# Der beste Staat Albisland

**URL:** <https://forum.finanzrudel.ch/t/der-beste-staat-albisland/1670>\
**Category:** Talk-Runde\
**Created:** [7. November 2021 um 18:19 UTC](https://forum.finanzrudel.ch/t/der-beste-staat-albisland/1670 "2021-11-07T18:19:26Z")\
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**Author:** ![ZEN-INVESTOR](https://avatars.discourse-cdn.com/v4/letter/z/7cd45c/32.png) [@ZEN-INVESTOR](https://forum.finanzrudel.ch/u/ZEN-INVESTOR)\
**Post date:** [14. November 2021 um 16:22 UTC](https://forum.finanzrudel.ch/t/der-beste-staat-albisland/1670/26 "2021-11-14T16:22:45Z")

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> [@AlephOne](#):
>
> Also erstens ist es mir ziemlich egal was Warren Buffet sagt und will. Zweitens, ist er ein Demokrat und soweit ich weiss auch Mitglied der Partei, somit muss er das ja fast sagen sonst würde er sich ja unglaubwürdig machen.

Demnach müsste ja jeder Demokrat in den USA (Mitglied der demokratischen Partei) solche Aussagen tätigen. Tun sie aber nicht.

Es ist seine ehrliche Meinung, dass Miliardäre viel mehr Steuern zahlen sollten.

> [@AlephOne](#):
>
> Also den Propaganda Sender der Regierung sehe ich jetzt nicht unbedingt als Referenz aber ok

> [@AlephOne](#):
>
> Cool dann wollen dann alle Staatsangestellte werden und fürs nichts tun bzw. mühsam sein viel Geld verdienen. Genial.

Ja AlephOne. Wir habens kapiert. Alles was vom Staat kommt, ist böse. Der norwegische Staatsfonds ist eine böse Vorstufe zur Weltherrschaft.

> [@meteo](#):
>
> Dass solche Renditen schon in Bälde der Vergangenheit angehören werden, versteht sich von selbst

Finde ich nicht.  
Vor allem sind 7% ab 2003 gerechnet durchaus bis 2050 gerechtfertigt.  
Wenn wir seither halt 8 bis 10% hatten, werden die Renditen ab jetzt bis 2050 vielleicht nur noch 5-6% sein.

Die US-Märkte sind nach Shiller-PE stark überbewertet.  
Dann hat Shiller einen neuen Index entwickelt, wo er das umgedrehte KGV, dh die Gewinnrendite der Aktien, nimmt, und zieht davon den Zins für 10-jährige Staatsanleihen der USA ab.  
Schön, demnach sind Aktien plötzlich günstig bewertet.

Dann hat aber einer im Wertpapier-Forum folgendes ausgerechnet:  
Im Beitrag [Ist die Aktienblase da? - Seite 128 - Allgemeines Aktienforum - Wertpapier Forum](https://www.wertpapier-forum.de/topic/57753-ist-die-aktienblase-da/?do=findComment&comment=1463246) zum Thema „Ist die Aktienblase da?“ (Seite 128) schreibt jemand:

> [@Der Horst im Wertpapier-Forum.de](#):
>
> Fall 1: Angenommen 7% auf Anleihen und 10% auf Aktien, also um die 3% Shiller ECY. Das entspräche einem PE-Yield von 10% und einem PE von 10.
> 
> Fall 2: Angenommen 0% auf Anleihen und 3% auf Aktien, also um die 3% Shiller ECY. Das entspräche einem PE-Yield von 3% und einem PE von 33.
> 
> Frage? Damit der ECY bei 3% (gleich) bleibt, nachdem das Zinsniveau um 1% gestiegen ist, um wie viel % müssten sich die Aktienkurse verändern?
> 
> Fall 1 Neu: 8% Anleihen bei 3% ECY hießen 11% auf Aktien, also ein PE von 9,09, das hieße ca. 9% niedrigere Aktienkurse ggü. Fall 1.
> 
> Fall 2 Neu: 1% Anleihen bei 3% ECY hießen 4% auf Aktien, also ein PE von 25, das hieße ca. 25% niedrigere Aktienkurse ggü. Fall 2.
> 
> Nehen wir den Fall 3 als das heutige reale Beispiel. ECY 3.22, reale Anleihenrenditen -0.92%, Shiller-Yield von 2.3%. Wenn die Anleihenkurse um auch nur 1% steigen, würde das, um beim gleichen ECY zu bleiben, einen Shiller-Yield von 3.3% erfordern und damit ein Shiller PE von 30 statt 43. Das entspricht 30% niedrigeren Aktienkursen.
> 
> Sprich, um so geringer die Zinsen, um so mehr müssen Aktienkurse explodieren um ein konstantes ECY zu behalten.
> 
> Oder anders formuliert: Wenn ich glaube, dass Aktien aufgrund des ECY historisch fair/günsitig bewertet sind, wären sie schon bei 1% höheren Zinsen (ob real oder nicht) 30% weniger wert. Das finde ich bedenklich, oder rechne ich etwas falsch…?

Ich fand das ganz interessant.  
Wenn seine Logik richtig ist, bedeutet dies:  
Steigen die US-Zinsen nur um 1 Prozentpunkt, müssten Aktien rund 30% verlieren.

Dass die Zinsen steigen werden dieses Jahrzehnt, ist eigentlich zu über 95% sicher.  
Ich rede hier nicht von 10% Zinsen oder 15% (wie vor 40 Jahren),  
sondern nur schon von 0 bis 1 %.

Wenn aber die Märkte um 30% abstürzen, bedeutet das nicht, dass die Rendite von 2022 bis 2050 deswegen schlecht sein wird.

Ich bin davon überzeugt, dass an den europäischen Märkten dennoch über 5% p.a. machbar sind, in Deutschland sogar 10% p.a., weil der DAX massiv unterbewertet ist seit Jahrzehnten.

Das ist aber eher etwas für [mein Bärenmarkt-Thema](https://forum.finanzrudel.ch/t/der-naechste-baerenmarkt/1633).

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