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Warum Sie mit Arbeit niemals reich werden

Ich habe diesen Artikel durch puren Zufall gefunden. Ich muss sagen, er rüttelt ordentlich an den Werten die hierzulande von Generation zu Generation weitergegeben werden. Das finde ich gut. Wir alle sind doch genau deswegen hier. Wir haben gemerkt, dass wir, mit der Art und Weise wie wir hier in der Schweiz leben, auf keinen grünen Zweig kommen. Auf mich trifft das jedenfalls zu.

Was haltet ihr von dem Artikel?

Gruss an alle, Markus

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Also ich Verzichte ja eigentlich komplet auf News… Ich war ein begeisterter „Verleger der Republik“ respektive Abonennt.

Zu dem dem Beitrag der Republik…

«Syt dihr öpper oder nämet dihr Lohn?»

Ich hab da mehere Sichtweissen

Als Angestellter

100% mit 100K, lässt sich leben kommst aber nicht wirklich vom Fleck, jedoch unabhänig von der Arbeitsqualität und Megne kommt Monat für Monat Geld.

Ich als Unternemer

Ich zahle Infrastruktur, Löhne und trage das Risko. Ich kann bei einem Projekt sehr viel verdienen oder eben auch verliren. Ich denke im Moment ist unsere GmbH noch auf expansionskurs da gehen die 30% noch in den Wachstum. Ich werdes in ein Paar Jahren sehen was passiert.

Fazit: "Tausch Zeit gegen Geld ist immer ein schlechter Deal"

Ich bin gar kein Fan der Republik. Vor allem in dem Artikel geht es doch nur um antikapitalistische Hetze gegen Reiche und Gutverdiener.

Meritokratie

Mir gefällt jedoch sehr das Prinzip der Meritokratie. Niemand hat einen Anspruch auf irgendetwas, man muss es sich zuerst verdienen. Das finde ich eigentlich auch.

Lohnarbeit wird Sie nicht reich machen

Was heisst reich? Zudem sehe ich das nicht so. Mit Lohnarbeit kann man sehr gut zu den Top Einkommensklassen und auch zu der reicheren Bevölkerungsschicht gehören. Zudem jeder der selbstständig arbeitet oder eine kleine Firma gründet und darin arbeitet, macht auch Lohnarbeit und kann dadurch sehr wohl reich werden.

Ausbildungs­unterschieden und Diskriminierungen

Ja klar Ausbildungsunterschiede soll auch einen Unterschied machen. Sie bringen das Beispiel vom Bäcker und vom studierten Ingenieur an. Es ist doch klar dass jemand mit einer 3 jährigen Lehre nicht den selben Lohnanspruch hat wie jemand der nach der Lehre oder nach zusätzlichen Schuljahren noch 3-5 Jahre studiert hat. Und Berufe mit mehr Verantwortung haben eben auch oft einen höheren Lohn.

Und zum Thema Diskriminierung: Es gibt keine Diskriminierung im Bereich Lohn. In der Schweiz werden die Löhne eigentlich nur von Staatsbetrieben fix festgelegt, in allen anderen Betrieben ist der Lohn reine Verhandlungssache. Wenn eine Frau da dann weniger verdient als ein Mann, ja dann hat sie eben schlecht verhandelt. Es kann genau so gut sein, dass ein ungefähr gleichaltriger Mann mit gleicher Ausbildung viel weniger verdient als sein Kollege, weil er eben schlechter verhandelt hat. Das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun.

Solange wir in der Schweiz freie Berufswahl haben, Bildung praktisch gratis ist, alle Informationen diesbezüglich frei verfügbar sind, und der Lohn reine Verhandlungssache ist, muss sich in der Schweiz niemand diesbezüglich über darüber beklagen, dass er oder sie schlecht verdient oder diskriminiert werde.

Wirklich reich werden Sie damit nicht.

Klar der Lohn ist irgendwo gedeckelt in den meisten Branchen, aber die Möglichkeiten stehen allen offen. z.B. Oswald Grübel hat lediglich eine KV Lehre gemacht und wurde CEO beider Schweizer Grossbanken und stink reich. Durch Lohnarbeit. Klar, durch den verdienten Lohn hat er natürlich nachher auch das Kapital arbeiten lassen aber das Geld hat er sich ja verdient somit ist da nichts verwerfliches daran.

Auch als Handwerker kann man ziemlich reich werden, ich wohne in einer steuergünstigen Gegend und da hat es einige Strässchen mit vielen Einfamilienhäusschen und teuren Karren auf dem Vorplatz. Nein da wohnen keine Banken CEO’s sondern mehrheitlich Handwerker. Die haben sich selbstständig gemacht oder eine kleine Firma gegründet und sind extrem erfolgreich damit.

Jedem steht es frei das selbe zu tun bzw. den selben oder einen ähnlichen Weg zu gehen.

Das ist die Magie des Kapitals.

Ja natürlich Unternehmertum ist auch ein Beruf und jedem steht es frei es zu versuchen. Wer in seinem Leben etwas leistet verdient auch mehr und wer Risiken eingeht hat die Chance mehr zu gewinnen aber auch mehr zu verlieren. Das kennen wir ja schon vom Aktienhandel.

Nur geschätzte 10 Prozent aller Mieterinnen bringen genug Geld zusammen, um Wohn­eigentum zu kaufen.

Ja es muss auch nicht jeder Wohneigentum haben. Schon gar nicht gibt es einen Anspruch darauf.

Prämien­verbilligung

Sowas sollte es gar nicht erst geben.

Umverteilung

Ich find Umverteilung generell asozial. Einfach weil man selbst es nicht geschafft hat oder keine Lust dazu hatte, den anderen Leuten dann das Geld wegzunehmen ist schlicht asozial.

Kinder­betreuung im Vorschul­alter nicht für alle öffentlich finanziert

Ja hoffentlich auch nicht. Kinder sind reine Privatsache und niemand wurde dazu gezwungen welche zu haben. Wieso sollte also die Allgemeinheit dafür aufkommen? Das wäre wieder völlig asozial.

Also eine Einkommens­schwelle, über der Sie keine Subventionen mehr erhalten

Es sollte generell gar keine Subventionen geben. Für gar keine Einkommen.

dass nicht nur Niedrig­verdienerinnen, sondern auch Lohnarbeiter mit mittlerem und hohem Einkommen kaum etwas Nennenswertes zur Seite legen können

Ja klar, weil sie immer mehr die Sonderwünsche der Wenigverdiener oder denjenigen die gar nicht arbeiten auch noch mitfinanzieren müssen.

gebührenfreie Kitas oder ins Gesundheits­system und Prämien­verbilligungen

Da kommt einem ja richtig die Galle hoch. Wieso sollen diejenigen mit höheren Einkommen den anderen alles finanzieren? Niemand wurde gezwungen Kinder zu haben, niemand wurde zu einem spezifischen Beruf gezwungen. Alles wurde aufgrund eines eigenen persönlichen Entscheides getroffen und da hat man auch selbst die Verantwortung dafür zu tragen und nicht andere zur Kasse zu bitten.

kluger Politik

Ja mit kluger Politiker ist wohl einfach gemeint Schmarozertum zu fördern, Leuten die etwas geleistet haben das Geld wegzunehmen um es anderen zu geben. Eine Gesellschaft wo Neidkultur eine immer grössere Rolle spielt. Da muss man sich dann nicht wundern wenn immer mehr Leute da nicht mehr mitmachen. Vielleicht ist es auch purer Egoismus, jeder denkt nur an sich selbst wie er noch irgendwo einen Vorteil herausholen könnte wenn der Staat jetzt das oder jenes auch noch finanzieren würde und man den bösen Reichen noch mehr Geld wegnehmen könnte. Bis sie dann vielleicht auch selber mal etwas mehr verdienen und dann zur Kasse gebeten werden.

Darum sollte man z.B. auch das Stimmrechtsalter nicht senken. Wer noch nichts geleistet hat soll auch nicht abstimmen können. Es ist einfach wenn man selbst nichts zahlen muss für linken Ideologien zu stimmen. Wenn man dann aber selbst zur Kasse gebeten wird, sieht es dann plötzlich anders aus.

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