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Neon lotet neue Preisstrukturen aus

Scheinbar lotet Neon neue Preisstrukturen aus. Irgendwie ist ja klar, dass sie auf Dauer nicht gratis arbeiten können daher habe ich sowas eigentlich erwartet.

15 Franken für ein Onlinekonto? Neon lotet die Preise aus | HZ (handelszeitung.ch)

15 CHF im Monat für einen Neon Account würde ich extrem finden, das ist ja dann teurer als praktisch jede Brick & Mortar Bank.

Würdet ihr 15 CHF im Monat für Neon zahlen? Und seid ihr auch befragt worden?

Dabei geht es ja um die Metal-Version. Dazwischen gibt es noch Neon green. Die werden sicherlich nicht ein kostenloses sowie ein 15 Fr. Paket anbieten.

Aber wie bereits mehrmals erwähnt. Banking soll auch etwas kosten dürfen, sofern ein Mehrwert generiert wird.

Ja klar, aber wofür 15 CHF zahlen? Für eine schöne Metalkarte? Alles andere ist ja schon gratis und unlimitiert. Oder soll die Free Version eingeschränkt werden?

Ja aber Neon green bietet ja auch keinerlei Mehrwert. Wundert mich echt dass es Leute gibt die dafür 5 CHF zahlen, wobei ich bisher noch keinen gesehen habe. Die Neon Pink Karte sieht man ab und zu mal. Würde mich interessieren wieviele Neon Green Kunden sie haben.

Kommt drauf an. Bei den meisten Smartphone Banken/Neobanken Produkte die auf monatlicher Subscription basieren habe ich bisher kein Produkt gesehen welches effektiv einen Mehrwert generieren würde den andere nicht gratis anbieten (und reguläre Banken können Cross-Financing machen) und damit solche Kosten rechtfertigen würden.

Es ist auch eine Frage des Marktes. Ich denke solche Neobanken Produkte müssen über Skaleneffekte finanziert werden. Klar es wird immer Leute geben die bereit sind für nichts oder aus Mitleid oder sonst irgendwelchen ideologischen Gründen monatliche Zahlungen zu leisten für etwas das sie woanders gratis bekommen, aber das ist eine Minderheit und ich denke damit lässt sich auf Dauer so ein Produkt nicht finanzieren.

Wenn man monatliche Gebühren zahlen will kann man gleich zur UBS gehen, da kriegt man dann das Ganze Wohlfühlpaket mit allem drum und dran, schönem E-Banking und Apps dazu. Günstiger als 15 CHF und um Welten besser, Filialen und persönliche Beratung (wenn man das will).

Das einzige was ich mir im Moment vorstellen könnte dafür zu zahlen wäre ein Amalgam aus Yuh und Revolut und Finpension. Multi-Währungskonto mit Multi-Währungs-Debit-Card, Sparfunktion, Trading Funktion alles in einer App und die Interbank Währungsumrechnungskurse von Revolut unlimitiert (nicht die 0.95% von Yuh), dann müsste zudem noch die 0.5% Tradingkosten gedeckelt oder gesenkt werden für höhere Beträge und die Auswahl massiv erhöht werden inkl. weiteren Märkten, und dann noch eine coole Karte mit Reise-/Gepäckversicherung und Business-Class Lounge Zutritt, und zu guter letzt noch 3a Option a la Finpension. Das wäre ein tolles Packet mit richtig Mehrwert. Dann wäre ich durchaus bereit etwas zu zahlen im Monat (vielleicht max. 12 CHF … lieber 8-9 CHF).

Hoffentlich liest dass jemand von Neon mit, damit sie wissen was die Massstäbe sind :wink:

Ich finde es ganz praktisch alles separat zu haben. Wenn ein Angebot schlechter wird, ist es relativ stresslos zu wechseln.

Nein, eher würde ich noch zur CS gehen (CSX); yapeal habe ich schon durch; zak ist ein Witz mit ihren Limiten. Abgesehen davon würde ich gerne bei neon bleiben (nur die Compliance der Hypi nervt).

Für den Cashback müsste man pro Monat 3k mit der Karte ausgeben, das erreiche ich nicht. Wo ist der Mehrwert?

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Stimmt, das ist ein sehr gutes Argument.

Empfinde ich auch so. Sonst muss man(n) immer irgendwo Abstriche machen, da es kein Anbieter gibt, welcher alles super macht.

Bin erst im Februar zu Neon gewechselt und das nur mit einem Drittkonto für so kleine Umlaufbeträge. Würde für Neon oder ein ähnliches Konto max. 1-2 CHF pro Monat bezahlen. Bei der CS habe ich meine Hauptkonten und zahle für alles 15.00 CHF im Monat aber da ist dann wirklich alles dabei inkl. Ebanking am PC, Schnittstellen zu meinen Tools und Beratung (wenn ich den wollte). :slight_smile:

Ich wurde befragt, allerdings war von 17.- CHF pro Monat die Rede :face_with_raised_eyebrow:

Ehrlich gesagt bin ich von Neon etwas enttäuscht. Anstelle des ganzen Hipster-Zeugs (Bäume pflanzen, edle Metallkarte, etc.) könnten sie richtige Innovationen pushen (z.B. ETF-Sparpläne), dann wäre ich auch bereit eine monatliche Gebühr (z.B. für die Ausführung der Sparpläne) zu bezahlen…

Habe mir jedenfalls bereits ein Konto bei Yuh eingerichtet.

Omg. Ja in der Schweiz kann man es ja mal probieren. Irgendwelche wird es sicher immer geben die das zahlen auch bei 25 CHF pro Monat. Allerdings je höher der Preis desto weniger werden dafür zahlen und dann rentiert es auch nicht mehr.

Ich verstehe schon, dass Neon irgendwie Geld machen muss, im Moment ist ja alles kostenlos und sie leben von ihren Investoren aber die werden langsam Druck machen und sagen in 3 Jahren oder so wollen wir profitabel sein. Und da sehe ich im Moment wie du richtig gesagt hast, die fehlende Innovation. Alles was Neon anbietet bekomme ich gleich oder besser auch woanders. Nur ein einfaches Privatkonto gibt es teilweise immer noch kostenlos bei einzelnen normalen Banken ansonsten nehme ich Zak oder Yuh (die zwar auch unvollständig sind aber ok) etc. Gute Fremdwährungskurse gibts bei Revolut. Also können sie für diese Basisleistung irgendwie einfach kein Geld verlangen und wenn sie es doch tun springen die Kunden zur Konkurrenz. Ich denke nicht dass es viele Leute gibt die für nichts, einfach mehr zahlen wenn es anderswo gratis geht.

Es braucht also Innovation, Dinge die Brick-und-Mortar Banken nicht anbieten. Denn wenn ich eine Gebühr zahlen muss für den Status-Quo kann ich grad so gut zur UBS gehen da bekomme ich das ganze Paket für 8 CHF im Monat mit allem drum und dran. Finde es auch schade, dass Neon Resourcen ins Neon green gesteckt hat das ist ein totaler Schwachsinn meiner Meinung nach und hätte es nicht gebraucht aber wichtige Funktionen gibt es dafür immer noch nicht (Push Notification, Joint Account oder zumindest eine zweite Karte, mal eine verbesserte App mit guten Analytics - die App ist immer noch das gleiche MVP wie man Anfang, etc.).

Darum hab ich auch beim Neon Crowdinvesting nicht mitgemacht, die Investoren werden in wenigen Jahren Profite sehen wollen, doch es ist keinerlei Innovation vorhanden. Das Produkt ist mehr oder weniger immer noch fast gleich wie es auf den Markt gekommen ist. Und jetzt wollen sie dafür auch noch Geld sehen. Doch irgendwie gehen da alle Banken-Apps in eine ähnliche Richtung der fehlenden Innovation und Unvollständigkeit, daher bin ich momentan dabei mich von diversen Apps wieder zu trennen. Wenn dann mal wirklich Innovation kommt kann man es immer noch wieder runterladen. Wenn meine Hausbank irgendwann mal anfängt Gebühren zu verlangen für Lohnkonto, Maestro Karte und Sparkonto, dann wechsle ich vielleicht zu Yuh sofern dann mal Daueraufträge vorhanden sind.

Habe mir überlegt Neon zu behalten für die Ferien oder Online-Bestellungen, aber dann gedacht dass es etwas mühsam ist da dann immer extra Geld für das überweisen zu müssen. Zudem mit Moneyland kann man ja Sachen schön ausrechnen lassen: Wenn ich alles ausschliesslich mit der Swisscard Cashback Karte zahle (AMEX wo immer möglich, ansonsten mit Visa/Mastercard), bekomme ich immer noch Geld durch den Cashback, trotz den höheren Fremdwährungsgebühren als Neon. Daher könnte ich im Prinzip Neon wirklich canceln und einfach die Swisscard Karte verwenden für alles. Macht es auch einfacher.

Im Zuge des Crowdinvestings habe ich mir die Roadmap von Neon etwas angeschaut und war nicht wirklich überzeugt (deshalb habe ich auch nicht investiert). Kooperationen mit Brack etc. sind sicher für einige Leute ein gutes Feauture aber kein Alleinstehungsmerkmal. Stattdessen fehlen simple Sachen, wie z.B. unterschiedliche „Spartöpfe“ (Yuh hatte diese bereits zum Release) und Anderes funktioniert schlichtweg nicht zuverlässig (z.B. Sonect).

Ich bin jedenfalls gespannt, was aus den 5 Mio. CHF Community-Geldern gemacht wird :grinning:

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