Genau dieses Thema hatten wir Gestern Abend mit meiner Mutter.
Mit dem Aktuellen Umwandlungssatz von 5.2% Respektive bis 2026 4.75%
Ihr Ziel ist 4500 CHF im Monat zu verfügung zu haben, also ca. 60K pro Jahr.
AHV haben wir mal den min. Beitrag von 1195 CHF pro Monat angenommen pro Jahr ca. 14K
Bleiben allso pro Jahr 46K welche ca. fehlen, alles über den 400K in der PK wird bezogen und angelegt.
Von den 400K bekommt Sie also ca. 19K von der PK pro Jahr.
60K - 14K - 19K= 27K welche fehlen pro Jahr
Bei ca. 4% Rendite müssen ca 700k aus PK bezug und 3a Angelegt sein um auf die fehlenden 27K zu kommen.
Gerne höre ich eure Ergänzung? Was Ratet Ihr euren Eltern?
Und was wäre mit Kapitalverzehr? Das sind ja nur die Renditen.
Absolut richtig, ich bin aber gegenüber Kapitalverzehr sehr Kritisch. Mit dem Kapitalverzehr würde es auch min. +/-26 Jahre Laufen.
Mein Ziel wäre für Sie die 700K Anlagevermögen mit der jährlich entnahme von 27K jährlich eine endlose Entnahmezeitraum zu Schaffen.
Weil Ihr wunsch ist es das wir als Zuküftige Erben auch von der Anlage noch Profitiren.
geht ja nicht darum dass das Kapital am Schluss zwingend 0 sein muss. Dachte eher das 700k Kapital aus PK und noch 400k weiter in der PK sind ja 1,1 Mio CHF. Bei soviel Kohle in der PK müsste ja sicher die gleiche Summe auch anderswo noch rumliegen.
Ja, habe ich inzwischen so gemacht. Musst das mit Deiner Pensionsasse anschauen.
Es stand mal in der Presse das es in Zukunft eingeschränkt werden könnte, denn wenn Du alles verzockst zahlt wieder die Allgemeinheit. Aber bis jetzt läuft es gut …
Wie hast du das denn gemacht? Reguläre Pensionierung oder „vorübergehend“ selbstständig gemacht? Aber ja ich würde definitiv auch alles auszahlen lassen. Mit den sinkenden Renditen, sinkenden Umwandlungssätzen und potentieller weiterer Enteignungen ist Auszahlung eigentlich die einzige Option.
Ich habe bei der Bank einen Finanzplan in Auftrag gegeben. Hier werden alle Zahlen erfasst und eine genaue Berechnung mit allen wirklich Variablen vorgenommen, sowie die Strategie und einen Ablaufplan und die höhe der Auszahlung festgelegt. Da siehst Du dann wirklich was finanziell geht und was es bedeutet. Vor 1 1/2 Jahren bin ich mit 62 in die Pension. Am Tag X wurde das Geld überwiesen, was ein wenig stressig war, denn es sollte möglichst schnell verteilt werden. (Bank ist nur bis 100k save)
Da ich keine lebenslange Anlageerfahrung habe und Verheiratet bin, ist der grösste Teil in einer Vermögensverwaltung und auf 3 Banken verteilt. (Achtung: Vermögensverwaltung Kosten zwischen 1% und 2 %) Einen Teil habe ich auf Swissquote und in physisch Gold angelegt, sodass ich die Sachen, welche mir in der Vermögensverwaltung fehlen, ergänzen kann.
Der Steuersatz bei der Auszahlung ist je nach Wohnort und Betrag sehr Unterschiedlich und auch das muss berücksichtigt werden. Bis jetzt läuft es extrem gut und ich bin inzwischen sehr gelassen und froh das ich den Schritt gewagt habe.
Die bekannten ETF-Spezialisten, wie Gerd Kommer, hedgen Aktien nicht, da sie sowieso Risiko behaftet sind. Die Obligationen, welche den „Sicherheitsteil“ im Portfolio abbilden dürfen kein Währungsrisiko beinhalten, deshalb unbedingt hedgen. Habe noch zuwenig Erfahrung, wie seht ihr das?
Genau so. Anleihen ist ein komplexes Thema. Ich würde eh nur Schweizer nehmen, wenn überhaupt.
Bei Aktien ist es aber so, das die Währung ebenfalls Gewicht hat. Gebe mal in ChatGPT ein: langfristige Rendite S&P 500 zum SMI in Schweizer Franken gerechnet.
Heisst Rendite Dividende? Müsste, denn Du möchtest das Geld ja nicht beziehen.
Warum eigentlich nicht 100% beziehen wenn es ums Erben geht?
Alles Geld also vom ersten Tag an in Dividenden Aktien die sehr hohe Ausschüttungen haben und bei einem Kursverlust kein Geld zum nachkaufen. Weiter kein Geld geplant für Anschaffungen Deiner Eltern. Auto, Möbel, Zahnarzt, Überbrückung bis die ersten Dividenden kommen und Steuerabzüge gut geschrieben werden u.s.w. Du übernimmst die volle Verantwortung für die finanzielle Lage Deiner Eltern, denn die scheinen wenig von Anlage zu verstehen. Stell Dir den Stress vor wenn es stark abwärts geht und statt 700k noch 500k auf dem Konto angezeigt werden. Du merkst ich bin sehr skeptisch gegenüber Deinem Plan.
Finanzplan machen und sich extern beraten lassen und dann gemeinsam entscheiden. Meiner Mahnung nach geht da ohne Bezug vom Geld gar nichts, was ja nicht schlimm ist, ausser das Du weniger Erbst.