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Prognosen des ZEN-INVESTORS

Ich erlaube mir hier ein paar Prognosen, die ich bereits früher für mich oder in anderen Foren gemacht hatte.

Einfach als „Beweis“ für später, in 5-10 Jahren oder so.

Zum Glück gibt es hier die Funktion „Details verbergen“, so kann jeder nur aufklicken,
was ihn interessiert.

Da die Prognosen oftmals von ende September 2020 sind, bezieht sich alles auf die damaligen Kurse.
Da es aber langfristige Prognosen sind, sollte das keine Rolle spielen.
Die Daten hatte ich von ariva.de genommen.

Die Buchwerte sind per Stand 31.12.2019, dh Verluste durch die Corona-Krise sind hier noch nicht berücksichtigt. Das könnte das Ergebnis verzerren.

Kraft Heinz Company, Prognose vom 29.September 2020

10 Jahre bis KBV 2.5
Buchwert pro Aktie 2015: 33
Buchwert pro Aktie 2019: 42.38
Total Dividende ausbezahlt 01.01.2016-31.12.2019:
10.6
Aktuelles KBV ist 0.7 bei
Kurs 29 - 30
EKR: 12.6 %
Langfrist-KGV: 5.6

Kauf-Limit
KBV: 1.25
Kurs: 53
Verkaufs-Limit
KBV: 2.5
Kurs: 106

PROGNOSE:
Faktor 8.0 in den nächsten 10 Jahren.
23.1 % p.a.

Aus 10’000 werden in 10 Jahren 79’992

Buchwert im Jahr 2030: 84
Gesamte Dividende bis 2030: 26.5 (2.65/Jahr)

Jährliche Kursprognose:

	Aktienkurs

Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
12.2020 45 27 32 0.7
12.2021 48 24 36 0.6
12.2023 54 36 71 1
12.2026 66 64 128 1.5
12.2029 79 116 231 2.2
12.2030 84 141 281 2.5

Coca-Cola vom 29.September 2020

10 Jahre bis KBV 3.8
Buchwert pro Aktie 2015: 5.91
Buchwert pro Aktie 2019: 4.43
Total Dividende ausbezahlt 01.01.2016-31.12.2019:
7.36
Aktuelles KBV ist 11 bei
Kurs 48 - 50
EKR: 18.8 %
Langfrist-KGV: 58

Kauf-Limit
KBV: 1.9
Kurs: 8.42
Verkaufs-Limit
KBV: 3.8
Kurs: 16.83

PROGNOSE:
Faktor 0.5 in den nächsten 10 Jahren.
-6.1 % p.a.

Aus 10’000 werden in 10 Jahren 5’340

Buchwert im Jahr 2030: 2.01
Gesamte Dividende bis 2030: 18.4 (1.84/Jahr)

Jährliche Kursprognose:

	Aktienkurs

Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
12.2020 4.12 45 53 11.9
12.2021 3.84 27 40 8.7
12.2023 3.32 18.62 37 8.4
12.2026 2.68 10.67 21 5.9
12.2029 2.15 6.12 12.23 4.3
12.2030 2.01 5.08 10.16 3.8

Apple vom 30.September 2020

10 Jahre bis KBV 1.7
Buchwert pro Aktie 2015: 5.35
Buchwert pro Aktie 2019: 5.09
Total Dividende ausbezahlt 01.01.2016-31.12.2019:
2.33
Aktuelles KBV ist 22.5 bei
Kurs 112 - 117
EKR: 8.5 %
Langfrist-KGV: 264

Kauf-Limit
KBV: 0.85
Kurs: 4.33
Verkaufs-Limit
KBV: 1.7
Kurs: 8.65

PROGNOSE:
Faktor 0.1 in den nächsten 10 Jahren.
-19.3 % p.a.

Aus 10’000 werden in 10 Jahren 1’168

Buchwert im Jahr 2030: 4.44
Gesamte Dividende bis 2030: 5.83 (0.58/Jahr)

Jährliche Kursprognose:

	Aktienkurs

Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
12.2020 5.03 105 124 22.8
12.2021 4.96 58 116 17.5
12.2023 4.84 34 68 10.5
12.2026 4.67 14.93 30 4.8
12.2029 4.49 6.6 13.21 2.2
12.2030 4.44 5.03 10.06 1.7

Tesla vom 29.September 2020

10 Jahre bis KBV 4
Buchwert pro Aktie 2015: 0.33
Buchwert pro Aktie 2019: 1.65
Total Dividende ausbezahlt 01.01.2016-31.12.2019:
0
Aktuelles KBV ist 100 bei
Kurs 161 - 169
EKR: 20 %
Langfrist-KGV: 500

Kauf-Limit
KBV: 2
Kurs: 3.3
Verkaufs-Limit
KBV: 4
Kurs: 6.6

PROGNOSE:
Faktor 0.3 in den nächsten 10 Jahren.
-11.4 % p.a.

Aus 10’000 werden in 10 Jahren 2’972

Buchwert im Jahr 2030: 12.26
Gesamte Dividende bis 2030: 0 (0/Jahr)

Jährliche Kursprognose:

	Aktienkurs

Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
12.2020 1.98 152 178 83.3
12.2021 2.38 97 195 61.3
12.2023 3.42 76 153 33.5
12.2026 5.91 53 106 13.5
12.2029 10.22 37 74 5.4
12.2030 12.26 33 65 4

VW vom 29.September 2020

10 Jahre bis KBV 1.93
Buchwert pro Aktie 2015: 175.67
Buchwert pro Aktie 2019: 242.93
Total Dividende ausbezahlt 01.01.2016-31.12.2019:
11.05
Aktuelles KBV ist 0.57 bei
Kurs 135 - 142
EKR: 9.7 %
Langfrist-KGV: 5.9

Kauf-Limit
KBV: 0.965
Kurs: 234
Verkaufs-Limit
KBV: 1.93
Kurs: 469

PROGNOSE:
Faktor 8.5 in den nächsten 10 Jahren.
23.8 % p.a.

Aus 10’000 werden in 10 Jahren 84’568

Buchwert im Jahr 2030: 590
Gesamte Dividende bis 2030: 27.63 (2.76/Jahr)

Jährliche Kursprognose:

	Aktienkurs

Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
12.2020 263 127 150 0.5
12.2021 286 114 228 0.6
12.2023 336 174 348 0.8
12.2026 428 328 660 1.2
12.2029 550 620 1’230 1.7
12.2030 590 760 1’520 1.9

Nestle vom 29.September 2020

10 Jahre bis KBV 2.2
Buchwert pro Aktie 2015: 19.55
Buchwert pro Aktie 2019: 17.48
Total Dividende ausbezahlt 01.01.2016-31.12.2019:
12.05
Aktuelles KBV ist 6.3 bei
Kurs 107 - 113
EKR: 10.9 %
Langfrist-KGV: 58

Kauf-Limit
KBV: 1.1
Kurs: 19.23
Verkaufs-Limit
KBV: 2.2
Kurs: 38

PROGNOSE:
Faktor 0.5 in den nächsten 10 Jahren.
-6.1 % p.a.

Aus 10’000 werden in 10 Jahren 5’303

Buchwert im Jahr 2030: 12.85
Gesamte Dividende bis 2030: 30.13 (3.01/Jahr)

Jährliche Kursprognose:

	Aktienkurs

Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
12.2020 17 101 119 6.5
12.2021 16.53 64 96 4.8
12.2023 15.63 49 98 4.7
12.2026 14.37 32 65 3.4
12.2029 13.21 22 43 2.5
12.2030 12.85 18.85 38 2.2

Züblin Immobilien vom 11.November 2020

10 Jahre bis KBV 1.92
Buchwert pro Aktie 2015: 26.98
Buchwert pro Aktie 2020: 39.7
Total Dividende ausbezahlt 04.2015 - 03.2020:
3
Aktuelles KBV ist 0.67 bei
Kurs 26 - 27
EKR: 9.6 %
Langfrist-KGV: 7

Kauf-Limit
KBV: 0.96
Kurs: 38
Verkaufs-Limit
KBV: 1.92
Kurs: 76

PROGNOSE:
Faktor 6.4 in den nächsten 9 Jahren.
23 % p.a.

Aus 10’000 werden in 9 Jahren 64’300

Buchwert im Jahr 2030: 86
Gesamte Dividende bis 2030: 6 (0.6/Jahr)

Jährliche Kursprognose:

	Aktienkurs

Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
3.2021 43 24 29 0.6
3.2022 46 22 43 0.7
3.2024 54 33 65 0.9
3.2027 68 60 120 1.3
3.2030 86 110 220 1.9

Swiss Life vom 29.September 2020

8 Jahre bis KBV 1.55
Buchwert pro Aktie 2015: 382.09
Buchwert pro Aktie 2020: 490.38
Total Dividende ausbezahlt 01.01.2016-31.12.2020:
64.5
Aktuelles KBV ist 0.715 bei
Kurs 342 - 359
EKR: 7.7 %
Langfrist-KGV: 9.2

Kauf-Limit
KBV: 0.775
Kurs: 380
Verkaufs-Limit
KBV: 1.55
Kurs: 760

PROGNOSE:
Faktor 3.5 in den nächsten 8 Jahren.
17.1 % p.a.

Aus 10’000 werden in 8 Jahren 35’259

Buchwert im Jahr 2028: 730
Gesamte Dividende bis 2028: 103.2 (12.9/Jahr)

Jährliche Kursprognose:

	Aktienkurs

Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
12.2021 520 271 540 0.8
12.2022 540 313 630 0.9
12.2024 600 420 840 1.1
12.2027 700 650 1’300 1.4
12.2028 730 760 1’510 1.6

TX Group vom 16.November 2020

7 Jahre bis KBV 1.08
Buchwert pro Aktie 2015: 134.52
Buchwert pro Aktie 2020: 153.43
Total Dividende ausbezahlt 01.2016 - 12.2020:
21.5
Aktuelles KBV ist 0.425 bei
Kurs 64 - 67
EKR: 5.4 %
Langfrist-KGV: 7.9

Kauf-Limit
KBV: 0.54
Kurs: 83
Verkaufs-Limit
KBV: 1.08
Kurs: 166

PROGNOSE:
Faktor 3.5 in den nächsten 7 Jahren.
19.7 % p.a.

Aus 10’000 werden in 7 Jahren 35’200

Buchwert im Jahr 2027: 184
Gesamte Dividende bis 2027: 30.1 (4.3/Jahr)

Jährliche Kursprognose:

	Aktienkurs

Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
12.2021 158 51 102 0.5
12.2022 162 60 120 0.6
12.2024 170 82 165 0.7
12.2027 184 133 266 1.1

Helvetia vom 29.September 2020

10 Jahre bis KBV 1.67
Buchwert pro Aktie 2015: 94.08
Buchwert pro Aktie 2020: 118
Total Dividende ausbezahlt 01.01.2016-31.12.2020:
22.4
Aktuelles KBV ist 0.64 bei
Kurs 74 - 77
EKR: 8.3 %
Langfrist-KGV: 7.7

Kauf-Limit
KBV: 0.835
Kurs: 99
Verkaufs-Limit
KBV: 1.67
Kurs: 197

PROGNOSE:
Faktor 4.7 in den nächsten 10 Jahren.
16.7 % p.a.

Aus 10’000 werden in 10 Jahren 46’981

Buchwert im Jahr 2030: 186
Gesamte Dividende bis 2030: 44.8 (4.48/Jahr)

Jährliche Kursprognose:

	Aktienkurs

Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
12.2021 123 58 87 0.6
12.2022 129 67 134 0.8
12.2024 141 89 177 0.9
12.2027 162 135 271 1.3
12.2030 186 207 413 1.7

Wie gesagt, die Prognosen sind vom jeweils genannten Datum,
daher stimmen die Ausgangskurse schon nicht mehr.
Bilanz-Stichtag war 31.12.2019.

Hier wird sich auf lange Sicht zeigen, wie nahe ich an der Realität bin.

Ich kann hier keine Beiträge verändern als neuer User (wenn man länger dabei ist, geht es für 30 Tage, habe ich in der Anleitung gelesen).
Zudem sind Veränderungen nachprüfbar, es wird ein Änderungs-Verlauf gebildet.

Ich kann und werde hier also nichts verfälschen, sondern man kann in der Zukunft schauen, wie gut ich war.

Die Prognosen werden nicht zu 100% treffen, das schafft auch ein Wetterbericht nicht.
Aber der Aktienkurs sollte in 80% der Fälle im „80%-Bereich“ liegen zum genannten Zeitpunkt.
Daran sollt ihr mich bewerten.

Der Buchwert sollte nicht mehr als 20% nach oben oder unten abweichen zu den jeweils genannten Zeitpunkten.

Ah, vielleicht noch eine Anleitung:

Am Beispiel von Volkswagen, einer äusserst unbeliebten Aktie:

Dort lautet die Prognose

Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
12.2020 263 127 150 0.5
12.2021 286 114 228 0.6
12.2023 336 174 348 0.8
12.2026 428 328 660 1.2
12.2029 550 620 1’230 1.7
12.2030 590 760 1’520 1.9

Wie ist das zu lesen?

Per 31.Dezember 2020 (12.2020) sollte der Buchwert pro Aktie bei 263 Euro liegen.
Es gilt übrigens immer die Währung der Heimatbörse, also US-Unternehmen sind in Dollar,
europäsiche in Euro, schweizer Unternehmen in schweizer Franken (CHF).

Der Aktienkurs von VW sollte per ende 2020 zwischen 127 und 150 liegen mit 80% Wahrscheinlichkeit.
Bei VW (Prognose vom 29.09.2020) ist die Aktie jetzt schon ausserhalb dieses Bereichs,
auch dazu stehe ich. Ist jetzt halt der Vorführeffekt.

Das KBV wäre dann bei 0,5 (in Bezug zum Buchwert per 31.12.2020, den man aber erst im März 2021 erfahren wird).

Per ende Dezember 2021 wäre der Buchwert pro Aktie bei 286 Euro und der Aktienkurs mit 80% Wahrscheinlichkeit zwischen 114 und 228 Euro, was einem KBV von 0,6 entsprechen würde.

Und im Dezember 2030 müsste der Buchwert bei 590 Euro angekommen sein (da gehe ich in 80% der Fälle von weniger als 20% Abweichung aus),
was beim Ziel-KBV von 1,9 zu einem Aktien-Kurs zwischen 760 und 1’520 führen sollte mit einer Wahrscheinlichkeit von 80%.

Ich hoffe, die Anleitung war verständlich.

Was willst du damit bezwecken wenn ich fragen darf?

Hi Fabe,

danke für dein Interesse.

Es geht mir nur darum, dass wenn ich in 5 Jahren sage „seht ihr, Tesla war überbewertet, deshalb sank die Aktie seit 2021 nur noch“, dann heisst es „das kann ja jeder sagen“.

Daher veröffentliche ich meine Prognosen, damit es objektiv nachprüfbar ist.

Ich habe vor allem nicht nur Unternehmen aufgelistet, die ich kaufen würde, sondern auch solche, die ich für massiv überbewertet halte, die aber sehr bekannt sind.

Es ist auch wie ein wissenschaftliches Experiment:
Ich mache Vorhersagen, und dann kann man in Echtzeit nachprüfen, wie viele davon eingetroffen sind.
Daraus lerne ich dann wieder.
Wären zB 80% der Prognosen zu hoch gewesen, so müsste ich meine Formeln entsprechend anpassen usw.

Noch ein paar allgemeine Anmerkungen:
Die Apple-Prognose dürfte unbrauchbar sein, weil Apple massiv Aktien zurück kauft, was alles nur verzerrt.
Und bei Tesla ging ich einfach pauschal von einer dauerhaften Eigenkapitalrendite von 20% aus, was mehr ist, als sie bisher geleistet haben, aber weniger als die Tesla-Fans für realistisch halten.

Gruss

ZEN-INVESTOR

Na gut. Mit Prognosen allein ist halt noch niemand reich geworden. Trotzdem, viel Erfolg!

1 Like

Lieber Fabe,

danke für deine Antwort.

Ja, mit Prognosen ist noch niemand reich geworden.

Andererseits:
Was wäre, wenn meine Prognosen tatsächlich in der Mehrheit der Fälle mehrheitlich eintreffen?

Es geht ja nicht nur um die genauen Prognosen,
sondern alleine schon der Trend, welche Aktie auf Sicht von 5-10 Jahren eine höhere Rendite
erwirtschaften sollte kann ja sehr nützlich sein bei der Entscheidung
für ein mittelfristiges Investment.

Also ich gehe sehr davon aus, durch meine Prognosen reich zu werden.
Leider dauert das sehr lange.

Leider dauert es auch mehrere Jahre, bis sich zeigt, ob die Prognosen eingetroffen sind.

Aber der Zweck dieses Beitrages ist es uA, dass man in Echtzeit oder auch nachträglich überprüfen kann, was aus den Prognosen wurde.

Mein Bewertungskriterium ist folgendes:

  1. In 80% der Fälle soll sich der Kurs im genannten 80%-Bereich bewegen zu den genannten Zeitpunkten.
  2. In 80% der Fälle soll sich der Buchwert weniger als 20% vom prognostizierten Buchwert befinden.

Ich habe oben im ersten Beitrag 10 Prognosen gemacht (wobei der von Apple unbrauchbar ist wg. ständiger Aktienrückkäufe).
Davon sollten 7 (von 9 Brauchbaren) sich innerhalb des vorhergesagten Bereichs befinden.

Ich kann hier mal die Auswertung vorbereiten und eine vorläufige Auswertung vornehmen,
wobei ich Apple (wg. Aktienrückkäufen) und Tesla (wg. absolutem Hype kurzfristig nicht prognostizierbar) weglasse:

Kraft Heinz Company
80%-Aktienbereich per 31.12.2020: 27-32
Buchwert per 31.12.2020: 45

Aktueller Kurs: 33,14
Kurs leicht oberhalb der Prognose.

Coca-Cola
80%-Aktienbereich per 31.12.2020: 45-53
Buchwert per 31.12.2020: 4,12

Aktueller Kurs: 52,04
Kurs innerhalb der Prognose.

Volkswagen
80%-Aktienbereich per 31.12.2020: 127-150
Buchwert per 31.12.2020: 263

Aktueller Kurs: 144,40
Kurs innerhalb der Prognose.

Nestle
80%-Aktienbereich per 31.12.2020: 101-119
Buchwert per 31.12.2020: 17

Aktueller Kurs: 100,48
Kurs leicht unterhalb der Prognose.

Züblin Immobilien
80%-Aktienbereich per 31.03.2021: 24-29
Buchwert per 31.03.2021: 43

Aktueller Kurs: 26,00
Kurs innerhalb der Prognose.

Für die weiteren Titel ist die erste Prognose aus technischen Gründen per 31.12.2021,
daher bringt hier die vorläufige Auswertung nichts.

Von mir aus kann ich gerne Tesla und Apple auch auswerten, damit man nicht denkt, ich lasse extra was weg:

Tesla
80%-Aktienbereich per 31.12.2020: 152-178
Buchwert per 31.12.2020: 1,98

Aktueller Kurs: 584,76
Kurs extrem über der Prognose.

Apple
80%-Aktienbereich per 31.12.2020: 105-124
Buchwert per 31.12.2020: 5

Aktueller Kurs: 122,72
Kurs innerhalb der Prognose.

Damit haben wir hier 7 Aktien, die ich vorläufig ausgewertet habe.
Die meisten Prognosen stammen von ende September,
ein paar wenige von mitte November.

In 4 von 7 Fällen lag die Prognose innerhalb des prognostizierten Bereichs.
In 2 Fällen war die Prognose minimal daneben (weniger als 5%), nämlich bei Kraft Heinz Company und bei Nestle.
In einem Fall war die Prognose extrem daneben, nämlich bei Tesla.
Allerdings ist Tesla ein absoluter Hype, der auf Sicht der nächsten Monaten sich entgegen jeglicher rationaler Bewertung bewegt.

Insgesamt habe ich die 80%-Quote nicht erreicht.
Aber die Prognosen waren durchaus vernünftig.
Natürlich lässt sich jetzt nicht viel daraus ableiten,
da es ja nur mal recht kurzfristige Prognosen waren.

Aber bevor jetzt jemand reklamiert:

Es hat im ersten Beitrag Kursprognosen bis 2030.
Und da wird es natürlich spannend, das über mehrere Jahre auszuwerten.

Weiters ist natürlich anzumerken, dass beispielsweise eine allgemeine Krise oder ein Bärenmarkt an den Börsen die Kurse deutlich nach unten drücken würde.
Womit dann meine Prognosen unterschritten werden würden.

Wenn wir schon bei Prognosen sind:
Ist euch schon aufgefallen, dass es alle 2 bis 4 Jahre einen Bärenmarkt an den Börsen gibt?
2011, 2015, 2018, 2020.

Wenn sich die Börse wieder erholt hat von Corona, würde es mich nicht wundern,
wenn 2023 oder 2024 wieder ein schlechtes Börsenjahr käme.
Und dann vielleicht 2026 oder 2027 wieder.

Euer ZEN-INVESTOR

PS: Keine Angst, die Anzahl meiner wöchentlichen Beiträge wird ab nächster Woche kontinuierlich sinken.

Ich könnte dir vermutlich ähnliche Prognosen erstellen und mit 67% Wahrscheinlichkeit würde ich richtig liegen. Bringt aber nur bedingt etwas, weil…

Die Börse und der Markt sind in jeder Sekunde anders… Jede Berechnung, jede Annahme, jede Formel, jede Analyse, ALLES funktioniert… aber eben nicht immer.

Jedenfalls viel Erfolg mit deiner Strategie. Du hast dir was dabei überlegt und Regeln die für dich stimmen definiert. Das ist das Wichtigste (und das können die wenigsten)

1 Like

Lieber Fabe,

wie gesagt: Wie viel die Prognosen bringen, kann man im Nachhinein hier prüfen.
Sieh es als Echtzeit-Experiment an.

Ich habe weiter oben diverse Kursprognosen gemacht.

Ich behaupte jetzt:

Wer in Züblin Immobilien, Swiss Life, TX Group, VW, Kraft Heinz Compnay und Helvetia investiert im Zeitraum 01.Januar 2021 bis 31.Dezember 2025 wird den Swiss Performance Index schlagen.

Wer hingegen in Apple, Tesla, Nestle, Coca-Cola investiert, wird im Zeitraum 01.Januar 2021 bis 31.Dezember 2025 schlechter als der SPI (oder der DAX oder der S&P 500) abschneiden.

Das kann man als einfache Zusammenfassung meiner Prognosen ansehen.

Ich finde, das ist mal echt ein guter Vergleich, sozusagen 2 virtuelle Portfolios, und ich sage voraus, dass das eine den Markt schlägt, und das andere schlechter als der Markt abschneidet.

Gruss
ZEN-INVESTOR

1 Like

Im Nachhinein sieht man dann dass die Prognose 80% Treffer hervorgebracht hat. Gebracht hat die Prognose aber trotzdem nichts weil man ja kein Geld damit verdient hat wenn man nur prognostiziert. Wenn du aber wie du schön aufgezeigt hast die Strategie diszipliniert umsetzt merkst du schnell ob du auf dem richtigen Weg bist oder nicht.

Das virtuelle Portfolio kannst du mMn aber nicht einfach mit einem ganzen Index vergleichen. Der Index ist ja automatisch schon weniger volatil als 5 Einzeltitel. Liegt in der Natur der Sache.

Lieber Fabe,

Nun ja, gebracht hat es schon etwas.

Weil bis jetzt behaupte ich ja nur, die Prognosen treffen zu 80% ein.
Vielleicht trifft auch gar nichts davon ein.

Wenn die Prognosen eintreffen, wäre das ein gutes Indiz dafür, dass ich Recht habe,
und die grobe Richtung einzelner Aktien einschätzen kann mit meiner Methode.

Wer jetzt schon darauf setzt, kann ja Geld verdienen.
Deshalb schrieb ich folgendes, was man sich wirklich zu herzen nehmen sollte:

Wer in Züblin Immobilien, Swiss Life, TX Group, VW, Kraft Heinz Compnay und Helvetia investiert im Zeitraum 01.Januar 2021 bis 31.Dezember 2025 wird den Swiss Performance Index schlagen.

Wer hingegen in Apple, Tesla, Nestle, Coca-Cola investiert, wird im Zeitraum 01.Januar 2021 bis 31.Dezember 2025 schlechter als der SPI (oder der DAX oder der S&P 500) abschneiden.

Mit einem Index vergleichen kann ich schon.
Beim Vergleich mit dem Index geht es um die Fragen:
Hätte man besser abgeschnitten, wenn man einfach nur in den Index investiert hätte,
oder bringt meine Strategie eine Überrendite (Outperformance) ggü dem Index?

Das ist schon wichtig, weil wenn meine Strategie leichten Aufwand bedeutet,
aber viel schlechter als der Index ist, hätte man besser den Index genommen.

Meine Auswahl mag zwar volatiler sein, aber das gilt ja in beide Richtungen.
Zudem bin ich (siehe Regeln) oftmals nur zu etwa 75% investiert (Ziffer 3 der Regeln unter „Meine Strategie“ einsehbar), wodurch ich dann weniger schwanke als der Index.

Es heisst auch, dass 80% aller Anleger, inklusive Profis, den Index nach Gebühren nicht schlagen.

Wenn mein Modell den Index dauerhaft schlägt, beweist das schon mal, dass ich zu den besten 20% der Investoren gehören würde.

Meine Strategie ist eine Form des Value Investing, und eine Form des Buy & Hold (aber nicht so extrem, dass man die Aktien lebenslänglich hält, eher ein paar Monate bis zu 20 Jahre).

Ironisch ist dabei, dass ich zu wenig Geld habe, um damit reich zu werden.
(Siehe „Meine Strategie“-Beitrag, wo das genau durchgerechnet wird).

Ironisch ist zudem, dass man mir oft nicht glaubt, weil ich halt sehr selbstbewusst und direkt auftrete bei diesem Thema.

Aber vielleicht bin ich auf einer Stufe mit Warren Buffett.
Ich habe nie behauptet, dass ich das bin, aber wenn ich es wäre, könnte ich es nicht beweisen.
Ausser eben durch solche Prognosen und mein öffentliches Wikifolio.

Schlussendlich basieren meine Prognosen auf einer mathematischen Begründung.

Gruss
ZEN INVESTOR

Meine Prognose zu diesem Thema: keine Deiner Prognosen wird eintreffen. Keine. Also nach 10 Jahren wird keine diese 20%p.a. Erreichen.

Lieber Fabe,

du hast mir in einer privaten Nachricht geschrieben, du kämst aus dem Bereich Daytrading.

Du hast gestern noch geschrieben:

Also werde ich nun 80% Treffer haben oder 0%?

Wenn du deine Meinung so stark ändert, erscheint mir das eher wie eine spontane Aussage, und weniger wie eine überlegte Meinung.

Auch dass du als Day-Trader der Meinung bist, ohne tieferes Verständnis meine gesamten auf fundamentalen Überlegungen basierenden Prognosen und Strategien, definitiv bewerten zu können, finde ich irritierend.

Und wenn du schreibst
„Also nach 10 Jahren wird keine diese 20%p.a. Erreichen.“
dann meinst du damit, dass keine der von mir genannten Aktien diese Rendite erreichen wird?

Selbst wenn mein Modell schlecht wäre, könnte doch durch Zufall eine einzige dieser Aktien so gut abschneiden. Das kannst du doch nicht pauschal ausschliessen.

Ich versuche hier eigentlich in Echtzeit zu überprüfen OB meine Prognosen funktionieren,
bzw. wie gut sie funktionieren.
Das ist hier die zu klärende Frage. Es bringt nichts, mir jetzt zu widersprechen,
weil es ist ja eine Untersuchung, die ich hier durchführe.

Wie wenn ich ein Wissenschaftler bin, der sagt, ich kann einer Ameise das Tanzen beibringen.
Und ich versuche es zu beweisen, dass es möglich ist.
Da kannst du nicht vor Beginn des Experiments sagen, Ameisen können nicht tanzen,
also bringt das Experiment nichts.
Weil genau darum führe ich das Experiment durch:
Weil ich die Theorie habe, dass Ameisen auch tanzen lernen könnten.
Es macht keinen Sinn, auf das Experiment zu verzichten, weil du es nicht für möglich hälst.
Weil ja genau die Frage, ob das geht, Gegenstand der Untersuchung ist.

Darf ich dich mal zurück fragen:
Verdienst du reales Geld mit Daytrading?
Weil ich muss mir immer sagen, mein Rendite-Ziel von 21,5% p.a. sei absolut utopisch und unrealistisch.
Und dann lese ich von Tradern, die behaupten, durchschnittlich 1% pro Tag zu schaffen,
was bei 250 Börsentagen im Jahr 1’103% wären.
Andererseits höre ich, dass es keine Trader gäbe, die langfristig viel Gewinn machen.

Kann man mit Daytrading dauerhaft gewinnen (natürlich darf es Verluste dazwischen geben)?

Wie gesagt, es ist schade, dass meine Theorien so langfristig sind,
bzw. dass Value Investing eher langfristig funktioniert.

Ich wünschte mir, morgen wäre 2030, und dann könnte man es sofort auswerten,
und ich könnte dann schauen, ob die Theorie was gebracht hat,
oder ob ich die Strategie ändern muss.

Ich habe in der Vergangenheit schon verschiedentlich gute Prognosen gewagt,
die dann oftmals recht gut waren. Ja, oftmals lag ich auch voll daneben.
Aber ich habe dazu gelernt.
Es gibt Fehler, die ich nicht mehr machen würde, zB Firmen, die seit Jahren Verluste schreiben (Charles Vögele) empfehlen, nur weil sie günstig bewertet sind.
Das wäre heute nicht mehr möglich, da ich die 5-jährige Eingenkapitalrendite berechne,
da sieht man sofort, ob real ein Gewinn oder Verlust eingetroffen ist.

Dazu kommt noch, dass ich selbst mit Aktien, die keine 20% pa schaffen,
insgesamt 20% pa schaffen kann. Das Geheimnis heisst Nachkäufe.

Beispiel:
Eine Aktie kaufe ich bei 30.
Nach 1 Jahr ist der Kurs bei 25.
2 Jahre nach Kauf ist Kurs 20.
3 Jahre nach Kauf ist Kurs 15.
4 Jahre nach Kauf ist Kurs 20.
5 Jahre nach Kauf ist Kurs 30.
10 Jahre nach Kauf ist Kurs 100.

5 Jahre nach dem Kauf habe ich also bisher 0% Gewinn gemacht,
sie steht ja immer noch oder wieder bei 30.

Die Aktie war nach fundamentalen Gesichtspunkten stark unterbewertet,
weswegen der Kurs von 100 nach 10 Jahren durchaus plausibel ist.

Nach 10 Jahren ist der Kurs also 100, und ich hatte bei 30 gekauft.
Das ist Faktor 3,33 in 10 Jahren, da nimmt man die 10.Wurzel aus 3,33,
das ergibt eine jährliche Rendite von 12,79% p.a. für den gesamten Zeitraum.

Halten wir fest:
Nach 5 Jahren eine Rendite von 0% (0% p.a.),
nach insgesamt 10 Jahren 233,33% (12,79% p.a.).

Gemäss meinen Regeln hätte ich aber beim Kurs von 20 (1/3 Verlust) nachgekauft.
(Es gäbe noch weitere jährliche Nachkäufe, solange die Kurse unten sind,
das lasse ich der Einfachheit halber weg.)

Mein durchschnittlicher Einkaufspreis wäre dadurch auf 23,98 gesunken.

Dadurch steigt die Rendite des gesamten Zeitraums auf 317% oder 15,35% p.a. .

Ohne Nachkauf wären aus 10’000 in 10 Jahren 33’333 geworden (Reingewinn 23’333).
Mit Nachkauf hätte ich insgesamt 2 mal so viel Geld, also 20’000, eingesetzt,
und es wären daraus 83’400 geworden (Reingewinn 63’400).

Jetzt mache ich es noch ausführlicher und wende mal ALLE Nachkaufregeln an.
Diese besagen, es wird bei einem Drittel Kursverlust nachgekauft und es
wird für die gleiche Kaufsumme nachgekauft, wenn der letzte Kauf über 1 Jahr her ist,
und der aktuelle Kurs unter dem bisherigen durchschnittlichen Kaufpreis lag.

Wir haben wieder die obige Aktie:

Eine Aktie kaufe ich bei 30.
Nach 1 Jahr ist der Kurs bei 25.
2 Jahre nach Kauf ist Kurs 20.
3 Jahre nach Kauf ist Kurs 15.
4 Jahre nach Kauf ist Kurs 20.
5 Jahre nach Kauf ist Kurs 30.
10 Jahre nach Kauf ist Kurs 100.

Ich habe also bei 30 gekauft.
Nach 1 Jahr ist der Kurs bei 25, also kaufe ich für die gleiche Summe nach.
Ebenfalls nach 2 und 3 Jahren.
Dafür entfällt der Nachkauf wegen um 1/3 gesunkenen Preis.

Als Kaufsumme nehme ich jetzt der Einfachheithalber einfach 300 CHF an.

Ich kaufe also
10 Aktien à 30 CHF.

Nach 1 Jahr kaufe ich zusätzlich
12 Aktien à 25 CHF.

Ein weiteres Jahr später
15 Aktien à 20 CHF.

Ein weiteres Jahr später
20 Aktien à 15 CHF.

Damit habe ich 57 Aktien für total 1’200 CHF gekauft,
was einem durchschnittlichen Einkaufspreis von 21,053 CHF entspricht.

Nach 5 Jahren steht die Aktie wieder bei 30 CHF (mein erster Kaufkurs).
Da habe ich total 42% verdient (7,3% p.a.).

Ohne Nachkauf hätte ich 0% (0% p.a.) verdient.

Nach 10 Jahren habe ich total 375% (16,86% p.a.) verdient.
Ohne Nachkäufe hätte ich 233,33% (12,79% p.a.) verdient.

Das ist eigentlich einer der Eckpfeiler meines Systems:
Sogar bei jahrelang stagnierenden und erst dann steigenden Kursen kann ich profitieren.

Warum kaufe ich dann stagnierende Aktien und kaufe sie nicht erst, wenn der Anstieg beginnt?

Weil nach der Theorie des Value Investings die kurzfristige Zukunft nicht vorher gesagt werden kann, und niemand weiss, ab wann die Kurse steigen.
Man weiss nur, dass sie steigen sollten und dies früher oder später passieren wird.

Ich habe real beispielsweise TX Group gekauft, obwohl ich stark vermute,
dass die das ganze nächste Jahr immer weiter sinken.
Aber es könnte eben sein, dass sie jetzt schon zu steigen beginnen.
Ich weiss es nicht.
Mit meinen Nachkauf-Regeln bin ich für beide Fälle gewappnet.
Ich muss mir nur sicher sein, dass die Firma unterbewertet ist,
und ihre heutigen Gewinne auch in 10 Jahren noch hinkriegt.

Jetzt habe ich noch einen Fehler gesehen:

Nach dem letzten Nachkauf (3 Jahre nach dem Erstkauf, Kurs 15)
wäre der durchschnittliche Einkaufspreis bei 21,053 CHF.

1 Jahr später (4 Jahre nach Nachkauf) ist die Aktie nach meiner Tabelle auf 20 gestiegen,
liegt damit aber immer noch unterhalb des bisherigen Einkaufspreises (21,053),
und damit hätte ich da nochmals einen Nachkauf ausgelöst.
Was den durchschnittlichen Einkaufspreis jedoch nur noch minimal gesenkt hätte,
wodurch die Auswirkungen auf die Gesamt-Performance überschaubar geblieben wäre.

Ich habe meine Meinung nicht geändert. Das Null ist auf die 21.5% bezogen, das andere ist allgemeiner Natur. wenn man genug testet gibts mehr positive Resultate.
Viel Erfolg mit dem Experiment!

ja zur ersten frage und zur zweiten: klar kann man.
du kannst die zwei renditen aber nicht miteinander vergleichen. deine 21 kommen erst über zeit zusammen und sind die ganze zeit gebunden. cash erhälst du nur als dividende und beim verkauf nach 10 jahren. die 1103 vom daytrader sind der lohn für seine tägliche arbeit. wenn ich jeden tag mit 10k an die börse gehe und im schnitt für mein eingeganes risiko mit 100.- entschädigt werde zahle ich mir ende monat 2000 aus. vergleichbar mit jeder anderen arbeit, ich investiere zeit und geld und gehe risiken ein und wenn ich den job gut mache werde ich belohnt.

Danke für deine Antwort.

Aber wenn du mit 10’000 an die Börse gehst, um 100 zu gewinnen, dann muss das ja in mehr als 50% funktionieren, oder anders gesagt, du musst mehr gewinnen als verlieren.
Weil es besteht ja auch das Risiko, mal 100 (oder viel mehr) zu verlieren.

Und kann man das nicht skalieren?
So dass man anstatt 10’000 auch 1 Million einsetzt, und pro Monat damit nicht nur 2’000,
sondern eben 200’000 zu erzielen?

(Ganz allgemein, mir ist klar, dass man nicht einfach mit 1 Million starten kann, wenn man die nicht hat).

Weil mit dem 100-fachen Einsatz hätte man den 100-fachen Lohn.
Spricht etwas dagegen?

klar ist das skalierbar. wenn der markt liquide ist und dir so viele kontrakte abnimmt. da spricht absolut nichts dagegen (ausser die menschliche psychologie).