500.- CHF investieren

Auf dem bösen DayTrading wird ziemlich rumgeritten… Kapier ich schon nicht ganz…
Genau darum gibt es DEMO’s, um mal schmetzfrei probieren zu können. Das ist auch garantiert sinnvoller wie „CandyCrush“ spielen. Demo’s sind bei ALLEN Brokern kostenlos! Man investiert „nur“ etwas Lebenszeit. Die Erde ist nicht flach! Und weiterbilden schmerz bei den wenigsten!

Es ist einfach ein weiterer Weg, um sich mit der Materie auseinander zu setzen. Wer sich mit 19 damit beschäftig und mit 25 klein „Real“ startet, wird mit 50 ziemlich grinsen, oder merkt schon mit 19 1/2… „ist nichts für mich!“… Manuell, Automatisch oder Copy sind auch 3 völlig verschiedene Ansätze.

Die Finger kann man sich mit allem verbrennen - und jeder (ausser Glückspilze) der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, hat sich ganz sicher schon mal die Finger verbrannt.

So eine Plattform ist gut, dass nicht jeder die gleichen Fehler selbst mmachen muss! Die Welt bietet sehr viele Möglichkeiten und Vorlieben sind bei allen etwas anderst.

Es gibt eben nicht nur Gold & den World-ETF bei Yuh… Gerade im Investing Bereich wäre es fatal, wenn alle das gleiche machen würden. Dann wären wir definitiv beim Goldbarren. Wenn etwas jetzt das beste ist, bedeutet das nur, dass es gut performt hat über die vergangene Zeit. Wie es morgen ist, können wir nicht wissen. Tsunamis, Kriege, Vulkane, Tektonik oder Meteoriteneinschläge etc… können wir nicht voraussehen, geschweige denn ihren Effekt abschätzen.

Egal was man am Ende macht, ohne Strategie wird man ganz sicher verlieren.

Ich habe schon mit Leuten gesprochen die lieber Cash auf der Bank horten… Ich bekomme grad Gänsehaut… Aber die Leute schlafen damit ruhig. Ziel erreicht! Auch wenns völlig irre ist…

Egal was man am Ende macht - ~>10% / Jahr + Inflationkorrektur auf das Investmentkapital müssen (~5 Jahres Schnitt) einfach drin liegen. Wer das nicht erreicht sollte sich ernsthaft Gedanken machen… oder eben… Goldbarren kaufen und im Garten vergraben :wink: und hoffen, dass der KuiperGürtel noch eine Weile unerreichbar bleibt.

Das ist ja genau das Problem. Leute die behaupten mit Day Trading wird man reich, gehen etwa in die selbe Kategrie wie die die behaupten die Erde sei flach.

Ich kenne keinen Experten mit entweder entsprechendem beruflichem oder akademischen Hintergrund und entsprechenden Fachwissen der sagt Day Trading sei eine seriöse Angelegenheit um sein Vermögen aufzubauen.

Fast alle diejenigen die behaupten sie seien mit Day Trading steinreich geworden sind in der Regel Charlatane die irgendwelche Sportkarren mieten für ein YouTube Video oder auf Airbnb eine Luxusvilla mieten für YouTube und dann protzen vonwegen sie wären steinreich. Keiner von denen verdient Geld mit Day Trading, die verdienen ihr Geld mit Protzen auf YouTube, Kurse verkaufen über Day Trading, Seminare, Bücher, etc. Es geht darum gutgläubige und gierige Menschen abzuzocken.

Klar kann man mit Day Trading viel Geld machen, genau so wie es auch Leute gibt die im Lotto gewinnen oder im Euromillions. Das hat nichts mit Skill zu tun sondern einfach Glück. Praktisch alle die das versuchen machen Verluste auf lange Zeit hinaus, oftmals sogar massive Schulden wegen Hebel, müssen Privatkonkurs anmelden, etc.

Die meisten Leute die ihr Geld anlegen wollen, wollen dies in einem vernünftigen Rahmen tun, d.h. Risiko und Ertrag müssen in einer gewissen Balance sein. Dazu gibt es ja genügend mathematische/statistische Modelle/Theorie und dazu gehört sicher nicht Zocken mit Day Trading. Praktisch alle verlieren damit Geld oftmals sogar massiv Geld, andere haben einfach (noch) Glück gehabt.

Sobald sich jemand mit der Thematik ein bisschen befasst hat, stellt man fest dass man zwar gerne 900% Rendite hätte, aber das Risiko in keinem Verhältnis zum Ertrag steht. D.h. man kann gerade so gut Wetten abschliessen, Lotto spielen etc. Die allermeisten Leute wollen ihr Geld investieren und nicht zocken. Investieren in dem Sinne, langfristig Geld zu sparen, das Geld anzulegen, und zu vermehren, so dass man mit relativ grosser Wahrscheinlichkeit in Zukunft mehr Geld halt als man investiert hat. Auch da gibt es unterschiedliche Risikoprofile und nicht jeder will 100% in Aktien gehen sondern etwas weniger riskante Assets haben zumindest teilweise.

So, und solchen Leuten, Leuten die am Ende im Alter nach jahrelangem sparen und investieren noch etwas haben wollen, Day Trading zu empfehlen ist einfach unsinnig. Man könnte den Leuten genau so gut Lotto spielen empfehlen aber kaum jemand würde all seine monatlichen Überschüsse ins Lotto stecken. Klar, mit Day Trading sind die Chancen jetzt nicht ganz so aussichtslos wie mit Lotto spielen, dennoch aussichtlos wenn es um langfristigen und einigermassen sicheren Vermögensaufbau geht.

Fakt ist die meisten grinsen nicht mit 50 sondern die meisten sind komplett Pleite, mehrmals Pleite gegangen, verkaufen nun Kurse oder Bücher mit ihren Erfahrungen, etc.

Kann man aber es gibt unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten.

Das ist ja das Ding. Beim investieren geht es eben nicht um Vorlieben sondern es geht darum langfristig sein Vermögen aufzubauen in einem Weg so dass Risiko und Ertrag ausbalanciert ist.

Ich kann verstehen dass einem Themen wie Day Trading faszinieren, ich fand es ja selbst faszinierend. Dennoch ist es halt so, dass man oftmals ziele nicht erreicht mit dem was einem fasziniert sondern manchmal ist die Realität einfach langweilig. Man sollte eben in Sachen investieren wo eben Risiko und Ertrag übereinstimmt und in einer Form wo das der Fall ist. Gerade dewegen sollte man ja gerade als Laien nicht in Einzelaktien investieren sondern schlicht in einen ETF. Ja das ist todlangweilig aber dass ist das was einem eine mehr oder weniger gesicherte Rendite über Zeit einfährt. Klar die Rendite ist klein, aber besser als Geld einfach auf Bankkonto lassen und die Risiken sind überschaubar. Bei wenigen Einzelaktien ist das Risiko viel höher als macher Privatanleger bereit ist einzugehen. Die meisten verlieren dadurch langfristig.

Ich würde z.B. 100% in fossile Energie/Atomkraft/Kohlekraft/Gas/Öl, Minen, Pestizid, Fast Fashion, Walfang, Tabak, Alkohol, und in die Waffenindustrie investieren, wenn es klar wäre das man damit mehr Profite macht. Mir ist es völlig egal woher die Kohle kommt ich möchte einfach den bestmöglichen Ertrag für das kleinstmögliche Risiko.

Ja aber das ist ja der Clue. 60-70% der Menschheit ist einfach entweder Kübelblöd oder hat die Möglichkeit gar nicht dazu. Da geht es um Konsum, Konsum, Konsum, Tiktok, Instagram, Gender, Klima, etc. Viele Gutmenschen, viele Moralapostel, viele naive Menschen. Die haben entweder kein Geld oder sie werfen das Geld dahin das clevere Menschen die Blödheit und Naivität ausnutzen können und Profite machen. Nur weil hier in diesem Forum viele investieren, heisst das nicht dass das die Mehrheit da draussen tut. Und selbst von denen die es tun, kaufen irgendwelchen Schrott den man ihnen andreht. Die einen lassen sich von Bankern über den Tisch ziehen, andere kaufen alles Mist der irgend ein ESG Label hat, viele haben Schwachstellen und die werden gnadenlos ausgenutzt.

Das alle das Gleiche machen ist schlicht nicht die Realität. Die grosse Masse verliert, wenige Gewinnen. Ja es können nicht alle gewinnen, so funktioniert nunmal die Welt. Man muss ja nicht zu den Top 1% gehören die mehr oder weniger durch Glück dahingekommen sind, es reicht auch zu den Top 30% zu gehören die einfach nicht auf irgendwelchen Marketingblödsinn hereingefallen sind und sich ein bisschen angestrengt haben im Leben.

Deshalb ja Diversifikationen.

Halte ich für unrealistisch.

Also 99% der Bevölkerung?

Die Performance von Gold war jetzt nichtmal so wahnsinnig in der Vergangenheit, der antizyklische Effekt (oder Krisenhedge) ist umstritten bzw. nicht immer gegeben und langfrisitg eher irrelevant, von daher, der Nutzen von Gold sehe ich sehr limitiert, höchstens als Diversifikation in weitere Assetklassen, aber das kommt denke ich mit einigen Kosten. In der Vergangenheit hat sich Gold auf jeden Fall nicht gelohnt. Aber ja man weiss nicht was die Zukunft bringt. Doch ob Gold jemals besser performen wird als andere Assets? Naja.

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Mit DayTrading unter extremen Bedingungen werden nur sehr sehr wenige reich. Das grenzt dann wirklich an Lotto. Es geht viel mehr um das gezielte ausführen. Und Ja, es ist gefährlich, darum muss man den Einsatz klein halten. Man kann auch nicht das Gefühl haben, etwas 10 Jahre liegen zu lassen - das kracht garantiert.
Mit realistischen Zielen und städiger Anpassung funktioniert das aber. Menschen werden einfach sehr schnell gierig - und dann krachts… mit Garantie!
Mit einer konservativen Herangehensweise ist es praktisch unmöglich im ForEx-Trading zu verlieren. Und man muss auch nicht täglich schauen… der Profit ist dann einfach recht moderat - aber das Tradngkonto ist quasi unzerstörbar.
Es ist immer eine Gratwanderung zwischen vertretbarem Risiko und Profit. 5-10% pro Monat sind gut machbar, auch über längere Zeit. Und natürlich geht das mal schief und endet mit dem Totalverlust des Kontos… Darum den Profit abheben und nicht wachsen lassen! Dann verschmezt man den Verlust recht gut. Wenn dann ende Jahr ein paar % übrig bleiben ist das Ziel erreicht.

Es ist einfach etwas billig zu sagen - bäh geht nicht.
Dass Trading nicht für jedes Nervenköstüm was ist, klar. Braucht eine gewisse Haltung.

Gold sollte auch kein profitables Investment sein. Das soll lediglich die Inflation weg radieren. Wenns realen profit gibt - schön - muss aber nicht!
Ist etwas spekulation - aber das Imperium USA steht grad auf verdammt wackligen Beinen… Da hab ich gerne etwas Blech.

Jedenfalls, Trading generell heisst nicht alles oder nichts. Es gibt sehr viel dazwischen. Und du hast schon recht - das gejammer ist riesig. Vorallem wegen der lauten Proleten die das Risiko nicht sehen wollen.

Am Ende - ab wann sagt man DayTrading? Ab wann ist es reguläres Trading oder Investing? Die Grenzen sind recht verschwommen. Ist am Ende nur eine Art und ein anderes Gebührenmodell.

Ich schimpfe mich zwar DayTrader - habe aber seit über 1 Jahr einige USDJPY Trades offen. Positive SWAPs sind doch ganz nett. Mittlerweile haben sich die „Hotelgebühren“ so angehäuft, dass der Kurs eigetlich völlig egal ist.

Fakt ist aber auch, dass es noch gar keine 50-Jährigen (30 EA-Tradingjahre) gibt die das „privat“ so betrieben haben. Geschweige denn die miesen konditionen. Die Technologie ist noch etwas zu neu. Früher hatte ich auch kein Handy… gabs noch nicht!

Einfaches mathe Spiel: Wenn man nicht 10%+ pro Jahr erreicht. Oder lass es es 6-7% sein… Dann ist doch irgend was Bombensicheres am Ende besser? Lieber garantierte 3-4% wie 6% mit Verlustrisiko…

Ich empfehle dir meinen neuen Newsletter „Financial Mastery 2.0“ inkl. kostenlosem Ebook!

Das erscheint mir wohl anhand der Fragestellung das beste „Investment“ deiner Zeit zu sein. Erst mal die Basics aneignen.

Und dann weiter schauen.

Wir sehen dann in 10 Jahren ob ich so falsch lag :wink: Wer mehr % erreicht zahlt den Kaffee :wink:

Mich interessiert nicht wie der Stand in 10 Jahren aussieht, mich interessiert wie der Stand zu meiner Pensionierung/Frühpensionierung aussieht. Alles zwischen jetzt und dann ist für mich völlig irrelevant, denn ich investiere nur Geld welches ich bis dahin nicht benötige und ich meinen Lebensstandard so fortsetzen kann wie jetzt auch wenn ich all das Geld komplett verlieren würde.

Es ist auch nicht relevant wer von uns beiden in 10 Jahren die bessere Rendite erzielt halt, rein statistisch gesehen sind die „Odds“ klar aber eben es gibt immer Einzelfälle, wie es auch Einzelfälle gibt die im Lotto gewinnen.

Die Frage hier ist, wie ein 19 Jähriger oder sonst jemand der in dieses Forum kommt wohl am besten sein Geld anlegen sollte um damit langfristig sein Vermögen aufzubauen und zu vermehren. Und da sind die Fakten halt relativ klar.

Folgendes Beispiel (ja mir ist klar dass die Zahlen nicht genau stimmen, denn man kann die Zahlen nicht genau stimmen, dennoch sind die Relationen zwischen den Optionen nicht ganz verkehrt auch wenn die Zahlen wohl nicht genau stimmen. Auch wenn sie nur annährend stimmen, sagt das im Prinzip das aus was ich damit sagen will).

Chancen das man mit folgenden Investments mehr Profite erziehlt als wenn man das Geld auf dem Konto gelassen hätte bzw. mehr Geld auf dem Konto hat als man investiert hat:

  • Lotto: 0.000000001%
  • Day Trading: <1%
  • Langfristige Invesments in einen All-World ETF: 70%

Auch wenn die Zahlen wohl eine hohe Abweichung zur Realität haben weil die Realität nicht genau bestimmt werden kann, dennoch stimmen wohl die Relationen die dieses Beispiel aufzeigt, ungefähr. Klar man könnte noch weitere Beispiele Anfügen mit Einzelaktien, anderen Assetklassen, etc. aber es geht mir hier darum die Relationen Risiko/Ertrag zu anderen Investments ungefähr darzustellen.

So, was ist nun wohl das beste Investment hier für einen 19 Jährigen oder sonst jeder andere private Kleinanleger der in dieses Forum kommt und nach Rat sucht? Ist doch völlig logisch oder?

Lotto - naja… einer gewinnt immer, aber es ist komischerweise immer der andere…

Aber wieso entweder oder? Wieso nicht 40.- DayTrading (mit Übung!!!) & 400.- World ETF & 2 Silber Maple Leaf?
und das ganze Spiel alle paar Monate aufs Neue…

Wenn es eine Investitionsmöglichkeit gäbe mit garantierten 3-4% (nach Inflation, in CHF) ohne Verlustrisiko, dann wäre das sicher interessant, zumindest für einen Teil des Vermögens (und je nach Alter). Aber das gibt’s ja nicht, also was ist der Zweck dieses Vergleichs?

Über Gold und Silber kann man ja noch streiten, dazu gibt es unterschiedliche Ansichten ob das Sinn macht oder nicht. Von daher akzeptabel.

Aber warum nicht Day Trading? Weil es herausgeschmissenes Geld ist mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit.

Wenn du 3 Schalen hinstellst, eine leere, eine mit einem Fünflieber, eine mit einer 1000er Note und du 1000 Leute fragst welche Schale sie gerne hätten, dann würden wohl die allermeisten sagen ich nehm gern die 1000er Note, oder?

Klar es gibt sicher immer welche die dann sagen ich nehm die leere Schale weil der Fünflieber aus Kupfer und Nickel aus einer Kinderarbeit-Mine hergestellt wurde und für die 1000er Note ein Baum aus dem Amazonas Regenwald hat sterben müssen. Vielleicht gibt es auch ein paar die sagen, ich nehm den Fünflieber weil mir der Regenwald wichtiger ist als die Kinder in Peru, aber die grosse Mehrheit würde wohl die 1000er Note nehmen.

Warum sollte man einen extrem riskanten Weg gehen der mit grösster Wahrscheinlichkeit scheitern wird, wenn man einen weitaus sichereren Weg gehen kann für seinen Vermögensaufbau?

Vielleicht muss man da auch ein bisschen unterscheiden. Es gibt Leute die betrachten das ein bisschen als Hobby und kaufen stattdessen Einzelaktien und zocken da ein bisschen weil es ihnen Spass macht, andere sind Technik begeistert und kaufen deshalb Cryptowährungen oder schreiben Algo Bots oder was auch immer, und wieder andere finden es cool 6 Monitore zu Hause zu haben und einen auf Day Trader zu machen. Wieder andere finden Spielwetten cool oder spielen gerne Lotto. Das ist ja auch okay jedem sein Hobby oder das was ihm Spass macht. Da steht nicht primär der Profit im Vordergrund sondern das Hobby und Hobbies dürfen ja auch etwas kosten.

Auf der anderen Seite, und das sind wohl die meisten, die interessieren sie kaum für diese Themen und wollen schlicht und einfach nur ihr Vermögen langfristig aufbauen und da sind eben diese Dinge eine schlechte Option bzw. schlechter Rat. Für die grosse Masse sind nunmal World ETFs das einfachste und verhältnismässig sicherste Anlageform die auch noch gute Chancen auf eine valable Rendite hat. Das Ziel dieser Leute ist nicht Multi-Milliardär zu werden mit dem Risiko mit grösster Wahrscheinlichkeit nichts zu haben, sondern das Ziel dieser Leute ist am Ende des Anlagehorizonts mehr Geld zu haben als man einbezahlt hat.

Bsp… CH-Staatsanleihen? gibts immer mal wieder mit recht unterschiedlichen Zinssätzen. Meistens wenig - ab und zu aber ganz nett - aber lange Laufzeit.
Interessant sind eben auch US-Anleihen. Komischerweise sind die kürzeren profitabler als die langen (logisch - nein)… $-Kurs entwickelt sich allerdings nicht grad vorteilhaft. … zuminest vor etwa einem halben Jahr…

…sind wohl die meisten, die interessieren sie kaum für diese Themen …

Richtig - die meisten. Die anderen verbrennen sich erst mal die Finger. Und wenn sie anschliessend überhaupt noch mögen, gibt es erst eine rote Zahl aufzuholen.
Man kann das Thema totschweigen - probiert wirds aber definitiv. Es ist zu präsent mit all den Apps, Werbung etc… das ist nicht ohne Grund ein riesen Markt. Bildung hilft einfach dabei - weil es ist möglich… nicht nur für die „krassen“ Banker…
In der ersten Zeit nach monatelangem Demo ist das Ziel lediglich nicht zu verlieren… Wer 1000% anvisiert wird sofort innerhalb von Stunden verbrannt!
Manuell braucht das permanent Zeit, automatisch zwar weniger, aber immer noch Zeit… Die Zeit will und kann sich nicht jeder nehmen - die dies können, müssen sich nicht erst verbrennen. „Foreign Exchange“ ist nicht um sonst so ein „irrelevanter“ Markt…

Zumindest in den letzten 20 Jahren gab es da nie Realzinsen von 3-4%. Aktuell sind 2-jährige knapp über 1% und alles längerfristige unter 1% Nominalzins. Also weit weg.

Nominalzins von Fremdwährungsanleihen sagt nichts aus für CHF-Anleger. Und nach einer Währungssicherung bist du vielleicht bei 2% p.a. nominal in CHF. Etwas besser als CH-Staatsanleihen, aber sicher nicht bei 3-4% real. Und man müsste auch noch das Laufzeitenrisiko beachten.

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Eine Verständnisfrage zu den 500, die eben ein 19 Jähriger jetzt hat, bezieht sich das auf monatliche 500 Franken die jetzt da zur Verfügung stehen oder war das eine Anfrage was einmalig mit 500 Franken gemacht werden soll, um damit sich ein bisschen mit diesem Thema zu befassen so im Sinn wie geht das mit dem Anlegen oder so?

Bei meinem ersten Vorschlag dachte ich es ginge um ein einmaliges 500 Franken ich probiet mal aus wie bekommt man das Maximum raus Testen :blush:.

Je nachdem ob diese 500 jetzt schon als monatliche Sparrate angesehen werden, oder einmalig zum halt etwas Üben wie das so läuft, als Erstes sollte in jedem Fall mal ein Notgroschen vorhanden sein.

Ist das geschafft, dann unbedingt auf was setzen wo es keine oder kaum Gebühren kostet. Also auch auf was wo praktisch alles automatisiert werden kann.

Das Yuh Angebot ist dafür eben top, da lässt sich der Notgroschen verwalten, es gibt eine Debit Visa Karte, Sparpläne, fractional shares, und wenige aber gute Möglichkeiten um etwas zu üben und längerfristig auch noch mit Sparplänen zu starten. Und bei kleinen Beträgen auch wenig Gebühren. Multiwährungskonto, Zins auch auf Dollar und Euro.

Zum Starten einen der gut diversifizierten ETFs wählen, der viele Dividenden abwirft und wenig kostet, mit einem monatlichem Sparplan starten wäre mein angepasster Vorschlag. Die Dividende verwenden, um z.B. ein monatliches Abo zu finanzieren oder mal eine Einzelaktie dazu zu besparen. Oder zum Konto dazu packen und Zinsen zu bekommen, ist nicht viel aber besser als einfach ausgeben.

Wichtig erst sparen, dann ausgeben, d.h. erst mit der Sparrate an sich selbst denken. Mit dem Rest dann alle anderen Verpflichtungen abdecken. Und nicht alle Jahre ein neues Smartphone kaufen :blush:.

Das wurde doch jetzt schon x-fach erläutert das es eben nicht Sinn macht auf ETFs zu setzen die viele Dividenden abwerfen und auch das man bei kleinen Investment Volumen wohl besser ETFs wählt statt auf Einzelaktien zu gehen, gerade wenn man noch eher am Anfang der Investment-Karriere ist und Einzelaktien gar nicht wirklich gut beurteilen kann.

Am besten wohl noch das Depot bei der UBS machen damit man auch schön 0.35% Gebühren zahlen darf pro Jahr unlimitiert und 200 CHF pro Trade, und bei ETFs unbedingt darauf achten das man aktiv gemanagte nimmt welche mindestens noch 1.75% TER haben (wir wollen ja nicht das der arme Fond-Manager Cervelat essen muss) und möglichst alles in USD und nur bei Anbietern welche noch 2.5% Währungsumtausch obendrauf hauen? Am besten noch nach Bern umziehen damit man auch noch 3-Mal mehr Steuern zahlen darf, wenn das alle tun würden könnten wir noch ein paar Milliarden mehr verschenken und verjubeln? Wohin auch sonst mit der ganzen Kohle.

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Hallo. Ich habe mich hier registriert, um auf diesen Post zu antworten. Hier meine 50cts:
Mit CHF 500 hast du nicht so viele Möglichkeiten. Bleibt es bei den 500 oder kommt noch mehr dazu?
Jedenfalls, um mal ein bisschen Börsenluft zu schnappen, such dir einen (sehr) günstigen Broker, sonst ist dann schnell mal 10-20 weg nur für einen Trade. Ich würde tendenziell einen kostengünstigen ETF wählen, dann bist du breit gestreut. Wenn du auf Interactive Brokers den VT kaufst und dann alle paar Monate nachkaufst, fahrst du sicher nicht schlecht. Für ein langfristiges Sparen :wink: 500 Franken sind nicht besonders viel und die Gebühren sind wohl immer ein paar Franken. Diese sind dann einfach verloren. Aber jeder hat mal klein angefangen. Gehe jedoch von einem Anlagehorizont von mind. 10 Jahren aus. Wenn du das Geld in 1 Jahr brauchst, lege es lieber auf ein Sparkonto.
Wenn du zocken möchtest, ist das Geld wohl schnell weg. Hin und her macht die Taschen leer. Dass du innerhalb eines Jahres mit 500 reich wirst, wird wohl nicht passieren.

Wenn dir Börsenluft egal ist und du das Geld wirklich gut investieren möchtest habe ich noch den Vorschlag auf den ich eigentlich hinauswill: Investiere das Geld in dich. Mach einen sinnvollen Onlinekurs oder sonst etwas, das dich beruflich weiterbringt. Oder kauf dir Bücher und bilde dich selber weiter. Mit 500 Franken erreichst du auf diesem Weg wohl mehr für deine Zukunft mehr als an der Börse. Und komm dann wieder zurück, wenn du CHF 5000 auf der hohen Kante hast. Das wird schneller sein, als du denkst.

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LOL, eine Einzelaktie zu kaufen ist so ziemlich das komplette Gegenteil von „Sparen“ :upside_down_face:

Ja ich weiss, das war eigentlich nur so eine Idee, was könnte man mit nur 500 Franken tun, um damit möglichst viel Ertrag zu generieren. Ich ging davon aus dass der Fragesteller genau nur 500 Franken hat und einfach mal was machen möchte damit, er bat um Aktien Vorschläge, so war es gedacht, nur ein Vorschlag :grinning:.

Wusste ja nicht dass ich dabei den gesamten Zorn einiger auf mich ziehe und mich dann in der Folgediskussion auch noch beleidigt werde. Das ist ein sehr bescheidener Zug und das geht gar nicht, aber es gibt wohl da Ausnahmen, je nach Rang und Status darf man das wohl ungestraft tun, es ist auch ein Zeichen wie man mit anderen diskutiert, und ich frage mich wieso so was überhaupt nötig ist und was es bringt wenn hier Mitglieder und deren Meinungen nichts wert sind.

Dachte eigentlich so ein Forum ist ein Gedankenaustausch, wo man nicht gleich gesteinigt wird wenn mal was geschrieben wird, das einem Mitglied gegen den Strich geht.

Tja vielleicht ist das auch ein Grund weshalb sich viele erst gar nicht an einer Diskussion beteiligen, denn beleidigen lasse ich mich eigentlich nicht gerne. Und schon gar nicht von Leuten, die sich hinter der Anonymität eines Forums verstecken.

Ja nu, dann werde ich mich in Zukunft auch aus Diskussionen raushalten, denn ich möchte ja nicht den Zorn des gesamten Finanzrudels gegen mich wecken. Nobody’s perfect, auch nicht bei Finanzen.

:innocent:

Also erstens wurde niemand beleidigt und zweitens was hast du erwartet mit deinen Aussagen? Wenn du in anderen Foren unterwegs bist dann weisst du gibts da teilweise einen viel härteren Umgang mit Falschaussagen. Wenn man gewisse Aussagen macht muss man halt auch ein bisschen einstecken können, es ist schon tragisch heutzutage wie die Gesellschaft verweichlicht ist.

Und nein es gibt keine Ausnahmen für bestimmte Ränge etc. ich äussere mich in 99.95% meiner Posts als normales Mitglied des Forums wie jeder andere auch und habe die gleichen Rechte wie du und du darfst mich auch gerne behandeln wie jedes andere Mitglied auch, kritisieren und so weiter. Die Moderator-Tätigkeit läuft meist im Hintergrund ab und bekommen die meisten gar nicht mit. Wenn ich mich als Moderator äussere in einem Post ist der Post farblich hinterlegt und das passiert äusserst selten. Von dem her denke ich nicht dass dieser Vorwurf gerechtfertigt ist.

In der heutigen Medienlandschaft wird einfach alles gelöscht und zensiert, aber das finde ich jetzt auch nicht wirklich ein guter Weg. Ich finde jeder sollte sagen dürfen was er will aber muss dann halt auch die Reaktionen anderer ertragen. Ich bin gegen Zensur, Shadow-Banning, etc. wie das z.T. in sozialen Medien der Fall ist. Aber mit der Möglichkeit zu sagen was man will kommt halt an einigen Orten auch eine gewisse Verantwortung mit, gerade da wo Leute Tipps und Rat suchen.

Du kannst ja auch nicht in ein Astronomie-Forum gehen und da in mehreren Post die Aussagen platzieren die Erde sei flach und dann erwarten dass das einfach so stehen gelassen wird als Meinungsaustausch. Das ist keine Meinung sondern objektiv falsch. In einigen Foren wirst du da einfach gelöscht oder du must eben die Antworten auf deine Posts einstecken können. Ich bin gegen Zensur also meinetwegen dürfen die Leute auch behaupten die Erde sei flach aber müssen dann halt auch mit den Reaktionen umgehen können.

Du hast halt mit deinen Aussagen auch eine gewisse Verantwortung. In dieses Forum kommen Leute die wurden z.T. von Finanzberatern, Bankern, etc. über den Tisch gezogen oder so haben nicht viel Erfahrung mit Finanzen und wollen sich erkundigen wie eben der Themenersteller. Es geht den meisten um langfristigen Vermögensaufbau z.T. mit wenig Geld und da gibt es dann halt Antworten die sind völlig kontraproduktiv wie z.B. deine Tipps mit den Dividenden, Dividenden für anderes Verwenden, Einzelaktie kaufen etc. oder auch Day-Trading. Was du für dich persönlich machst ist deine Sache aber wenn du halt solche Tipps an andere Leute in einem Forum weitergibst wo Leute Rat suchen ist das eben nicht ganz unproblematisch.

Versetz dich doch mal in die Lage wo du der Fragesteller wärst. Stell dir vor du hast keine Ahnung von Finanzen und möchtest jetzt aber dein Vermögen aufbauen, so dass du im Alter etwas auf der Seite hast. Du hast aber nur wenig Geld zur Verfügung und kannst nur wenig sparen daher möchtest du das Maximale rausholen und so effizient wie möglich investieren. Da du dich zu wenig auskennst suchst du nun Rat in einem Finanzforum und du machst was man dir da empfiehlt. Nach 10 Jahren merkst du nun das man dir einen Mist erzählt hat und du dadurch nun zwar einen Batzen angespart hast, aber viel weniger als du eigentlich gekonnt hättest. Du hast durch die Strategie die man dir empfohlen hat jahrelang viel zu viel Gebühren, Steuern, Abgaben etc. bezahlt und dadurch deinen Profit massgeblich geschmälert. Wie würdest du dich dabei fühlen? Hättest du nicht auch lieber gehabt dass die Tipps die man dir gegeben hat nicht einfach eine Random-Meinung gewesen wären, sondern fundierte Tipps?

Es müssen ja nicht mal Profi Tipps sein aber viele Leute hier haben sich etwas mit den Themen beschäftigt, Bücher gelesen, sich informiert und wissen nun ungefähr was in etwa sinnvoll ist bei einer solchen Fragestellung und geben super Tipps.

Schau dir z.B. mal den Post von @fittim an. Das ist quasi Top Antwort für die Fragestellung. Aber auch einige andere hatten gute Tipps und Antworten auf Lager.

Wenn dich diese anderen Themen interessieren kannst du ja gerne eigene Themen dazu aufmachen und dort darüber diskutieren. Das ist was anderes als wenn du das selbe einfach jedem Fragesteller empfiehlst.

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Es gibt sensationell erfolgreiche Daytrader die auch Kurse mit Livetrading anbieten und auch an den Kurstagen mit den Teilnehmern Gewinn einfahren. Dazu gibt es sogar Berichte von Staatsmedien, die im Youtube angeschaut werden können.

Aberrrrrrr… es gibt repräsentative Untersuchungen von x-Tausend Daytrader die über längere Zeit begleitet wurden, die zeigen, dass über 90% ihr gesamtes Kapital verloren haben. Die Auswertungen haben gezeigt, dass die wenigen Gewinner aber keine Zufallsgewinner waren, sondern beständig hohe Gewinn realisieren konnten.

Die Analyse warum das so ist würde nun eine umfangreiche Darlegung der Techniken und Verhaltensformen bedingen. Wichtig ist und bleibt aber, dass eben die Mehrheit alles verliert und dass auch das kein Zufall ist, sondern im menschlichen Denken und Handeln begründet ist. Und genau um diese Verhaltens- und Denkformen geht es, die anscheinend ein paar Auserwählte haben und die Mehrheit eben nicht.
Gilt übrigens auch für die Wähler in der Politik, die ewig immer nur die Verführer oder Angstmacher (aktuell Weltretter-Syndrom) wählen.

Sollte jemand jedoch sich an das Daytrading heranwagen wollen, wäre es doch gut sich bei einem der erfolgreichen Daytrader mit Liveseminaren zu melden und an einem solchen Seminar live auszuprobieren, ob man zu einem der wenigen Auserwählten gehört.
Wichtig ist einfach von keinem Idioten mit leeren Versprechen sich abzocken zu lassen - spätestens dann wüsste man jedoch, dass man eben doch kein auserwählter Könner ist, da man nicht mal fähig war, den richtigen Lehrer auswählen zu können.

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Kannst du hierführ Quellen von wissenschaftlichen Untersuchungen vorweisen? Anderweitig ist das eine sehr gefährliche Aussage insbesondere dann, wenn unerfahrene diese Aussage für „bare Münze“ halten können.

Bitte was soll an dieser Aussage für unerfahrene gefährlich sein, wenn man auf die horrenden Verluste hinweist? Arbeitest du bei einem Broker?
Das Gesetz schreibt sogar den Brokern vor, dass sie bei jedem Aufruf ihrer Seite darauf hinweisen, dass praktisch die Mehrheit bei ihnen Geld verliert und das hat doch seinen Grund, oder ist das nur Spass?
Wir wollen ja gerade Neulinge von falschen Marketingversprechungen etwas zur Vorsicht anhalten.

Übrigens kannst du selber mühelos die Resultate z.B. über das französische Finanzministerium und entsprechende EU-Institute selbst einsehen.

In Frankreich waren es z.B. 89 Prozent der Trader, die mit einem durchschnittlichen Verlust von satten 10.887 Euro regelmässig verloren hatten.