Versicherung zu zahlen in einen ETF anlege und damit konservativ 4% p.a. mache, dann habe ich bis 85 auch 1 Million CHF zusammen. Das ist wohl mehr was die meisten Leute ihr Leben lang an Krankheitskosten zahlen und da liegt sogar auch mal eine Herzoperation drin, ausser eben sie haben wirklich Pech gehabt und brauchen wirklich eine sehr teure Behandlung.

Aber du siehst, in den allermeisten Fällen, braucht es eigentlich gar keine Versicherung. Somit würde ich persönlich diese Versicherung nur schon deswegen auflösen weil es mich sonst bis 2044 nerven würde diese abgeschlossen zu haben. Selbst wenn es einen Verlust ergibt. Irgendwann muss man den Tatsachen ins Auge schauen, Verluste realisieren und nach vorne schauen.

Vom finanziellen her, wenn du jetzt 7821 CHF anlegst und dann 432 CHF pro Jahr bis 2044 und wir mit einer Rendite von 4% rechnen was eher konservativ ist, dann hast du 2044 also etwa 35’000 CHF. Selbst mit 1% hättest du immer noch mehr als 20’000 CHF. Wenn wir mit 6% rechnen sind es 50’000 CHF und mit 8% sogar 72’000 CHF.

Aber das ist natürlich alles nicht garantiert und am Ende musst du selbst entscheiden ob a.) du die Versicherungsleistung wirklich benötigst (hast du eigentlich schon selbst beantwortet) und b.) welche Risiken du mit dem Geld eingehen möchtest.

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Danke für die Antwort Apha One
Denke werde die Versicherung wohl auflösen aus pragmatischer Sicht und als unschöne Lebenserfahrung beiseite legen.
Im 2009 mit Versicherungssumme CHF 120 000.- bei Geburt der Tochter abgeschlossen und 2011
auf Anraten vom Bankberater auf Minimum (CHF 20 000.-) reduziert, wegen Wohnungskauf und Möglichkeit der indirekten Amortisation über Säule 3A. Rückkaufswert war damals bei CHF 0.-, da die ersten Jahre nach Abschluss die bereits bezahlten Prämien Flöte sind für Provision und Aufwand der Versicherung. Erst jetzt nach 12 Jahren erhält man wenigstens einen Teilbetrag zurück. In den ersten beiden Jahren war die Prämie bei rund CHF 3500.-/Jahr, somit will ich gar nicht ausrechnen was ich total schon einbezahlt habe sondern jetzt Reissleinen ziehen…
mfg

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Hallo @retohediger
Ich denke auch, dass es in deiner Situation (finanziell gut aufgestellt…) absolut Sinn macht, diese Versicherung jetzt aufzulösen und so wie du sagst „die Reissleine ziehen“.

Ich bin selbst ein „Versicherungsmuffel“. Jetzt mit knapp über 40 habe ich mich doch dazu durchgerungen eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen - da diese wirklich wenig kostet und im Ernstfall wirklich etwas bringt. Hausrat, Lebensversicherung, etc. hatte ich auch nie.
Auto Haftpflicht und Krankenkasse natürlich schon. Die machen auch Sinn und man hat nicht wirklich eine Wahl, da man sie haben muss. Haftpflicht hätte ich eigentlich auch haben müssen, da ich in einer Mietwohnung bin und diese vom Vermieter vorgeschrieben ist - allerdings hat er nie kontrolliert ;-).

Allgemein: Versicherungen gegen Dinge, die einen finanziell komplett ruinieren könnten, machen Sinn. Alles andere macht keinen Sinn. Z.B. Versicherungen für Handy, Elektrogeräte, Velo, etc. das macht alles sehr wenig Sinn. Dass etwas passiert ist allgemein unwahrscheinlich und wenn doch: ja gut, dann muss man es halt selbst neu kaufen. Ist viel billiger als Versicherungsprämien auf Lebenszeit.

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Welche Versicherung man haben soll oder will, das kommt wirklich auf die Umstände drauf an. Wenn man zur Miete wohnt sind die Risiken einigermaßen überschaubar, doch eine Haftpflicht sollte man schon haben. Hausrat braucht man eigentlich nur, wenn man teure Möbel hat. Hat man Eigentum sieht es wieder etwas anders aus.

Also keine Haftpflicht zu haben finde ich schon fast fahrlässig. Erstens ist diese wirklich echt günstig und zweitens kann ich ja nicht einschätzen wie teuer die Dinge anderer Leute sind. Ich kann in einem unbedachten Moment schnell mal 1 Mio Kosten verursachen!
Hausrat kann ich besser selber abschätzen. Aber wenn man nicht grad Minimalist ist sind in einer Wohnung sehr schnell 80k Neuwert drin. Und ich muss ja immer den Neuwert anschauen. Hausrat gekoppelt mit Privathaftpflicht ist ja meist echt einfach billig. 150 CHF pro Jahr. Aus meiner Sicht reicht da in meinem Leben ein kleiner Zwischenfall und es hat „rentiert“.
Aber muss am Schluss ja jeder selber wissen.
KK ist halt Pflicht und ist wohl für die meisten auch besser so. Habe ich aber auch das Minimum.

Nun zum eigentlichen Thema. Lebensversicherungen grad mit so tiefen Summen wie 20k sind nix wert. Was will deine Frau mit 20k wirklich anstellen, wenn du als Ernährer wegfällst? Das ist doch nur ein Tröpfchen auf den heissen Stein.

Aus meiner Sicht müssen Versicherungen Grossrisiken abdecken und nicht so Pipifatz. Und da gehts jetzt nicht um den Todesfall sondern um das Todesfallkapital. Bin aber immer wieder erstaunt wieviele Leute eine Lebensversicherung haben obwohl sie weder Kinder noch eine Partner/in haben. Was bringt das? Wenn möchte ich damit absichern?

Meine Meinung: Weg damit. Kohle anlegen und Schlussstrich drunter. Sobald du dann 20’500 CHF auf dem Konto hast, packste deine Frau und Kinder und gehts schick essen. :slight_smile:

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Gemäss AXA, wo die besagte gemischte Lebensversicherung abgeschlossen wurde, ist das auflösen und rückfordern nur unter den gleichen Umständen wie bei einem „gewöhnlichen 3A möglich“.
Will heissen: Vorbezug Wohneigentum, Selbständigkeit, Auswandern, Pension…
Somit bleib ich vorläufig sitzen auf dieser gemischten Lebensversicherung…
Eine Minderung der Hypothek ziehe ich nicht in Betracht, habe ich diese doch dieses Jahr um CHF50 000.- aufgestockt und in den VT World ETF hinterlegt.
Wie inzwischen gelernt, Sparen und Versichern nicht kombinieren…sehe nur Nachteile gegenüber der Variante Trennung von Sparen/Versichern (Todesfallrisikoversicherung) und separate 3A Lösung.
Geringere Kosten sowie viel höhere Flexibilität.
Im Anhang ein Dokument, soll keine Werbung sein, habe nur diesen Vergleich gefunden…!

3a

Bist du sicher, dass sie dich da nicht wieder über den Tisch ziehen wollen mit dieser Antwort?

Wenn sie jetzt das Ganze mit einer 3A Lösung gleichstellen (wäre zu überprüfen ob dem tatsächlich so ist?), dann wäre es zwar richtig, dass man nur unter den genannten Bedingungen das Geld zurückziehen kann, jedoch ist dann in diesem Fall auch jederzeit ein Transfer zu einer anderen Vorsorgeeinrichtung möglich. Sprich, es müsste also möglich sein, den Vertrag wie du beschrieben hast aufzulösen und das Geld einfach in eine andere Vorsorgeeinrichtung einzahlen zu lassen. Du könntest dir dann also die 7K auf VIAC oder Finpension überweisen lassen, wärst dann nicht mehr an jährliche Einzahlungen gebunden und könntest dann selbst entscheiden ob du in ETF investierst, in die 3A Lösung, oder beides.

Nach der Antwort von AXA habe ich die Aussage überprüft, anscheinend ist es tatsächlich so, das mit 3A verknüpfte Lebensversicherungen der Vorbezug/Vertragsauflösung nur bei Anschaffung Wohneigentum, Selbständigkeit, Auswandern, Pension möglich ist. Dass der Rückkaufswert transferiert werden kann hat niemand erwähnt, selber habe ich auch nicht dran gedacht, danke für Input Alpha One. Als ich dann Viac kontaktiert habe, bestätigten sie mir, dass der Rückkaufswert übertragen werden kann. Anschliessend hab ich AXA angeschrieben und warte auf deren Antwort.
Update folgt…r_

@retohediger
Wow, da hat dich der Banker gleich doppelt abgezockt. Bei der ursprünglichen Versicherungssumme von 120k war nämlich auch die Vertragsabschlussprovision entsprechend höher. Kaum sind die Provisionen geflossen, „rät“ er dann zur Reduktion aufs Minimum - selbstverständlich hat dir das keinen Cent/Rappen mehr gebracht.

Für die Entscheidung Kündigung oder nicht wäre noch relevant, wie viele Beiträge du seit Vertragsabschluss effektiv einbezahlt hast.

Eine Kündigung ist eigentlich immer die schlechtestmögliche Option, denn gerade in den ersten Jahren zahlst du ja eigentlich nur die Provisionen, bildest also wie du selbst gemerkt hast anfangs überhaupt kein rückkaufsfähiges Vermögen. Deshalb ist der Rückkaufswert bei den meisten „kapitalbildenden“ Versicherungen in den ersten Jahrzehnten praktisch immer niedriger als die Summe aller Einzahlungen - die „Verzinsung“ in dem Fall also erst einmal schwer negativ.

An deiner Stelle würde ich daher stattdessen prüfen, ob eine Beitragsfreistellung oder ein Verkauf der Police nicht sinnvoller sind. Beides hängt von der garantierten Verzinsung ab und von den laufenden Verwaltungskosten der Police.

Abschliessend, Lektion fürs Leben: Vermögensbildung und Versicherung kombiniert man grundsätzlich nicht, never ever. Als Absicherung der Familie wäre eine Risikolebensversicherung mit degressivem Verlauf der Versicherungssumme um ein Vielfaches günstiger und effizienter gewesen. Verfügt man als Arbeitnehmer - gerade hier in der Schweiz - über eine gute Pensionskasse mit einer guten Todesfallleistung (bei mir: 3x Bruttojahresgehalt), ist jede Form von Lebensversicherung rausgeworfenes Geld.

@NaTakk: bei einer Hausratversicherung ist nicht der Neuwert, sondern der Wiederbeschaffungswert relevant. Das ist zwar bei manchen Konsumgütern identisch, bei vielen anderen jedoch nicht (ich denke da insbesondere an immer günstiger werdende Elektronik und Haushaltsgeräte).

Volle Zustimmung betreffend Privathaftpflicht. Es ist grob fahrlässig, keine zu haben. Es wundert mich stets aufs Neue, weshalb diese nicht wie die KK gesetzlich als obligatorisch eingestuft wird. Sind schliesslich existenzbedrohende Risiken, die damit abgedeckt werden - und zwar nicht nur für den Versicherungsnehmer existenzbedrohend, sondern auch für die potenziell Geschädigten. Wenn ich mir vorstelle, mich würde bei meinem Einkommen jemand auf der Skipiste ummangeln und zum pflegebedürftigen Krüppel machen, der keine Haftpflichtversicherung hat, wird mir anders.

Wieso ist das relevant? Habe eine grosse Summe schon eingezahlt, will gar nicht dran denken. Hat aber keinen Einfluss auf Stand heute. Auch wenn ich schon eine Million eingezahlt hätte, ist der Rückkaufswert lediglich CHF 7821.-. Bis im 2044 sind noch CHF 9936.-Prämien fällig. Garantierte ausbezahlte Summe im 2044 ist CHF 20 000.-. plus Fondgebundenem Bonus… Will heissen, gibt es Ueberschüsse, werden diese in einen Fond (AXA WF Framlington Switzerland) angelegt. Fondswert Stand 2020 : CHF 324.- nach rund 13 Jahren.
Definition Ueberschuss gefunden in Unterlagen:
Ueberschüsse entstehen wenn die Anlageerträge der Kapitalanlagen der AXA höher als die garantierte Verzinsung (2%) sind. Die Höhe legt AXA jährlich neu fest. Ein Ueberschuss ist nicht garantiert.

Deswegen bin ich nach wie vor der Meinung, nach Möglichkeit diese gemischte 3A Versicherung zu Viac übertragen, und so besser dazustehen im 2044.

Das ist in der Tat so. Bei Vertragsabschluss wurde dies positiv Geschmückt, man sei sehr flexibel und kann Vertragssumme jederzeit x beliebig reduzieren/anpassen. Hatte dazumal sehr attraktiv gewirkt. Das die grosse bereits bezahlte Prämien nahezu futsch sind, ging vergessen zu erwähnen.

Bei einer normalen kapitalbildenden LV ist das deshalb relevant, weil es irgendwann einen Punkt im Versicherungsverlauf gibt, in dem der Rückkaufwert grösser wird als die einbezahlten Beiträge. Inzwischen habe ich begriffen, dass du dir das schlimmste Konstrukt hast andrehen lassen, das die Schweiz kennt: eine krude Konstruktion einer fondsgebundenen kapitalbildenden LV in Säule 3a.

Leider wird mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit das endgültige Resultat da so aussehen, wie es die AXA dir bereits verkündet hat. Ich kenne die Übertragbarkeit innerhalb 3a-Lösungen ausschliesslich für Bank- und Fondssparpläne, für Versicherungen ist das eher nicht üblich. Denn die Sparpläne sind technisch völlig andere Konstruktionen als Versicherungslösungen. Lasse mich gern eines Besseren belehren, kann dir da aber kaum Hoffnungen machen. Die Allwissende Müllhalde namens Google müsste eigentlich Beispiele ausspucken, wenn ein Wechsel von Versicherung zu Wertschriften-3a möglich wäre.

Warte noch auf Antwort von K-Geld und AXA selbst. Gefunden habe ich bislang nur dies:rh

Habe den damaligen Versicherungsagenten dank Google ausfindig gemacht.
Im 2009 hätte ich die eben erstellte Excelliste vorlegen sollen. Könnte Sie immernoch schicken und fragen :
A) wieso dieser Knebelvertrag / Empfehlung im 2009
B) ist Excel Liste aussagekräftig und korrekt

Es grüsst R_

Erstens hast du unterschrieben und zweitens ist die Überschussbeteiligung nicht garantiert. Das hast du auch mit deiner Unterschrift bestätigt. Dass es eine solche lange Negativzinsphase kommt, konnte die Versicherung nicht wissen und ist auf Grund gesetzlicher Bestimmungen gezwungen, dein Geld sicher anzulegen. Doch Obligationen bringen keine Renditen mehr.
Ich würde kündigen. Der errechnete Rückkaufswert, abzüglich einer Gebühr, kannst und wirst du wohl auf ein 3a Konto bei einer Bank überweisen lassen, weil du aus verständlichen Gründen keine Police bei einer anderen Versicherung abschließen willst.

Schlusswort:
Ich bedanke mich für Eure Inputs. Gelder werden jetzt von AXA auf Viac übertragen. Wenn ich diese bis 2044 mit 0.9% Schnitt/Jahr anlegen kann, komme ich gleichen Endbetrag als würde ich Versicherung weiterlaufen lassen. (Todesfallsumme entfällt halt jetzt.) Alles über 0.9% ist Reingewinn.

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Weiter scheint mir der techn.Zins ein lustiges Konstrukt:
Er sagt nichts darüber aus, welche Rendite eine gemischte Lebensversicherung wirklich abwirft. Denn ein Teil der einbezahlten Prämien wird von den Abschluss- und Verwaltungskosten verschlungen. Ein anderer fliesst in die Versicherung der Risiken (Tod, Invalidität, eventuell Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit). Nur der Rest wird mit dem technischen Zinssatz vergütet - nicht alles vom gesamten eingezahlten Kapital. Mit der Folge, dass die effektive Rendite viel tiefer liegt. Wie viel tiefer sagen die Versicherungsgesellschaften nicht. Berechnungen von Fachleuten zeigen, dass die Nettorenditen oft nicht mal halb so hoch sind wie der technische Zinssatz. Es kommt sogar vor, dass sie negativ sind. Antwort K-KELD