Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal den max. Betrag in die Säule 3a (Viac, Global 100) in der ersten Januar-Woche einbezahlt.
Mein Vorgehen ist aktuell folgendermassen: ich spare mir den max. Betrag unterjährig an und zahle es im Januar ein für den maximalen Zinseszins-Effekt.
Allerdings bleibt der unterjährige angesparte Betrag logischerweise nicht investiert…
Was denkt ihr über das Vorgehen? Gemini Pro „reklamiert“, da eine Geld-Summe nicht am Aktienmarkt arbeitet. Gemini meint, es sei langfristig besser, monatlich einzuzahlen, da die Zeit den Markt schlägt.
Was ist langfristig (14 Jahre) besser, monatlich einzuzahlen in die Säule 3a oder es anzusparen und dann voll einzahlen? Ich bin hin und her gerissen.
Ich handhabe es Mal so Mal so, wie ich gerade das Geld zusammen habe. Versuche aber wenn ich es nich anfangs Jahr gesamthaft schaffe, dies in den ersten 3-4 Monaten zu erledigen.
Meine bessere Hälfte zahlt monatlich, da kein PK Anschluss gegeben ist und der Lohn variiert und somit immer die 20% ausgerechnet werden müssen. Mit rund zwei Monaten Differenz eröffnet, hat sie rund 39% Performance und ich 37%…(TWR)
Das Backtesting von Finpension zeigt ja das es im Prinzip keinen wahnsinnig grossen Unterschied macht, ideal wäre “zum best möglichen Zeitpunkt“ nur weiss man diesen im Voraus nicht daher ist der Punkt etwas überflüssig und das zweitbeste ist alles im Januar zahlen.
Von daher würde ich alles im Januar sofort einzahlen und so mache ich das auch persönlich, nicht nur mit 3a sondern mit allem. Steuern, Krankenkasse, 3a, etc. alles wird direkt sofort und komplett bezahlt, kein monatliches abstottern.
Würde ich unbedingt empfehlen, nicht mal primär aus finanzieller Sicht sondern auch aus psychologischer Sicht. Was weg und bezahlt ist, ist weg. Ich möchte möglichst wenige monatliche wiederkehrende Zahlungen haben, alles andere fühlt sich irgendwie nach mühsamem abstottern an und das gefällt mir nicht.
Unabhängig von 3a gilt grundsätzlich, dass du Geld so früh wie möglich investieren solltest um die Zeit im Markt zu maximieren. Also sobald du Geld erhältst, das du langfristig investieren kannst, investiere es.
Bei einem monatlichen Einkommen heisst das normalerweise, dass du deinen monatlichen Sparbetrag gleich nach Lohneingang investieren sollst (idealerweise automatisiert). Aber mit 13. Monatslohn, Bonus oder sonstigen Sonderzahlungen kann es natürlich gut sein, dass der Investitionsbetrag nicht jeden Monat gleich hoch ist. Ich würde Sonderzahlungen jeweils gleich komplett investieren (sofern nicht kurzfristig für Ausgaben benötigt).
Wie du diese Investitionen zwischen Säule 3a und gewöhnlichen Investitionen aufteilst spielt praktisch keine Rolle (angenommen vergleichbare Anlagestrategie innerhalb und ausserhalb der Säule 3a). Ich würde das einfach so einrichten, dass es zu deinen Lohneingängen passt und möglichst automatisiert werden kann, so dass du es sicher nicht vergisst und gar nicht daran denken musst.
Ohne Sonderzahlungen würde ich via Dauerauftrag monatlich gleich nach Lohneingang jeweils 1/12 in die Säule 3a einzahlen. Aber falls du z.B. durch 13. Monatslohn und/oder Bonus jedes Jahr praktisch auf einen Schlag CHF 7’258 verfügbar hast, dann kann es natürlich auch Sinn machen, gleich nach Erhalt dieser Sonderzahlungen den Maximalbetrag in die Säule 3a zu investieren und den monatlichen Sparbetrag für Investitionen ausserhalb der Säule 3a zu verwenden.
Im Vorjahr jeden Monat etwas ansparen, um alles im nächsten Januar zu investieren macht für mich wenig Sinn.
Oder alternativ alles was da ist in einen World ETF investieren, von steuerfreuen Kursgewinnen auf dem Tradingkonto profitieren und einmal pro Jahr 7258 CHF davon verkaufen und aufs 3A schieben.
So und dieses Jahr habe ich ‘‘Glück’’ und kann jetzt vom tiefen Börsenkurs profitieren und den Restbetrag einzahlen…… das kann aber auch schiefgehen…. da es schon fast Market-Timing ist….