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Cake DeFi - Bitcoin nicht nur "hodlen", sondern vermehren

Hallo zusammen

Ich bin zwar relativ neu in der ganzen Krypto-Währungsgeschichte und war anfangs auch eher skeptisch eingestellt. Sollte ich einfach Bitcoin oder irgendwelche Altcoins kaufen und dann hoffen, dass genau ich die richtige Wahl treffe und die Preise irgendwann durch die Decke gehen (oder zumindest besser performen als meine Anteile am Vanguard FTSE All World)?

Von einem Bekannten (er kommt aus der technischen Ecke) auf Cake und DeFi aufmerksam gemacht und mir mal die Basics erklären lassen, habe ich das Buch „Kryptowährungen“ von Dr. Julian Hosp gelesen und mich ein erstes Mal genauer mit dieser ganzen Welt auseinander gesetzt.

Was mich dann zu einem Investment in DeFi Token bewogen hat, ist die Möglichkeit, diesen zu nutzen, um mit Bitcoin, Ether oder auch ein paar anderen „etwas zu machen“ (also „Coin-Flow“ zu generieren), während man darauf wartet, dass der Wert der eigenen Kryptos steigt.

Ob der DeFi Token nun der ist, der durch die Decke geht und mich reich macht, wage ich nicht zu prognostizieren - aber bei Cake habe ich eine Möglichkeit gefunden, meine Kryptos für mich arbeiten zu lassen, während ich sie hodle.

Was habt ihr für Erfahrungen mit Cake gemacht? Welche Möglichkeiten kennt ihr noch, um mit Kryptos etwas „sinnvolles“ zu machen? Ich bin gespannt auf eure Reaktionen

Euer OttoNormalbürger

Was das Zocken anbelangt gehe ich lieber ins Casino und spiele Blackjack :rofl:

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Muss man bei Cake seine eigenen BTC dorthin überweisen? Ist das so eine liquidity-provider Geschichte?

Das siehst du genau richtig, @RickDangerous

@AlephOne - ich möchte niemandem Kryptos aufschwätzen. Es ging mir v.a. um die Möglichkeit, etwas mit den Währungen zu tun, bzw. damit „Geld zu verdienen“, während man eh etwas hält.

Weiss ich nicht ob ich das machen würde; besser in Cryptos investieren die staking built-in haben. Da weiss ich dass ich nicht um mein ganzes Vermögen gebracht werden kann.

Ich mach auch staking mit defi - aktuell mit höherem APY (über 100% ausgeschüttet alle 12 Stunden)

Ich bin quasi ein Kunde erster Stunde bei Cake und bin sehr zufrieden damit. Es gibt solide Renditen von 5%APY beim Bitcoin Lending. Seit dem Desaster von BlockFi schätzt man das umso mehr. Ob man nun auch Staking oder Liquidity Mining betreiben sill ist natürlich jedem selber überlassen. Meine Erfahrungen sind durchaus positiv, allerdings darf das Risiko keinesfalls unterschätzt werden. Beim Lending sehe ich ein sehr geringes risiko, da die Funds auch versichert sind. Und sind wir mal ehrlich, aber seine Bitcoin auf einem HW Wallet selber verwalten ist durchaus auch mit Risiko verbunden. Da wage ich sogar zu behaupten, dass in der heutigen Zeit die Risiken auf einer seriösen Platform kleined sind. Allerdings gilt auch hier: Diversifizieren übef mehrere Plattformen.

Nach dieser PolyNetwork-Nummer hätte ich Probleme damit meine Coins zu so einer Plattform zu transferieren. Besser aufgehoben sind sie in meinem Ledger Wallet.

Wenn du das entsprechende technische KnowHow hast und auch in der Lage bist, deinen Seed über mehrere Jahre sicher aufzubewahren, dann ist das sicher so. Die Mehrheit der Bevölkerung ist mit dieser Aufgabe jedoch schlicht überfordert. Sei es aufgrund fehlender Fähigkeiten oder schlicht mit der damit einhergehenden Verantwortung. Èine seriöse Plattform ist heutzutage weit besser gesichert als ein ledger im Schreibtisch und einem Seed im Bankschliessfach…

Not your keys, not your coins.

Hier eine Liste mit Crypto Exchange Hacks: 45+ Cryptocurrency Exchange Hacks: The Complete List | hedgewithcrypto

Der Africrypt-InsideJob fehlt sogar noch in der Liste, Betrug ist also auch ein Risiko wenn man die Assets an einer Börse hält.

Wer nicht bereit ist sich darum zu kümmern sollte besser nicht sein Geld in Crypto anlegen.

Eine sehr optimistische Einschätzung.

Also mal abgesehen davon, dass ich von dem ganzen Crypto Zeugs sowieso nicht viel halte ausser das es vielleicht technologisch interessant ist aber ansonsten aus Investment Perspektive eine rein spekulative Spielerei ist, ähnlichem einen netten Abend im Casino, und nichts mit seriösem investieren oder anlegen zu tun hat, würde ich jetzt, wenn ich denn Bitcoins oder so hätte, auch auf gar keinen Fall das bei irgend so einer Plattform halten. Es geht doch dabei nur wieder darum irgendwelchen Leuten die aufs schnelle grosse Geld aus sind mit Gebühren das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ist doch nur eine Frage der Zeit bis die gehackt werden, Pleite gehen, oder ein Mitarbeiter sich mit dem ganzen Zeugs aus dem Staub macht.

Wenn dann würd ich das Zeugs auch eher selber schützen.

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Mir ging es auch so, dass ich das lange nicht ernst genommen habe. Insbesondere auch weil ich keine praktische Anwendung erkennen konnte. Mittlerweile ist die market cap aber so hoch, dass ich - für mich - Crypto als neue Assetklasse betrachte.

Ich kann nachvollziehen, dass du das anders einschätzt. Aber die Frage die du dir stellen solltest wäre: was müsste passieren damit du deine Meinung änderst. Einfach ganz rational betrachten…

Und man muss sich natürlich auch anschauen worin genau man investiert. Es gibt schon Coins/Tokens wo nicht ganz klar ist was daraus das Businessmodell sein soll oder die Anwendung (Memecoins). Aber auch Sachen die durchaus einen Need adressieren und dann fühlt es sich auch nicht weird an darin zu investieren.

Ein side effect ist auch, dass man sehr viel toleranter gegenüber Volatilität wird. Das hilft dann wieder für buy&hodl mit den seriösen Wertpapieren.

Das Problem habe ich hingegen nicht, ich nehme es schon ernst und würde auch praktische Anwendungen dafür sehen.

Ich glaube vor allem die folgenden Punkte sind die die mich im Moment stören:

  • Bitcoin hat im Prinzip Null Wert, rein heisse Luft. Es gibt dafür auch keinerlei Zinsen oder sowas. Das einzige was ihm Wert verleiht ist der Glaube daran. Eigentlich ähnlich wie Gold nur das man mit Gold wenigstens schönen Schmuck daraus machen kann wenn es keinen Wert mehr hat. Und das halt die Welt im allgemeinen dem Gold hat den Wert zuspricht, sehr viele Staaten Goldreserven haben und früher auch das Gold an den Dollarkurs gekoppelt war. Beim Bitcoin oder anderen Cryptowährungen gibt es weder das eine noch das andere.

  • Der Kurs von Bitcoin ist bestimmt sich im Prinzip rein zufällig aufgrund des Empfindens der Marktteilnehmer. Es steht keinerlei wirtschaftliche Leistung dahinter bzw. Macro- oder Micro Fundamentals die man wenigstens Ansatzweise dazu ziehen könnte bzw. erklären würden warum der Kurs jetzt steigt oder fällt. Die Entropie in diesem System ist also maximal hoch. Der Kurs bzw. ein Trend oder eine Tendenz ist unmöglich bestimmbar. All die Cryptoberater oder Trader die meinen sie hätten das jetzt voll im Griff und könnten das irgendwie analysieren sind entweder Halsabschneider oder überschätzen sich hoffnungslos selber.

  • Ich denke die Technologie dahinter wird weiter existieren und vermutlich werden auch Staaten ihre eigenen Formen von Cryptowährungen herausgeben. Dass jedoch Bitcoin und Co weiterhin in diesem unreguliertem Raum bestehen bleiben ist denke ich unwahrscheinlich. Früher oder später wird es dazu heftige Regulierungen geben. Gerade die USA wo will das jede USD Transaktion über SWIFT läuft damit die NSA weltweit den Geldfluss nachvollziehen kann, wird es auf Dauer kaum dulden, dass es hier Parallelwährungen gibt. Was könnte passieren? Ein Verbot zum Beispiel. Oder den Banken wird verboten Währungen von bekannten Cryptobörsen zu akzeptieren, sprich Transaktionen zurück von Bitcoin in Fiat Währung ist praktisch nicht mehr möglich. Was passiert dann? Die Bubble platzt und du kriegst 1 BTC wieder für 0.01 USD pro Stück. Wir wissen nicht was kommen wird aber ich bin sicher das da bestimmt was kommen wird und bei diesem Crash möchte ich dann nicht in BTC investiert sein :wink: Was bringt die Währung dann noch wenn man dann nur noch Drogendealer, Auftragskiller und Menschenhändler damit bezahlen kann aber ansonsten nichts mehr?

  • Selbst wenn ich mir jetzt vorstelle BTC als Assetklasse anzusehen, was man durchaus machen kann, daran ist sicherlich nichts verkehrt. Das Risiko dieser Assetklasse ist einfach so ungleich höher als bei jedem Hedge Fund, dass es im Prinzip einem Lottoschein gleich kommt. Klar man kann sehr viel gewinnen wenn man Glück hat, aber gerade bei Buy & Hold ist es halt denke ich eher wahrscheinlich, dass man auf Dauer verlieren wird. Irgendwann platzt die Bubble gerade wenn auf einmal starke Regulierung kommt, und dann sinken die Kurse nicht 20-30% wie im Aktienmarkt (weil die Firmen ja weiterhin einen substanziellen Wert haben), sondern dann reden wir vermutlich von 90 - 99% Verlust.

Lustige Aussage. Habe erst vor ein paar Wochen die ersten Bitcoind gekauft. Dies eher als Spielerei und „Wissen“ aufzubauen und bin zum Schluss gekommen, das ich ab sofort meine Swisslos „Investments“ in Bitcoin stecke. Also statt das ich jede Woche Lose zu ca. 20 CHF kaufe werde ich ab sofort Bitcoins kaufen.
Erfolg wird wohl etwa gleich sein. Man wird sehen. Und mit dem volatilen Kurs habe ich jeden Tag „Action“ und nicht nur beim aufrubbeln. :slight_smile:

Und ein bisschen ernster.
Ich bin absolut kein Krypto Experte. Wie ich das jetzt als Laie sehe.
Technolgie sehe ich als IT Unternehmer als ultra spannend an und wird sich durchsetzten. Das Bezahlmittel ist aus meiner Sicht eine Wette darauf, dass es genügend andere gibt, welche noch mehr bezahlen werden als ich. Und es ist auch irgendwie eine Wette auf die naive Geldgier der Leute. Schon fast ein bisschen Schneeball ähnlich.
Und solange ein Tweet von Elon die Kurse so bewegen kann… Nein Danke für grössere Beträge. Ausser jemand kennt Elon persönlich.

Und nochmals, dies ist die Aussage eines Otto Normalverbrauchsers der nicht wirklich Ahnung von Bitcoins hat. Aber genau die (wie ich auch) kaufen nun Coins. :laughing: :laughing: :laughing: :laughing:

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Ja die Aussage ist sicher etwas zugespitzt und vermutlich ist die Aussicht schon nicht ganz so düster wie mit einem Swisslos Los :wink:

Habe mir auch schon überlegt einen 1000er oder so in Bitcoins zu halten. Es ist für mich aber tatsächlich quasi eine Alternative zu Swisslos. Im Prinzip muss man damit rechnen das dieses Geld weg ist.

Das fasst es eigentlich ganz gut zusammen :slight_smile:

Aber ist doch schon speziell. Ich kaufe mir (und bin sicher nicht der einzige) wie geschrieben regelmässig Lose oder habe früher Lotto gespielt. Das Geld ist zu 99% verloren. Schei… egal. Voll drauf.
Aber jetzt bei Bitcoin habe ich „Angst“ alles verlieren zu können. Obwohl ich die Aussichten auch besser einschätze.
Wie gesagt ich mische das jetzt mal mit kleinen Beträgen mit. Ein bisschen „Action“ jeden Tag hält jung. :slight_smile: