Vielen Dank für die Tipps. Mein Pilatus PC 24 Privatjet muss erst 2026 zur Kontrolle und braucht derzeit keine Reparatur. Meine 9,5 Zimmer Villa am Zürichsee ist letztes Jahr um 200’000 CHF im Wert gestiegen. Meine Haushalthilfe kriegt jedes Jahr eine Berkin Bag als Bonus. Davon habe ich aber noch so 15 bis 20 im klimatisierten Lager.
Super das du dich da für ein Zentralschweizer Produkt entschieden hast ![]()
Ok ich gehe davon aus da ist Seeanstoss inklusive. Wie wäre es dann mit einer Princess S65?
Oder eine Linssen Yacht, muss wohl noch etwas sparen ![]()
Eine 3a habe ich auch bei Via und damit eigentlich zufrieden.
Genossenschaft sind mir eigentlich Sympathisch da der Hintergrund nicht nur auf Gewinnmaximierung liegt.
Bei Viac Invest bin ich mir noch am überlegen, mein Zeithorizont liegt nicht mehr bei Jahrzehnten. Den Anbieter kenne ich halt da ist was neues halt so ne Sache.
Hallo zusammen
Wie ist der Stand Heute? gibt es noch weitere Ansichten oder Erfahrungen.
Also ich nutze VIAC Invest und bin soweit zufrieden. Ich habe das Gefühl, das mein Portfolio gut performt (jedenfalls das eine mit der Strategie Global 100).
Man kann übrigens auch seine eigene Strategie bauen und bis zu 10 verschiedene Portfolios pro Kunde haben. Ideal wenn man z.B. bei gewissen Beträgen einen längeren Anlagehorizont vorsieht und dementsprechend eine andere Risikoklasse wählen möchte, als für andere Beträge, welche man vielleicht in ein paar Jahren wieder abziehen möchte und kleinere Risiken eingehen möchte.
Was ich anfangs etwas komisch fand, ist die Tatsache dass VIAC Invest scheinbar wie eigene Fonds auflegt, welche dann aber wiederum in einen Fonds investiert. Als Beispiel:
- In der Strategie “Global 100” wird zu 39% in Schweizer Aktien investiert
- Also 39% Anteil am Fonds Namens “VIAC Equity Switzerland” ISIN: CH1336969154
Schaut man auf der Webseite etwas weiter unten unter “Titelliste”, findet man den VIAC Equity Switzerland und kann dort auf das Factsheet klicken. Interessant:
- Der VIAC Equity Switzerland ISIN: CH1336969154 investiert zu 100% in den Titel “UBS Equity Switzerland Total Market” ISIN CH0031341875
Was wohl die Idee dahinter ist, dass man quasi einen eigenen Fonds dazwischenschaltet und nicht einfach den Kunden die Endtitel ins Depot bucht? TrueWealth z.B. bucht einem einfach passiv verwaltete ETF’s z.B. von iShares ins Depot, VIAG Invest hat hier scheinbar einen anderen, eigenen Ansatz gewählt. Am Anfang wirkte mir das etwas weniger transparent und man kann halt nicht den Live- Kurs des Titels so gut in Echtzeit verfolgen, wie man dies bei anderen ETFs machen kann, wobei ich jetzt mal geschaut habe, bei Swiss Fund Date findet man scheinbar auch die VIAC Titel.
Ich habe vor noch nicht so langer Zeit angefangen, mit regelmässigem Investieren und probiere im Moment verschiedenes aus. Nebst VIAC Invest habe ich auf ein Konto bei SAXO eröffnet und dort mal den ETF- Sparplan namens AutoInvest eingerichtet. Dort wird derzeit in folgende Titel investiert:
- 40% in iShares MSCI ACWI USD Acc UCITS ETF / ISIN IE00B6R52259 / in CHF
- 50% in iShares Core SPI (CH) ETF / ISIN CH0237935652 / in CHF
sowie um die USA- Gewichtung etwas zu reduzieren:
- 10% in iShares Core EURO STOXX 50 UCITS ETF / ISIN IE00B53L3W79 / in EUR
Ist mal ein erster Gehversuch und dass ich schauen kann, wie es sich dort entwickelt.
Aber ich persönlich als Neueinsteiger finde SAXO viel zu kompliziert! Auch bei den ETF gibt es viel zu viele, wenn man bei der Suche nach einem ETF etwas eingibt, erscheinen so viele Treffer, dass man überfordert ist, das richtige Instrument auszuwählen.
VIAC Invest ist halt vorgegeben, man wählt eine Strategie und es wird gemäss der gwählten Strategie über die “Umweg- Titel” in den den jeweiligen UBS- Fondstitel investiert. Ich finde die Benutzeroberfläche sowohl bei der App, als auch bei der Web- Version sehr einfach, man findest sich gut zurecht. Zudem erfolgt scheinbar bei VIAC automatisch eine Umschichtung, wenn das Portfolio zu fest von der gewählten Strategie abweicht. Bei einem anderen Broker (wie eben SAXO) geschieht so etwas nicht, man müsste selber aktiv werden, das bedingt aber, dass man sein Portfolio dauernd in regelmässigen Abständen überwacht und nötigenfalls eingereift.
VIAC Invest hingegen ist sehr entspannt, man kann sich anderen Dingen widmen und sein Geld für sich arbeiten lassen.
Ein wichtiger Punkt sind die Gebühren, die man bei VIAC Invest beachten muss. Da sind zum einen Produktkosten, die je nach gewählter Strategie unterschiedlich sind. Beim Global 100 betragen sie z.B. Momentan 0.21% pro Jahr. VIAC verechnet noch bis zum 31.12.2025 keine Depotkosten (Lancierungs- Aktion). Ab. dem 01.01.2026 kostet es dann 0.25% pro Jahr, somit kostet die Global 100 Strategie pro Jahr 0.46% pro Jahr. Jeder muss für sich selber entscheiden, ob er / sie bereit ist, diese Gebühren zu tragen. Für das ich dafür ein gut unterstütztes Produkt erhalte, mit dem ich im Grunde nichts aktiv machen muss, würde ich eine solche Gebühr bewusst in Kauf nehmen. Bei VIAC habe ich das Gefühl, dass ich selber nicht viel falsch machen kann und kann einfach einen Dauerauftrag laufen lassen, dann wird investiert.
Wenn ich mir SAXO anschaue, ja da habe ich keine Depotgebühren, sondern nur die Produktkosten. Aber ich fühle mich dort einfach unsicher, ob ich dann wirklich die richtigen Titel ausgewählt habe und komme auch mit der Webseite nicht wirklich so gut zurecht. Es hat mir viel zu viele Funktionen. AutoInvest funktioniert aber auch nur, bei den Titeln, welche SAXO in der Liste hat, da bezahle ich keine Kaufgebühren, was natürlich auch wieder interessant ist. Depotgebühren gibt es bei SAXO momentan keine, also bleiben nur noch die Produktkosten der einzelnen ETF’s.
Ob aber dann die Performance am Ende bei SAXO besser ist, kann ich nicht sagen, die Webseite von SAXO ist auch schwieriger zu verstehen, zu viel Informationen, das ist bei VIAC Invest wirklich nutzerfreundlicher.
Fazit: VIAC Invest kann ich eigentlich empfehlen, man muss sich einfach bewusst sein, dass halt ab dem 01.01.2026 Depotgebühren von 0.25% dazukommen zu den Produktkosten. Dafür kriegt man aber eine tadellos funktionierende App und Webseite zudem wird nach der Risikoanalyse und der Festlegung der Strategie bei jeder Einzahlung die man macht, am nächsten Trading Day (jeden Dienstag) entsprechend investiert.
VIAC gehört zu 100% der WIR Bank, einer Bank die es schon seit 1934 gibt. Ich denke es ist wie bei allen anderen, entweder etwas ist einem sympathisch oder nicht. Jedenfalls bietet WIR für Privatkunden sehr gute Konditionen an, worüber in diesem Forum auch schon diskutiert wurde. Die Master Card Debit von der Bank WIR ist z.B. beim Auslandeinsatz sehr günstig, da kein Währungszuschlag auf Fremdwährungen erhoben wird. Damit schläg WIR sogar Neobanken. WIR ist als Genossenschaft organisiert (ob dies im Endeffekt ein Vor- oder ein Nachteil ist, kann ich nicht sagen). Ich finde die Produkte der WIR selber aber im Vergleich zu anderen Banken sehr gut. Zudem ist auch diese Bank von der Finma reguliert und bietet einen Einlegerschutz bis CHF 100’000.- pro Kunde. Ich finde also nicht gravierendes, was gegen eine Geschäftsbeziehung mit der WIR Bank sprechen würde. Gegen andere Finanzhäuser wie z.B. die UBS habe ich da mehr Vorbehalte…
VIAC hat sich vom reinen Säule 3a und Freizügigkeitsanbieter nun auch zum Anbieter für das Investieren von freiem Vermögen gewandelt. Die Gebühren sind das eine, etwas das aber einfach im Hintergrund läuft und zudem einfach und übersichtlich zu Bedienen ist, das Andere. Und da ha es VIAC verstanden, etwas auf die Beine zu stellen, dass einen guten Mix aus Preis und Leistung bietet.
Am Schluss muss jeder für sich entscheiden. Ich würde sagen, der Profi- Anleger ist sicher bei einem Broker wie SAXO, Degiro oder IBKR besser bedient, während andere mit weniger guten Kenntnissen mit VIAC Invest sicher eine solide und immer noch attraktive Anlagemöglichkeit haben.
Ich habe mich noch nicht ganz festgelegt, wo ich den Schwerpunkt künftig setzen werde (ob VIAC Invest oder Saxo), vielleicht fahre ich auch einfach eine Zeit lang zweigleisig, um Erfahrungen sammeln zu können. VIAC Invest hat aber bei mir gute Chancen.
Sprichst du von der Saxo Investment oder Saxo Trader Go Plattform? Finde die Saxo Investment Plattform ziemlich simpel gestaltet. Die 0.25% Depotkosten mögen wenig erscheinen. Bei einer jährlichen Investition von CHF 10 000.- pro Jahr ergibt sich nach 25 Jahren aber ein Mehrgewinn bei Saxo von CHF 42 000.- . Vorausgesetzt, beide Depots performen gleich gut…Du könntest ja deine 3 ETFs bei Saxo 1x im Jahr selbst Rebalancieren, indem du manuell zukaufst, so dass du wieder bei deiner Zielstrategie 40% ACWI, 50%SPI , 10% Stoxx50. Kostet dich 10min Zeitaufwand pro Jahr. Wobei ich persönlich den ACWI doch höher Gewichte als den SPI. Denn US und Tech Sektoren Anteil hast du ja aber bereits reduziert. Macht meiner Meinung nach auch Sinn, siehe nur Vergleich SPI vs Nasdaq100 im Zeitraum 1999 - 2015. Werden die hohen Erwartungen/aktuelle Bewertung an den
Tech Sektor nicht erfüllt macht eine gute Diversifikation Sinn…
Ich habe erst seit April dieses Jahr angefangen zu Investieren und habe mich nach langem hin und her zwischen Viac Invest, dann doch für Saxo Bank entschieden. Ich bereue es überhaupt nicht.
Finde die Seite sehr übersichtlich. Das mit den vielen ETF’s stimmt zwar aber mit Hilfe von Just ETF einfach die ISIN Nummer kopieren und dann kriegt man auch den richtigen.
50% in den SPI finde ich persönlich auch viel zu viel. Die Schweiz wird jetzt nichts Outperformen. Zudem ist dieser doch Ausschüttend? Was mMn auch nicht viel Sinn ergibt wenn der Anlagehorizont relativ lange ist. Den SPI hatte ich anfangs auch aber diesen hab ich inzwischen wieder entfernt.