Zum Thema IBKR, VT und mögliche Erbschaftsprobleme kursieren ja diverse Meinungen, Erfahrungen und auch einige Mythen.
Nun hat sich der Blog von Finanzdepot.ch damit auseinandergesetzt, wodurch sich meine Skepsis hinsichtlich eines potenziell aufwendigen und kostspieligen administrativen Aufwands weiter verstärkt hat.
Daher meine Frage ins Forum: Stimmt es, dass ab einem Betrag von USD 60’000 eine Meldepflicht gegenüber dem US-Fiskus besteht, die mit entsprechend aufwendigen, englischsprachigen Formularen verbunden ist?
Wie schätzt ihr den Beitrag ein? Ist die Darstellung sachlich und realistisch, bzw. handelt es sich hier tatsächlich um ein relevantes Risiko?
Der WEBN an der Xetra war interessant für den VT ersatz, da es sich um einem grösseren Betrag handelte 100K plus, betr Liquidität und Spreads, als der XALL.
Zukünftig möchte ich mir das Leben einfacher machen und meine monatlichen Investments in CHF kaufen, Thesaurierend und mit einer TER von unter 0.1%
Betr gleicher Fokus, es gibt da schon noch eine minimale Differenz:
Der Hauptunterschied in der Diversifikation liegt in der Anzahl der enthaltenen Aktien und der Gewichtung der Schwellenländer. Der FTSE All-World Index (XALL) ist deutlich breiter aufgestellt als der Solactive-Index (WEBN).
Dies war für mich aber wie erwähnt nicht der Hauptgrund.
However, der WEBN hat mit 3392 gut doppelt so viele Holdings wie XALL (1590), es fällt mir daher etwas schwer, von „deutlich breiter aufgestellt“ zu sprechen. (quelle justetf)
Für Schwellenländer habe ich einen eigenen ETF (im Moment noch EIMI, aber auch da denke ich über Amundi nach).
Saxo ist ja nicht wirklich massgebend, wohl nicht auf dem aktuellen Stand.
Ich glaube Du musst Dich da irgendwo anders informieren.
Der XALL bildet den FTSE All-World Index ab, der ist deutlich breiter aufgestellt als der Index von WEBN.
Dass der Xtrackers (XALL) aktuell deutlich weniger Holdings (Einzelaktien) hält als die über 4’000 Werte des echten FTSE All-World Index, liegt an einer Kombination aus zwei Faktoren: der Optimierten Sampling-Methode und dem sehr jungen Alter des Fonds, APRIL 2026.
Deshalb bespare ich Ihn auch in der Zukunft, als ab Ende dieses Monats, so als Early Adopter.
Das macht ja nur Sinn wenn Du Schwellenländer übergewichten möchtest, das diese im WEBN schon enthalten sind.
Hier noch eine vertieftere Antwort:
Der Amundi Prime All Country World ETF (WEBN) ist bereits ein All-in-One-Weltportfolio. Er enthält die Schwellenländer (Emerging Markets) bereits automatisch.Warum ein zusätzlicher Emerging-Markets-ETF unvorteilhaft ist:Bereits enthalten: WEBN bildet den Solactive GBS Global Markets Large & Mid Cap Index ab. Dieser investiert bereits zu rund 10 % in Schwellenländer (darunter China, Indien, Brasilien und im Falle von Solactive auch Südkorea).Verzerrung des Marktgewichts: Wenn Sie einen separaten Emerging-Markets-ETF dazukaufen, erhöhen Sie den Schwellenländer-Anteil künstlich auf beispielsweise 20 % oder 30 %. Das entspricht nicht mehr der globalen Marktkapitalisierung.Höhere Gesamtkosten: Der WEBN ist mit 0.07% TER extrem günstig. Günstige Emerging-Markets-ETFs kosten meist zwischen 0.14 % und 0.20 % TER. Sie würden Ihr Portfolio damit ohne Not verteuern.Zusätzlicher Aufwand: Sie müssen zwei statt nur einen ETF besparen und das Verhältnis manuell durch Rebalancing (Wiederherstellung der Wunschgewichtung) pflegen.Die einzige Ausnahme (Wann es Sinn machen würde)Ein Zukauf macht nur dann Sinn, wenn Sie die Schwellenländer bewusst übergewichten wollen. Wenn Sie der Meinung sind, dass Länder wie Indien oder China in den nächsten Jahren viel besser abschneiden als die USA und Europa, und Sie deshalb statt 10 % lieber 20 % oder 25 % Schwellenländer im Depot haben möchten (eine sogenannte „Wette“ auf diese Regionen).
Doch kann man. Den Du hast einen Welt-Etf gekauft, der die Weltwirtschaft abbildet. Wenn Du nun einen EM-ETF dazu nimmst machst Du eine Übergewichtung.