Das war ich auch lange Zeit der Auffassung. Schliesslich spart man sich die Nachkäufe (insbesondere die eidg. Stempelsteuer) der Dividendenrendite und das kann in 40 Jahre schon einiges bedeuten. Allerdings bin ich mir heute nicht mehr so sicher, denn man will ja auch hoffentlich mal eine Entnahmephase geniessen und da wären Ausschüttungen sogar besser, weil man für den Teil keinen Abverkauf von Anteilen mehr braucht und damit dann die Transaktionskosten spart. Wenn man einen kostenlosen switch von Thesaurierer zum Ausschütter machen könnte, wäre das optimal, aber das wird es wohl nie geben.
Bei den meisten dürfte die Entnahmephase kürzer sein als die Aufbauphase. Für diejenigen, die es aber 100% capital target betreiben wollen (also 100% vererben, nur von der Rendite leben) wäre die Entnahmephase theoretisch unendlich und dann wären die Ausschütter die richtige Wahl gewesen?
Ich weiss, dass die Transaktionskosten in der Gesamtbetrachtung nicht viel ausmachen, aber wäre trotzdem cool den Senf anderer dazu lesen zu können.
Ich denke beides hat seine vor -und Nachteile. Ich habe bei mir 2 Dividenden-ETF, welche für Cashflow sorgen. Mit dem Geld kann ich machen was ich will, sei es weitere ETFs, privat etc etc. Der grösste Teil soll aber in den thesaurierenden All World ETF. Denn das Reinvestieren braucht auch Disziplin… Von den Gebühren abgesehen.
Ich finde, du bist super unterwegs . Ich würde wohl nichts ändern. Ausser wenn der neue ETF VALL in CHF erhältlich wäre, könnte man überlegen, ob du lieber diesen besparen möchtest.
@Benutzername bei einen ausschüttenden Welt ETF ist halt das Problem, das die Dividende meistens in USD ausgeschüttet wird und wenn man alles in CHF haben möchte, ist das etwas suboptimal