VT ETF als Schweizer kaufen von Finanzdepot.ch

Hallo zusammen

Zum Thema IBKR, VT und mögliche Erbschaftsprobleme kursieren ja diverse Meinungen, Erfahrungen und auch einige Mythen.

Nun hat sich der Blog von Finanzdepot.ch damit auseinandergesetzt, wodurch sich meine Skepsis hinsichtlich eines potenziell aufwendigen und kostspieligen administrativen Aufwands weiter verstärkt hat.

Daher meine Frage ins Forum: Stimmt es, dass ab einem Betrag von USD 60’000 eine Meldepflicht gegenüber dem US-Fiskus besteht, die mit entsprechend aufwendigen, englischsprachigen Formularen verbunden ist?

Wie schätzt ihr den Beitrag ein? Ist die Darstellung sachlich und realistisch, bzw. handelt es sich hier tatsächlich um ein relevantes Risiko?

Vielen Dank und beste Grüsse

Wieso nimmst Du nicht einfach einen UCITS ETF? z.B. WEBN/WEBG.

Das ist der Grund, warum ich mich von US-Brokern und US-Depots und US-ISINs fern halte.

Möchte da keine bösen Überraschungen haben.

Der Steuervorteil von US-Isins + DBA + IBKR ist m.E. minimal und der Aufregung nicht wert.

Danke für den Tipp :+1:

Das müsste dann in Euro an der Xetra folgender sein?

Schaut gut aus, ja. Die ausschüttende Variante WEBG gäbe es auch am SIX in CHF.

Habe nun heute Mittag mein neues Setup folgendermassen erstellt.

Habe den VT verkauft, danach gleich den WEBN in Euro an der Xetra gekauft um ohne unterbruch am Markt zu bleiben.

Meine zukünftigen monatlichen Zukäufe werde ich via den XALL an der SIX in CHF ausführen und den WEBN in Euro stehen lassen.

Was meint Ihr dazu?

Wieso 2 ETFs mit dem selben Fokus? Ich würde einfach WEBN nachkaufen. Dort ist der TER auch deutlich tiefer.

Beide haben die selbe TER 0,07%

Der WEBN an der Xetra war interessant für den VT ersatz, da es sich um einem grösseren Betrag handelte 100K plus, betr Liquidität und Spreads, als der XALL.

Zukünftig möchte ich mir das Leben einfacher machen und meine monatlichen Investments in CHF kaufen, Thesaurierend und mit einer TER von unter 0.1%

Betr gleicher Fokus, es gibt da schon noch eine minimale Differenz:

Der Hauptunterschied in der Diversifikation liegt in der Anzahl der enthaltenen Aktien und der Gewichtung der Schwellenländer. Der FTSE All-World Index (XALL) ist deutlich breiter aufgestellt als der Solactive-Index (WEBN).

Dies war für mich aber wie erwähnt nicht der Hauptgrund.

Spannend, Saxo sagt TER 0,12.

However, der WEBN hat mit 3392 gut doppelt so viele Holdings wie XALL (1590), es fällt mir daher etwas schwer, von „deutlich breiter aufgestellt“ zu sprechen. (quelle justetf)

Für Schwellenländer habe ich einen eigenen ETF (im Moment noch EIMI, aber auch da denke ich über Amundi nach).

Saxo ist ja nicht wirklich massgebend, wohl nicht auf dem aktuellen Stand.

Ich glaube Du musst Dich da irgendwo anders informieren.

Der XALL bildet den FTSE All-World Index ab, der ist deutlich breiter aufgestellt als der Index von WEBN.

Dass der Xtrackers (XALL) aktuell deutlich weniger Holdings (Einzelaktien) hält als die über 4’000 Werte des echten FTSE All-World Index, liegt an einer Kombination aus zwei Faktoren: der Optimierten Sampling-Methode und dem sehr jungen Alter des Fonds, APRIL 2026.

Deshalb bespare ich Ihn auch in der Zukunft, als ab Ende dieses Monats, so als Early Adopter.

Vermutlich ist Saxo die verlässlichere Quelle als die deiner Quotes.

Das macht ja nur Sinn wenn Du Schwellenländer übergewichten möchtest, das diese im WEBN schon enthalten sind.

Hier noch eine vertieftere Antwort:

Der Amundi Prime All Country World ETF (WEBN) ist bereits ein All-in-One-Weltportfolio. Er enthält die Schwellenländer (Emerging Markets) bereits automatisch.Warum ein zusätzlicher Emerging-Markets-ETF unvorteilhaft ist:Bereits enthalten: WEBN bildet den Solactive GBS Global Markets Large & Mid Cap Index ab. Dieser investiert bereits zu rund 10 % in Schwellenländer (darunter China, Indien, Brasilien und im Falle von Solactive auch Südkorea).Verzerrung des Marktgewichts: Wenn Sie einen separaten Emerging-Markets-ETF dazukaufen, erhöhen Sie den Schwellenländer-Anteil künstlich auf beispielsweise 20 % oder 30 %. Das entspricht nicht mehr der globalen Marktkapitalisierung.Höhere Gesamtkosten: Der WEBN ist mit 0.07% TER extrem günstig. Günstige Emerging-Markets-ETFs kosten meist zwischen 0.14 % und 0.20 % TER. Sie würden Ihr Portfolio damit ohne Not verteuern.Zusätzlicher Aufwand: Sie müssen zwei statt nur einen ETF besparen und das Verhältnis manuell durch Rebalancing (Wiederherstellung der Wunschgewichtung) pflegen.Die einzige Ausnahme (Wann es Sinn machen würde)Ein Zukauf macht nur dann Sinn, wenn Sie die Schwellenländer bewusst übergewichten wollen. Wenn Sie der Meinung sind, dass Länder wie Indien oder China in den nächsten Jahren viel besser abschneiden als die USA und Europa, und Sie deshalb statt 10 % lieber 20 % oder 25 % Schwellenländer im Depot haben möchten (eine sogenannte „Wette“ auf diese Regionen).

Die KI kann ich auch selber fragen. Im Amundi WEBN/WEBG sind gegen 70% USA. Da kann von EM „übergewichten“ keine Rede sein.

KI deshalb in kursiv,

Ich glaube Du möchtest einfach unbedingt Recht haben, egal ob das so ist oder nicht.

Das Forum ist glaube ich zumindest, eher da um sich auszutauschen und von einander zu profitieren.

Doch kann man. Den Du hast einen Welt-Etf gekauft, der die Weltwirtschaft abbildet. Wenn Du nun einen EM-ETF dazu nimmst machst Du eine Übergewichtung.

Die Aussage stimnt also.

Ist ja keine Raketenwissenschaft

Somit bin ich raus. Alles Gute Dir.