Heute überstieg der Goldpreis die Unze erstmalig die Marke von 3000 USD.
Zur Erinnerung: 1971 der Dollar als zu ca. 35 Dollar die Unze „definiert“.
Alles schön und gut. Vergleicht man aber Gold mit dem Aktienmarkt, dann performt Gold aber nach wie vor weniger gut. Kommt natürlich darauf an was man will, welche Strategie man verfolgt und auch welche persönliche Einstellung man zu seiner Investition hat.
Hier mal ein Link Gold im Vergleich zum DJI:
Ist denn der Vergleich mit dem Aktienmarkt angemessen? Es ist kein produktiver Vermögenswert, daher finde ich, dass der Vergleich hinkt.
Wie ich es verstehe, kaufen Leute Gold um sich gegen Inflation abzusichern und weil es oftmals negativ korreliert zum Aktien/Anleihenmarkt.
Habe eine interessante Grafik gefunden, leider nur Stand 2019 (Quelle: State Street)
Ich sehe den Punkt. Darum auch die Aussage „es kommt darauf an was man will bzw. von der Investition erhofft“. Geht es darum sich gegen Inflation abzusichern? Soll es eine langfristige Investition für xy sein oder reine Spekulation? Die Liste an Möglichkeiten lässt sich endlos erweitern. Beim lesen habe ich die Aussage so interpretiert als dass der Autor damit aufzeigen möchte „he seht mal Gold ist ein sehr lukratives Asset“ und mit meinem Vergleich möchte ich aufzeigen, dass Gold lukrativ ist. Im verhältnis zum Aktienmarkt (wobei der DJI auch nicht repräsentiv für den Weltaktienmarkt ist) von 1971 - heute aber weniger gut performt hat.
Anyway. Ich bin auch noch ein ziemlicher „newbie“ und lasse mich gerne eines besseren belehren!
Es gibt natürlich viele Interpretationsmöglichkeiten. Eine wäre vllt eine anlassbezogene Erinnerung an das Fiatgeldphänomen.
Oder ein Weckruf zu einem eventuell fälligen Rebalancing des Portfolios.
Oder aber auch - und das ist mein Favorit als Autor - habe ich da keine Suggestion im Sinn, als ich es schrieb.